Rebranding: Umbenennung der Marke birgt Potenzial und Tücken

Rebranding

Manchmal wird es aus den verschiedensten Gründen erforderlich, eine Marke umzubenennen. In dem Fall sind Strategien fürs entsprechende Rebranding gefragt. Hilft ein neuer Name dabei, Bekanntheit und Erfolg einer Marke zu steigern? Oder ist der Prozess zu riskant, um ihn zu wagen?

Was genau ist Rebranding?

Brand bezeichnet Ihre Marke. Das Branding ist der Prozess der Markenbildung. Fügen wir dann noch das “Re” hinzu, sprechen wir quasi von einer Erneuerung der Markenbildung. Potenziell steht der Begriff aber auch für den Wechsel einer Marke.

Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen für ein Rebranding. Allein durch eine rein namentliche Änderung löst sich der entsprechende Prozess aus. Vielleicht kommt der ursprüngliche Markenname einfach nicht so gut an wie gewünscht? Oder zum Unternehmen kamen weitere Teilhaber hinzu, die sich ebenfalls gern namentlich wiederfinden möchten?

Aus Acrom wurde Dataloft

Anfang letzten Jahres informierten wir unsere treuen Leser und Kunden über unseren Wechsel von Acrom zu Dataloft. Somit stellten auch wir uns den entsprechenden Herausforderungen des Rebrandings. Wir berichten von unseren Erfahrungen und liefern Ihnen Tipps sowie Strategien für ein erfolgreiches und reibungsloses Rebranding.

Die Checkliste fürs Rebranding

Rebranding ist viel mehr als nur die Umgestaltung des Markennamens. Einfach alles rund um die Marke ist betroffen.

  • die gesamte Corporate Identity
  • Webseite und weitere Internetauftritte, wie etwa Profile/Seiten auf sozialen Plattformen
  • das Markenlogo
  • Logos und Firmenpräsenz auf sämtlichen Printmedien
  • Werbeartikel oder -Geschenke

Ehe es also losgeht mit dem Rebranding, sollte unbedingt eine ausführliche Checkliste her, die nichts vergisst. Ebenso muss das nötige Budget fest definiert und eingeplant werden. Das bietet gleichzeitig die (in der Regel seltene) Gelegenheit, einmal “auszumisten”: welche Medien und Artikel bewährten sich in der Vergangenheit, welche können hingegen “weg”? Eine gründliche Inventur ist nämlich auch bei der Marke relevant.

Kommunikation des Rebranding

Marketing ohne Kommunikation? Kaum vorstellbar. Besonders im Falle eines Rebrandings schaffen deutliche Botschaften die nötige Wirkung. Nämlich, dass die Marke auch unter neuem Namen als solche wahrgenommen wird. Nicht nur für die Neukundengewinnung, gerade für die treuen Bestandskunden spielt die entsprechende Mitteilung eine wichtige Rolle. Wenn Sie all Ihre definierten Zielgruppen sowie gespeicherten Kunden gezielt ansprechen, hat Ihre “alte neue” Marke weiterhin Bestand. Berücksichtigen Sie dabei sämtliche Kanäle – das gilt für soziale Medien wie auch für Mails, Newsletter, Briefe und Co.

Kennzahlen fürs Rebranding

Ohne vorab klar definierte Ziele kommt keine Marketing-Methode aus. Dasselbe gilt für die Erneuerung Ihrer Marke. Doch wie erkennen wir das Erreichen dieser Ziele? Je nach genutztem Medium fürs Advertising orientieren wir uns einmal beispielhaft an Google. Unter der Google-Ads Hilfe finden wir beispielsweise die Impressionen. Das Tool liefert wichtige Kennzahlen, wie oft Anzeigen geschaltet wurden.

Wer hingegen eher nach “externer” Inspiration sucht, wagt mal einen Blick in die Google Trends. Geben Sie dort einfach mal einen Suchbegriff ein, der eng mit Ihrer Marke verwoben ist, wie zum Beispiel die passende Kategorie. Sie sehen nicht nur den zeitlichen Verlauf des Interesses, sondern zusätzlich die Aufteilung nach Regionen, verwandte Themen sowie ähnliche Suchanfragen.

Die letztlich erhaltenen Kennzahlen wollen allerdings noch verglichen werden. Die Zielsetzung kann sich entsprechend am Vergleichsergebnis orientieren. Realistische Ziele sind ebenso unabdingbar. Das Rebranding ist zum Beispiel erfolgreich, wenn die Marke nach einem Jahr denselben Bekanntheitsgrad erreicht hat wie vor der Namensänderung.

Kein Wettlauf mit der Zeit!

Erfolg kommt nur äusserst selten über Nacht. Dasselbe gilt leider auch fürs Rebranding. Sowohl Geschäftspartner als auch Kunden müssen sich erst einmal an die Umstellung gewöhnen. Auch die Brand Impressions vom Beispiel Google sind gerade zu Anfang meist wenig hilfreich.

Lassen Sie sich trotz aller Erschwernisse jedoch nicht vom Ziel abbringen. Behalten Sie es stets klar im Auge und schöpfen die Möglichkeiten aus, schaffen Sie Vertrauen in Ihre Marke. Verteilen Sie alle Massnahmen geschickt, übertreiben Sie es nicht und bleiben Sie trotzdem am Ball.

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