Google hat mit einer Reihe von Tweets angekündigt, die Diversität in der Websuche zu steigern. Konkret: Eine Webseite taucht künftig höchstens zweimal in den Top-Suchergebnissen auf. Die Unterscheidung läuft auf Domain-Ebene — Subdomains zählen dabei als eigenständige Webseiten. Ziel ist, auch anderen Seiten eine Chance auf Sichtbarkeit zu geben.
Have you ever done a search and gotten many listings all from the same site in the top results? We’ve heard your feedback about this and wanting more variety. A new change now launching in Google Search is designed to provide more site diversity in our results….
— Google SearchLiaison (@searchliaison) 6. Juni 2019
Ausnahmen gibt es — aber nur, wenn der Algorithmus sie als wirklich relevant einstuft. Ein Beispiel: Wer gezielt nach einem Onlineshop sucht, sieht dessen verschiedene Sektionen und Produkte weiterhin mehrfach. Feintuning wird es laufend geben, aber Diversität bleibt die Grundregel.
Offen bleibt, was «Top-Suchergebnisse» genau meint. Nur die ersten drei? Die erste Seite mit zehn Ergebnissen? Google lässt das bewusst vage. Da die meisten Nutzer ohnehin nur die ersten drei Resultate anklicken, dürfte die Regel dort am stärksten spürbar sein.
This site diversity change means that you usually won’t see more than two listings from the same site in our top results. However, we may still show more than two in cases where our systems determine it’s especially relevant to do so for a particular search….
— Google SearchLiaison (@searchliaison) 6. Juni 2019
Site diversity will generally treat subdomains as part of a root domain. IE: listings from subdomains and the root domain will all be considered from the same single site. However, subdomains are treated as separate sites for diversity purposes when deemed relevant to do so….
— Google SearchLiaison (@searchliaison) 6. Juni 2019
Die Änderung ist ab sofort aktiv. Wer bisher ständig dieselben Portale in den ersten Ergebnissen gesehen hat, dürfte den Unterschied schnell bemerken. Einen Weg, trotzdem möglichst präsent zu bleiben — etwa über verschiedene Subdomains — werden findige SEOs sicher auch diesmal finden. Aber als erster Schritt ist das solide.