Dank Augmented Reality (AR) ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, sowohl aus Kundenperspektive als auch aus Sicht von Marketern. Wir schauen uns heute einige AR Anwendungen an, die das Marketing-Feld in kürzester Zeit erobert haben.
AR und VR – worin liegt der Unterschied?
Neben der Augmented Reality gibt es auch noch die Virtual Reality (VR). Aber worin genau besteht eigentlich der Unterschied? Genau genommen sind beide Varianten virtuell, also künstlich durch einen Computer erzeugt. AR weist jedoch einen feinen, aber bedeutenden Unterschied zu VR auf: Augmented steht in dem Zusammenhang für erweitert. Beide Begriffe beziehen sich zwar auf die Wahrnehmung der Realität in einer virtuellen Welt, aber AR erweitert diese Wahrnehmung zusätzlich.
Oft sind die Übergänge fliessend und innerhalb der existierenden Anwendungen kaum zu erkennen. AR Anwendungen zeichnen sich allerdings dadurch aus, dass für sie – im Gegensatz zu VR – selten eine technische Zusatzausstattung (wie z.B. eine Brille) nötig ist.
Beispiele für AR Anwendungen
Gerade in der Corona-Krise bauen AR Anwendungen ihren Stellenwert noch weiter aus. Vieles, für das zuvor eine persönliche Anwesenheit erforderlich war, kann dank AR bequem von Zuhause aus “erledigt” werden. Das betrifft natürlich nicht nur den beruflichen, sondern genauso den privaten Bereich.
Virtual Sports
Um trotz Homeoffice irgendwie an ausreichend Bewegung zu kommen, greifen Viele auf virtuelle Sportarten zurück. Vor kurzem fand die erste E-Cycling WM statt. Die Teilnehmer setzten sich dafür auf ihre Trainingsgeräte zuhause und wetteiferten Pedal-tretend mit zig (ebenso realen) Konkurrenten auf dem Bildschirm.
AR Anwendungen in der Mode-Branche
Viele Marketer kombinieren ihre Produktpalette mit den Möglichkeiten von AR Anwendungen. Oft erfolgt diese Kombi durch Interaktion zwischen der Handy-Kamera des Kunden und einer Software auf Anbieter-Seite. So ist es für den Kunden beispielsweise möglich, Kleidung und Schuhe vorab anzuprobieren – vollständig virtuell, aber mit dem eigenen Körper als authentische Basis.
AR Anwendungen für das Handwerk
Apple führte auf dem iPhone 12 ein AR-Messgerät zur Raumvermessung ein. Die Anwendung nimmt nicht nur Mass, sie simuliert anschliessend auch noch den gemessenen Raum. Der Erweiterungsfunktion von AR Anwendungen getreu, ist es dann möglich, virtuelle Möbelstücke zu platzieren und deren potenzielles Aussehen in den eigenen vier Wänden zu simulieren.
Aufgrund der durch Corona bedingten Einschränkungen sind viele Handwerker gezwungen, ihre Arbeiten irgendwie per Ferndiagnose und -Wartung durchzuführen. TeamViewer Pilot setzt genau dort an, indem es mittels Augmented Reality den Video-Livestream um virtuelle Elemente ergänzt.