Brand Hub, Brand-Schriftzug in Grossbuchstaben vor Fenster und Horizont

Der Brand Hub als zentrale Plattform für Markenstrategie

Ein Instrument, das sich als unverzichtbar für die Interaktion mit Verbrauchern erwiesen hat, ist der sogenannte Brand Hub. Es ist mehr als nur eine Webseite oder eine Plattform. Er ist das Herzstück der digitalen Präsenz einer Marke, ein zentraler Ort, der es Unternehmen ermöglicht, ihre Geschichte, Werte und Produkte in einem konsistenten Rahmen zu präsentieren. Doch seine Funktion geht weit über die blosse Darstellung hinaus. Wir zeigen Ihnen den Nutzen auf, den Unternehmen aus einem ausgeklügelten Brand Hub ziehen können, erklären Ihnen die wichtigsten Schritte beim Aufbau eines firmeneigenen Brand Hubs und stellen einige geeignete Tools vor, die Sie bei diesem Vorhaben unterstützen.

Was ist ein Brand Hub?

Ein Brand Hub ist eine zentrale Plattform oder ein zentraler Ort, der von einer Marke oder einem Unternehmen genutzt wird, um ihre Markenidentität, ihre Inhalte und ihre Produkte zu präsentieren. Typischerweise dient ein Brand Hub dazu, das Markenerlebnis zu zentralisieren und den Kunden einen umfassenden Überblick über das Unternehmen und seine Angebote zu bieten. Es handelt sich zudem um ein strategisches Werkzeug, um die Markenbekanntheit zu steigern, das Markenerlebnis zu verbessern und Kundenbeziehungen zu stärken, indem es einen zentralen Ort bietet, der das gesamte Spektrum der Marke abdeckt.

Diese Hubs müssen sich allerdings nicht zwangsläufig auf separate Plattformen beschränken. Sehen Sie ihn eher als Knotenpunkt, der sich über alle unternehmensinternen Tools und Softwarelösungen erstreckt. Alle Features, die es ermöglichen, die eigene Markenstrategie zu beeinflussen und zu steuern, zählen quasi zum Begriff eines Brand Hubs. Er fungiert als Verwaltungszentrum für Markenressourcen und dient gleichzeitig als Werkzeug zur direkten Steuerung und Optimierung der Markenpräsenz.

Mögliche Features eines Brand Hubs auf einen Blick

  • Zentrale Sammlung von Markenressourcen (Logos, Designvorlagen, Richtlinien…)
  • Verwaltung und Speicherung von Markenbotschaften und -Inhalten
  • Erstellung und Speicherung von Marketingmaterialien (Anzeigen, Banner, Broschüren)
  • Integration von CRM-Daten (Customer Relationship Management) zur Personalisierung von Markenkommunikation (inkl. Vorgaben zur Markentonalität)
  • Bereitstellung von Tools zur Erstellung und Verwaltung von Kampagnen
  • Möglichkeit zur Überwachung und Analyse der Markenpräsenz
  • Interaktive Funktionen für Teamzusammenarbeit und Workflow-Management
  • Kundenservice-Integration zur Unterstützung der Markenkommunikation
  • Funktionen zur Verwaltung von Benutzerrechten und Zugriffsebenen
  • Integration von Social-Media-Plattformen zur nahtlosen Interaktion

Der Nutzen eines Brand Hubs als Teil der Markenstrategie

Eine solche “Markenzentrale” bietet Unternehmen eine zentrale Plattform zur effektiven Verwaltung und Stärkung ihrer Markenidentität.

Durch die zentrale Sammlung von Markenressourcen wird eine konsistente und einheitliche Markenkommunikation über verschiedene Kanäle hinweg erleichtert.

Darüber hinaus ermöglicht ein Brand Hub die gezielte Steuerung und Optimierung der Markenpräsenz, indem er Tools zur Erstellung und Verwaltung von Marketingmaterialien sowie zur Durchführung und Analyse von Kampagnen bereitstellt. Diese Funktionen unterstützen nicht nur die interne Teamzusammenarbeit und den Workflow, sondern auch die Integration von CRM-Daten zur Personalisierung der Kundeninteraktionen.

Ein gut durchdachter Hub fördert somit nicht nur die Effizienz und Produktivität innerhalb des Unternehmens, sondern stärkt auch die Markenbindung und verbessert das Markenerlebnis für die Kunden insgesamt.

Schritt für Schritt zum unternehmenseigenen Brand Hub

Das Aufbauen eines Brand Hubs als Unternehmen erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung:

  1. Analyse der Markenidentität und Ziele: Klären Sie Ihre Markenidentität, Werte und langfristigen Ziele, die der Hub unterstützen soll.
  2. Bestimmung der Zielgruppe: Definieren Sie klar, welche Zielgruppe(n) der Hub ansprechen soll und welche Bedürfnisse und Erwartungen diese haben.
  3. Auswahl der richtigen Plattform: Wählen Sie eine geeignete Plattform für Ihren Brand Hub aus, die Ihre Anforderungen an Funktionen, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit erfüllt. Stellen Sie dabei sicher, dass der Hub bestenfalls nahtlos mit anderen Unternehmenssystemen agieren kann, wie z.B. CRM-, CMS-Systeme oder Marketing-Automatisierungstools.
  4. Erstellung und Sammlung von Markenressourcen: Sorgen Sie für eine zentrale Sammlung von Markenressourcen wie Logos, Designvorlagen, Richtlinien und anderen relevanten Assets.
  5. Entwicklung von Inhalten und Funktionen: Erstellen Sie Inhalte und implementieren Sie Funktionen, die Ihre Markenbotschaft effektiv vermitteln und die Interaktion mit Ihrer Zielgruppe fördern.
  6. Benutzerfreundlichkeit und Schulung: Gewährleisten Sie eine benutzerfreundliche Oberfläche/Bedienbarkeit und bieten Sie Schulungen für Mitarbeiter an, damit diese den Brand Hub effektiv nutzen können.
  7. Sammeln Sie kontinuierlich Feedback von Mitarbeitern und Nutzern und optimieren Sie den Brand Hub basierend auf diesen Rückmeldungen und neuen Entwicklungen.
  8. Kontinuierliche Pflege und Aktualisierung: Pflegen Sie den Brand Hub regelmässig, halten Sie Inhalte und Funktionen aktuell und passen Sie diese bei Bedarf an neue Marktanforderungen an.

Tools, die für Brand Hubs relevant sind

Folgende Seiten und Tools bieten verschiedene Funktionen, die Unternehmen nutzen können, um ihren Brand Hub effektiv aufzubauen, zu verwalten und zu optimieren, um eine konsistente und starke Markenpräsenz zu gewährleisten.

  • Content Management Systeme (CMS): Plattformen wie WordPress bieten teilweise Funktionen zur Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung von Inhalten, die genauso innerhalb des Brand Hubs genutzt werden können. Es gibt auch spezifische Plugins, die sich mit der Verwaltung und Präsentation von Markeninhalten beschäftigen. Derartige Plugins dienen beispielsweise der benutzerdefinierten Erstellung von Pressetexten, Markengeschichten, Kampagnenentwürfen, Markenrichtlinien, Produktdetails, Designvorlagen und vielem mehr.
  • Digital Asset Management (DAM) Systeme: DAM-Systeme ermöglichen die zentrale Verwaltung und Organisation von digitalen Assets wie Logos, Bilder, Videos und Designvorlagen, die für die Markenkommunikation wichtig sind.
  • Marketing-Automatisierungsplattformen: Spezielle Plattformen bieten Funktionen zur Automatisierung von Marketingprozessen, einschliesslich der Erstellung und Verwaltung von Kampagnen und der Personalisierung von Kundeninteraktionen basierend auf CRM-Daten.
  • Kollaborative Plattformen und Projektmanagement-Tools ermöglichen die Zusammenarbeit von Teams bei der Entwicklung von Inhalten, der Planung von Kampagnen und der Verwaltung von Projekten innerhalb des Brand Hubs.
  • Social Media Management Tools bieten Funktionen zur Verwaltung und Planung von Social-Media-Aktivitäten, um die Markenpräsenz und Interaktionen auf verschiedenen sozialen Plattformen zu optimieren.
  • Customer Relationship Management (CRM) Systeme bieten Funktionen zur Verwaltung von Kundenbeziehungen und zur Personalisierung der Kommunikation, die in den Brand Hub integriert werden können.
  • Analyse- und Reporting-Tools wie Google Analytics, Adobe Analytics oder Data Studio ermöglichen die Überwachung und Analyse der Leistung des Brand Hubs sowie die Generierung von Berichten zur Optimierung der Markenstrategie.
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