SEO-Experten bereiten sich derzeit auf neue Rankingfaktoren vor. Dabei spielt insbesondere die Ankündigung von Google eine Rolle, denn dort gewinnt die Page Experience künftig enorm an Bedeutung. Worum es sich dabei genau handelt und wie sich Webseiten-Betreiber am besten darauf vorbereiten, erfahren Sie bei uns.
Page Experience kommt UX sehr nahe
Bestimmt erinnern Sie sich noch an unseren Beitrag zur User Experience. Bereits Mitte des Jahres galt diese als einer von Googles wichtigsten Rankingfaktoren. Die Page Experience, also die Erfahrung eines Webseiten-Besuchers mit der betreffenden Seite, kommt nun als weiteres Signal hinzu. In besagte Erfahrung fliessen aber noch ein paar andere, bereits bekannte Aspekte mit hinein.
Faktoren für die Page Experience
Nachfolgend stellen wir Ihnen anschaulich alle Aspekte vor, die eine positive Page Experience ausmachen. Sind diese erfüllt, besteht eine gute Chance auf einen entsprechenden Erfolg im Ranking von Google. Die sogenannten Core Web Vitals stehen dabei an vorderster Stelle.
Ladezeit
Das “Loading” ist ein Bestandteil der Core Web Vitals. Die Ladezeit hat massgeblichen Einfluss auf die Wertung einer Webseite, was die User- und damit auch die Page Experience angeht. Je länger die Ladezeit, desto schlechter ist die Wertung. Die Google-Analyse richtet sich derweil nach dem Largest Contentful Paint, also quasi der bedeutsamste Content Ihrer Website und der zugehörigen Ladezeit.
Reaktionsfähigkeit
In englisch auch als “Interactivity” innerhalb der Core Web Vitals bekannt, bezeichnet die Reaktionsfähigkeit der Webseite deren allgemeine Verwendbarkeit. Über den “First Input Delay” wird ermittelt, wie lange es dauert, bis auf die Interaktion des Webseiten-Besuchers die entsprechende Reaktion erfolgt.
Visuelle Stabilität
Ob die Webseite optisch stabil ist, erkennt Google anhand des Wertes für den kumulativen Layout Shift. Solide Stabilität zeichnet sich dadurch aus, dass ohne Aktion des Users keine sichtbare Veränderung auf der Webseite sowie am vorhandenen Content stattfindet.
Mobile Friendly
Die Darstellung der Webseite auf mobilen Endgeräten ist schon länger ein wichtiger Rankingfaktor, nicht nur bei Google. Deren Suchmaschine geht aber soweit, dass sie der Mobile First Devise folgen. Ab kommendem Jahr haben Webseiten, die nicht für Smartphones und Co optimiert sind, demnach nur noch geringe Chancen auf ein gutes Ranking.
Sicheres Surfen
Für die Bewertung der Page Experience prüft Google auch, ob das Surfen auf der Webseite für den User sicher ist. Der User selbst sieht das anhand eines Symbols in seinem Browser. Auf der Seite zu Google Safe Browsing erhalten Sie alle relevanten Informationen.
Verschlüsselung
Anhand des genutzten Kommunikationsprotokolls prüft Google ebenfalls die Sicherheit für den User. HTTPS gilt derweil als die sicherste Methode für die Datenübertragung.
Störfaktoren
Um eine angenehme Page Experience sicherzustellen, sollten so wenige Störfaktoren für den Besucher vorhanden sein wie nur möglich. Google übersetzt diesen Umstand mit “no intrusive interstitials”. Ein Interstitial bezeichnet allgemein eine Form von Unterbrecher-Werbung. Auf Webseiten kommen diese oft als Banner oder Pop-Ups einher. Problem bei dieser Art von Ads ist meistens, dass sie relevanten Content verdecken. Damit leidet die User- und somit auch die Page Experience.
Die beste Vorbereitung für Webseiten-Betreiber
Natürlich lässt Google seine Gemeinschaft nicht einfach ohne gezielte Unterstützung dastehen. Innerhalb der Google Search Console finden Sie den Bereich für die Core Web Vitals. Erstellen Sie einen entsprechenden Bericht und Sie sehen, wie Ihre Webseite anhand der beschriebenen Messwerte innerhalb der Page Experience abschneidet.
Darüber hinaus gibt es natürlich noch einige andere nützliche Tools für die Optimierung der eigenen Webseite, nicht nur von Google. Oder Sie kontaktieren uns einfach – wir helfen Ihnen gerne bei Umstellung, Aufwertung oder Verfeinerung Ihrer Webseite.