Händler bekommen durch eine neue App die Möglichkeit, ihren Webshop mit Pinterest zu synchronisieren – Werbung schalten, Produktkataloge hochladen, Verkäufe direkt über die Plattform abwickeln. Die App stammt von Pinterest und richtet sich explizit an Shopify-Händler. Kein grosser Programmieraufwand, keine Umwege. In Deutschland nutzen rund 12 Millionen Menschen Pinterest – für Home & Living und Fashion ist das ein Verkaufskanal, den viele Händler bislang unterschätzt haben.
Webshop: Die neue Pinterest-App im Detail
Die App steht im App-Store von Shopify zum Download bereit – alternativ lässt sie sich direkt in Shopify aktivieren. Danach stehen alle Shopping-Funktionen offen: Kataloge importieren, Tags einrichten, vorrätigen Produkte als Shoppable Pins anbieten. Einrichtung in Minuten.
Automatische Updates halten Produktdaten und Webshop synchron. Nach der Aktivierung der Shopify-App bekommt das Pinterest-Profil des Händlers einen zusätzlichen «Shop»-Tab – Kunden können Produkte dort direkt auswählen und kaufen, ohne Umweg über eine externe Seite.
Dazu kommt ein integriertes Werbeanzeigen-System: Anzeigen kaufen, schalten, auswerten – alles in der App. Ein Reporting-Tracking misst Reichweite und Verkaufserfolg der Kampagnen.
Der Checkout
Pinterest bietet selbst einen Checkout an – aber laut App-Beschreibung hat der Checkout des Shopify-Webshops Vorrang. Wer seinen Katalog-Feed hochlädt, sorgt dafür, dass Produkte auf Pinterest entdeckt und gemerkt werden, der Kauf aber im eigenen Webshop abgeschlossen wird.
Erweiterung von Webshop Funktionalitäten
USA und Kanada haben bereits Zugriff. Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien – überall dort, wo Pinterest-Anzeigen laufen – folgen in den nächsten Wochen.
Pinterest hatte in Deutschland letztes Jahr im Herbst neue Funktionen eingeführt: Shopping-Ads und Produktkataloge über die Shopify-App. Neu dazu kommen erweiterte Shoppingpins, die alle Produktdaten direkt auf Pinterest hinterlegen – ohne externe Produktdatenquellen im Hintergrund.
Laut einer Fachzeitschrift setzen bekannte Webshop-Betreiber wie Otto und Home24 bereits auf die neuen Shopping-Funktionen. Otto stellte zum Start eine Million Produkte auf Pinterest.