digitale Barrierefreiheit

Digitale Barrierefreiheit: Eine Brücke zu inklusiven Online-Erfahrungen

Digitale Barrierefreiheit ist mehr als nur eine technische Anforderung; sie ist eine Brücke zu inklusiven Online-Erfahrungen. In diesem Beitrag werden wir gemeinsam erkunden, warum digitale Barrierefreiheit nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch eine strategische Entscheidung für Unternehmen und Organisationen ist.

Die Bedeutung digitaler Barrierefreiheit

„Digitale Barrierefreiheit“ bezieht sich darauf, digitale Inhalte und Technologien so zu gestalten, dass sie für alle Menschen zugänglich sind, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten oder Einschränkungen. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen die gleichen Informationen und Dienstleistungen online nutzen können wie Menschen ohne Behinderungen.

Die Umsetzung digitaler Barrierefreiheit hat positive Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft, da sie sicherstellt, dass Informationen und Dienstleistungen für alle leichter zugänglich sind, einschliesslich älterer Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichen technologischen Fähigkeiten. Es gibt verschiedene Richtlinien und Standards, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützen, digitale Barrierefreiheit zu erreichen.

Anforderungen an digitale Barrierefreiheit

  1. Wahrnehmbarkeit: Informationen sollten für alle Benutzer wahrnehmbar sein, unabhängig von ihren Fähigkeiten zur Wahrnehmung von Inhalten (z. B. Textalternativen für Bilder für Menschen mit Sehbehinderungen).
  2. Bedienbarkeit: Die Benutzeroberfläche und die Navigation sollten für alle Benutzer bedienbar sein, unabhängig von ihren Fähigkeiten zur Interaktion mit digitalen Schnittstellen (z. B. Tastaturzugänglichkeit für Menschen mit motorischen Einschränkungen).
  3. Verständlichkeit: Informationen und Bedienungselemente sollten für alle Benutzer verständlich sein, unabhängig von ihrer Erfahrung oder ihren kognitiven Fähigkeiten.
  4. Robustheit: Digitale Inhalte sollten robust genug sein, um mit einer Vielzahl von Technologien und Anwendungen kompatibel zu sein, um sicherzustellen, dass sie langfristig zugänglich bleiben.

Best Practices für die Umsetzung digitaler Barrierefreiheit

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) sind eine Reihe von Richtlinien und Empfehlungen, die darauf abzielen, digitale Inhalte im Internet für Menschen mit Behinderungen zugänglicher zu machen. Die WCAG sind entwickelt worden, um sicherzustellen, dass Websites, Anwendungen und andere digitale Inhalte für eine breite Palette von Benutzern, einschliesslich Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen, motorischen Einschränkungen und kognitiven Beeinträchtigungen, leicht zugänglich sind.

Die folgenden Best Practices sind Teil der WCAG und können als Richtlinien dienen, um digitale Barrierefreiheit für Ihre Webseite zu gewährleisten. Es ist wichtig zu betonen, dass die Umsetzung dieser Prinzipien nicht nur gesetzlichen Anforderungen entspricht, sondern auch zu einer verbesserten Benutzererfahrung für alle beiträgt.

Text

Verwenden Sie eine klare und einfache Sprache, die leicht verständlich ist. Vermeiden Sie Fachjargon und komplexe Satzstrukturen. Nutzen Sie klare Überschriften und eine logische Seitenstruktur, um die Inhalte leicht erfassbar zu machen. Fügen Sie ausserdem alternative Texte zu Bildern hinzu, damit Menschen mit Sehbehinderungen den Inhalt verstehen können.

Multimedia

Bei Videos sollten Untertitel für Hörgeschädigte und Audiodeskriptionen für Sehbehinderte bereitgestellt werden. Bieten Sie Transkriptionen für Audioinhalte an, um auch Menschen mit Hörbehinderungen den Zugang zu ermöglichen.

Navigation & Interaktion

Stellen Sie sicher, dass alle Funktionen und Interaktionen auch über die Tastatur zugänglich sind, da einige Benutzer keine Maus verwenden können. Verwenden Sie klare Fokusindikatoren, damit Benutzer, die die Tastatur verwenden, leicht erkennen können, welches Element gerade ausgewählt ist.

Verhindern Sie, dass sich Inhalte automatisch aktualisieren, um Menschen mit kognitiven oder motorischen Einschränkungen ausreichend Zeit zum Lesen und Verstehen zu geben.

Formulare

Beschriften Sie Formularelemente klar und eindeutig, um Benutzern zu helfen, die Inhalte richtig auszufüllen. Geben Sie klare und verständliche Fehlermeldungen aus, um Benutzer bei der Fehlerkorrektur zu unterstützen. Achten Sie darauf, dass die Reihenfolge aller Formularelemente logisch ist, um eine effiziente Navigation für alle Benutzer zu gewährleisten.

Weitere Anforderungen

  • Stellen Sie ausreichenden Kontrast zwischen Text und Hintergrund sicher, um die Lesbarkeit für Menschen mit Sehbehinderungen zu verbessern.
  • Skalierbarkeit: Gewährleisten Sie, dass Inhalte gut lesbar und bedienbar sind, wenn sie vergrössert werden, um die Bedürfnisse von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zu berücksichtigen.
  • Geräteunabhängigkeit: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Webseite auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrössen gleichermassen gut funktioniert.
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