Der sogenannte PageRank bestimmt nicht nur die gesamte Qualität Ihrer Webseite. Vielmehr sagt er auch aus, wie gut einzelne Seiten in der Suchmaschinerie punkten. Wir zeigen Ihnen ein paar Tipps und Tricks, wie Sie den PageRank Ihres gesamten Internetauftritts effizient beeinflussen.
Was ist der PageRank?
Wenn Sie das Wort in einer Suchmaschine eingeben, erscheint sogleich eine Definition. Eigentlich handelt es sich nicht bloss um den Rang, also die Wertung einer Internetseite im Ranking, sondern um den Algorithmus dahinter.
Dieser Algorithmus bewertet miteinander verlinkte Daten. Aus der Bewertung erfolgt letztlich eine Gewichtung. Das bedeutet, dass höher gewertete Inhalte ein stärkeres Gewicht erhalten. Demzufolge ist die Platzierung innerhalb des Suchmaschinen-Rankings “stärker”.
Stärker heisst in diesem Zusammenhang allerdings nicht zwangsläufig besser! Vielmehr geht es um die Kategorisierung und Einordnung spezifischer Inhalte, sprich, den Unterseiten einer Website.
Wie bestimmt Google den PageRank?
Orientieren wir uns einmal an Suchmaschinen-Marktführer Google. Grundsätzlich prüft Google für die Einordnung in den Suchergebnissen sämtliche Inhalte einer Webseite. Hinsichtlich der qualitativen Bewertung gelten die mehr oder minder bekannten SEO-Faktoren.
Leider existiert keinerlei Möglichkeit, den PageRank durch beispielsweise Mitgabe von Meta-Tags eigenständig zu beeinflussen. In einem Google-Hangout vom 21.08.2020 sorgte das Thema für reichlich Verwirrung. Die Aussage des Fragestellers bezog sich darauf, dass neuere Inhalte in seinem Ranking meist nicht erschienen, sondern eher die veralteten.
Der Suchmaschine priorisierte Seiten melden
Wenn es im Grunde keine Möglichkeit gibt, selbst am eigenen PageRank zu drehen, wie kann eine Optimierung dann überhaupt aussehen? Glücklicherweise lieferte Google-Webmaster John Müller eine passende Antwort.
Zum einen existiert die Option, “unerwünschte” Unterseiten auf “noindex” zu setzen. Dies hat allerdings zur Folge, dass diese Inhalte überhaupt nicht mehr in der Suche erscheinen – nicht nur SEO-Experten, auch Webseiten-Betreiber selbst halten das für eine in der Regel übertriebene Massnahme.
Stattdessen macht eine Gestaltung über gezieltes Linkbuilding mehr Sinn. Vereinfacht heisst das: Je mehr Links auf einen bestimmten Inhalt verweisen, desto höher fällt dessen letztliche Gewichtung aus. John Müller sprach insbesondere das interne Linkbuilding an. Wenn Sie also einer gewissen Unterseite eine besonders hohe Aufmerksamkeit zuweisen möchten, verlinken Sie direkt von der Startseite aus dorthin.
Ausserdem äusserte Müller einen weiteren, wesentlichen Aspekt, den sich SEO’ler zu Herzen nehmen sollten: Webseiten-Betreiber betrachten ihre dargebotenen Inhalte bestenfalls auch einmal aus den Augen des Nutzers. Erkennen die Besucher die Wichtigkeit bestimmter Unterseiten, wird es sich letztlich auch beim PageRank in der Suchmaschine auswirken.