Die Geschwindigkeit einer Webseite ist nicht nur für die Besucherinnen und Besucher wichtig, sondern auch für Google. Entsprechend lohnt es sich, immer auch die Optimierung der ganzen Struktur im Blick zu behalten. Für unsere Seite haben wir ein Standard-Template eingekauft und das Aussehen etwas angepasst. Templates bieten den Vorteil, dass man mit wenig Aufwand bereits viele Funktionen und Darstellungsmöglichkeiten bekommt. Der Nachteil: viel unnötiger Code wird mitgeladen – und der lässt den Page-Speed leiden. Template-Hersteller wollen möglichst viele Käufer ansprechen, also packen sie alles rein. Das hat halt immer seine Abhängigkeiten.
Berühmt und berüchtigt, der Google Page-Speed
Das Tückische: die Resultate schwanken. Heute 100 Punkte, morgen 90 – obwohl nichts geändert wurde. Viele Faktoren fliessen ins Ranking ein, und wenn das Internet irgendwo kurz hakt, sehen die Werte schon anders aus. Also nicht gleich aufregen, wenn es nicht sofort passt. Um diesen Wert zu erreichen, waren wir insgesamt vier Stunden am Optimieren. Kommt ein Plugin-Update, kann es gut sein, dass das Resultat wieder kippt. Eine undankbare Arbeit – aber wenn man unter Mitbewerbern kämpft, die jeden Google-Platz hart umwerben, kann die Ladezeit das letzte Zünglein an der Waage sein. Für die Kontaktaufnahme oder dafür, überhaupt auf die erste Seite beim gewünschten Keyword zu kommen.
Was haben wir für diesen Speed gemacht
Zuerst haben wir verschiedene Caching-Tools getestet. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Überzeugt hat uns Hummingbird Pro. Damit haben wir CSS- und JavaScript-Dateien komprimiert und zusammengeführt. Anschliessend haben wir bei Cloudflare ein Gratis-Konto eröffnet und deren Plugin für die Datensynchronisation installiert. Cloudflare ist einer von mehreren CDN-Diensten (Content Delivery Network). Kurz erklärt: CDN-Anbieter betreiben Server auf der ganzen Welt. Dateien deiner Webseite werden auf diesen Servern gespeichert. Kommt jemand aus Amerika auf deine Seite, bekommt er die Daten direkt vom amerikanischen Server – statt den langen Weg über unsere Schweizer Server zu nehmen. Auch wenn das Internet schnell ist: ein paar tausend Kilometer sind es trotzdem, und die Wartezeit spürt man.
Daneben haben wir alle Bilder nochmals komprimiert. Sie sind dadurch nicht mehr ganz so scharf, dafür schneller geladen – das bringt deutlich Punkte beim Google Page Speed. Hier stellt sich immer die Frage, was einem wichtiger ist. Für uns zählen klar die Plätze bei Google. Unseren Analysen zufolge bewegen sich Besucher ohnehin zu schnell auf der Seite, um Bilddetails genau wahrzunehmen.
Eigentlich war das schon die ganze Hexerei. Sicher gibt es noch das eine oder andere Detail für einen optimalen Page-Speed. Gerne verraten wir dir diese bei einer persönlichen Beratung – oder wenn wir auch etwas Geschwindigkeit in deine Seite bringen dürfen.