Ob SEO-Bemühungen erfolgreich waren, erkennt man nicht ohne einen entsprechenden Report. Wir zeigen heute auf, welche Daten in einen SEO Report gehören, anhand dem Sie Ihre Suchmaschinenoptimierung zukunftssicher betreiben.
Informationen, die in einen SEO Report gehören
Hört man das Wort SEO, denkt man vielleicht direkt an Keywords, Linkbuilding und Co. Eben alle Strategien, die das Metier so beinhaltet. Der SEO Report hingegen zielt weniger auf die Methodik selbst ab, sondern bündelt vielmehr die getätigten Massnahmen. Darüber hinaus zeigt er auf, wo vielleicht noch Nachholbedarf besteht. Kurzum: Ein SEO Report liefert wichtige Hinweise und Indizien über bisherigen Erfolg und Misserfolg.
Folgende Kennzahlen sind für einen vollständigen SEO Report unerlässlich:
- Absprungrate
- Click-Through-Rate (CTR)
- Conversion Rate
- Ranking
- Sichtbarkeit
- Traffic
- Verweildauer
So kommen Sie an die benötigten Daten
Für die meisten Kennzahlen stehen glücklicherweise kostenlose Tools zur Verfügung und sind somit Pflichtprogramm. Dazu gehören Analytics sowie die Search Console von Suchmaschine Google. Andere Suchmaschinen bieten teilweise ebenso eigene Anwendungen. Zudem gibt es auch für Content Management Systeme (CMS) Plugins, die derartige Insights liefern.
Für einen effizienten SEO Report ist wichtig, dass Sie die relevanten Kennzahlen nach Möglichkeit auf einen Blick zusammenfassen, damit Sie nicht ständig zwischen verschiedenen Ansichten wechseln müssen. Gerade zu Anfang erfordert diese Notwendigkeit ein wenig Aufwand. Wenn Sie beispielsweise eine einfache Excel-Arbeitsmappe nutzen möchten, müssen die Daten irgendwie dort hinein gelangen.
Demzufolge ist es ebenso unerlässlich, ein gewisses Intervall für die Auswertungen anzusetzen. SEO Reports sind keine einmalige Angelegenheit – nur durch regelmässige Erstellung und Überprüfung kommen Sie an nutzbare Erkenntnisse.
Aus dem SEO Report heraus Optimierungen anstellen
Die Strategie, die im Anschluss an den SEO Report erfolgt, ist natürlich von den jeweiligen Erkenntnissen abhängig. Wir befassen uns in diesem Beitrag mit den wichtigsten Indikatoren und liefern einige Tipps, falls diese nicht der Zielsetzung entsprechen. An dieser Stelle kommt wieder das zum Zuge, was SEO im Grunde ausmacht.
CTR und Ranking passen nicht zusammen
Das Ranking ist laut SEO Report in Ordnung, aber die Klickrate ist trotzdem auffällig niedrig? Das bedeutet, dass Ihre Webseite zwar an angemessener Stelle der Suchergebnisse steht, Besucher allerdings ausbleiben. Das kann die verschiedensten Gründe haben. Ganz wichtig ist in dem Fall die Überarbeitung der Meta-Daten. Das sind jene Daten, die Suchmaschinen-Nutzer innerhalb der Treffer sehen.
Mit diesen – Meta-Titel sowie -Beschreibung – gilt es, zu überzeugen, um aus Suchern tatsächliche Besucher zu machen. Sowohl Titel als auch Beschreibung sollten zu dem passen, was der Besucher auf Ihrer Webseite dann auch vorfindet. Zudem ist es nützlich, immer die Suchintention im Blick zu behalten.
Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich fast immer: In diesem anderen Artikel haben wir uns schon einmal mit dem Zusammenhang von Ranking und CTR auseinandergesetzt.
Das Ranking ist nicht hoch genug
Wer will ihn nicht, den begehrten Platz 1 bei Google und Co.? Okay, zumindest die erste Seite sollte es schon sein. Wenn im SEO Report aber die unmittelbare Konkurrenz die Top-Plätze abholt, man selbst aber auf Seite 2 oder noch weiter hinten landet, ist das Anlass zum Handeln.
Allgemeine Tipps zum Ranking zu liefern, würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Soviel sei jedoch gesagt: es kommt sowohl auf die Keyword-Abdeckung als auch die Nutzerintention an. Bei den Keywords ist die optimale Dichte massgeblich. Um die Nutzerintention zu befriedigen, ist Content von hohem Mehrwert unerlässlich. Neben den “Standard” Keywords gibt es sogenannte Schwellen-Schlagwörter. Das sind weniger Synonyme als solche Suchbegriffe, die einen weiterhin starken Bezug zur eigentlichen Thematik aufweisen.