Googles Signale für die beste Page Experience

Geschrieben von
Roger Klein
Page Experience

SEO-Experten bereiten sich derzeit auf neue Rankingfaktoren vor. Dabei spielt insbesondere die Ankündigung von Google eine Rolle: Die Page Experience gewinnt künftig stark an Bedeutung. Worum es geht und wie du dich als Webseiten-Betreiber am besten darauf vorbereitest, erfährst du hier.

Page Experience kommt UX sehr nahe

Bestimmt erinnerst du dich noch an unseren Beitrag zur User Experience. Bereits Mitte des Jahres galt diese als einer von Googles wichtigsten Rankingfaktoren. Die Page Experience — also die Erfahrung eines Webseiten-Besuchers mit der betreffenden Seite — kommt nun als weiteres Signal hinzu. Dabei fliessen aber noch ein paar andere, bereits bekannte Aspekte mit ein.

Faktoren für die Page Experience

Nachfolgend stellen wir alle Aspekte vor, die eine positive Page Experience ausmachen. Sind diese erfüllt, steigen die Chancen auf ein gutes Ranking bei Google. Die sogenannten Core Web Vitals stehen dabei an erster Stelle.

Ladezeit

Das «Loading» ist Bestandteil der Core Web Vitals. Die Ladezeit hat massgeblichen Einfluss auf die Wertung einer Webseite in Bezug auf User- und Page Experience. Je länger die Ladezeit, desto schlechter die Wertung. Google orientiert sich dabei am Largest Contentful Paint — also am bedeutendsten Content deiner Website und dessen Ladezeit.

Reaktionsfähigkeit

Im Englischen als «Interactivity» innerhalb der Core Web Vitals bekannt, bezeichnet die Reaktionsfähigkeit die allgemeine Verwendbarkeit einer Webseite. Über den «First Input Delay» wird gemessen, wie lange es dauert, bis auf eine Interaktion des Besuchers die entsprechende Reaktion erfolgt.

Visuelle Stabilität

Ob eine Webseite optisch stabil ist, erkennt Google anhand des kumulativen Layout Shift. Solide Stabilität bedeutet: Ohne Aktion des Nutzers verändert sich weder die Webseite noch der vorhandene Content sichtbar.

Mobile Friendly

Die Darstellung auf mobilen Endgeräten ist schon länger ein wichtiger Rankingfaktor. Google folgt dabei konsequent der Mobile-First-Devise. Webseiten, die nicht für Smartphones optimiert sind, haben künftig nur noch geringe Chancen auf ein gutes Ranking.

Sicheres Surfen

Für die Bewertung der Page Experience prüft Google auch, ob das Surfen auf der Webseite sicher ist. Du erkennst das als Nutzer an einem Symbol im Browser. Alle relevanten Informationen dazu findest du auf der Seite zu Google Safe Browsing.

Verschlüsselung

Anhand des genutzten Kommunikationsprotokolls prüft Google zusätzlich die Sicherheit für den Nutzer. HTTPS gilt dabei als sicherste Methode für die Datenübertragung.

Störfaktoren

Eine gute Page Experience braucht möglichst wenig Störfaktoren. Google fasst das unter «no intrusive interstitials» zusammen. Ein Interstitial ist eine Form von Unterbrecher-Werbung — auf Webseiten oft als Banner oder Pop-up. Das Problem: Solche Ads verdecken häufig relevanten Content und verschlechtern damit die User- und Page Experience.

Die beste Vorbereitung für Webseiten-Betreiber

Google lässt dich damit nicht allein. In der Google Search Console findest du den Bereich für die Core Web Vitals. Erstelle dort einen Bericht und sieh, wie deine Webseite anhand der beschriebenen Messwerte in der Page Experience abschneidet.

Es gibt auch weitere nützliche Tools zur Optimierung — nicht nur von Google. Oder du kontaktierst uns direkt: Wir helfen dir bei Umstellung, Aufwertung oder Verfeinerung deiner Webseite.

Tags: GoogleRankingWebseite
Über die Autor:in

Roger Klein

Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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