Bei der Nutzung von Textgeneratoren musst du die erstellten Inhalte so aufbereiten, dass Suchmaschinen sie finden und als relevant einordnen. Ein paar konkrete Ansätze, wie du SEO-Aspekte beim Einsatz von Textgeneratoren optimierst.
Textgenerator SEO – auf das Briefing kommt es an
Ob SEO-relevante Aspekte in einem KI-generierten Text landen, hängt direkt davon ab, was du im Briefing vorgibst. Hier sind einige Wege, wie du SEO-Vorgaben in einen KI-Prompt einbaust.
- Gib klare Anweisungen zur Keyword-Integration. Definiere konkret, welche Keywords wie oft erscheinen sollen (Keyword-Dichte).
- Lege fest, welche Themen abgedeckt werden sollen und welche Informationen zwingend im Text stehen müssen. Je genauer die Vorgaben, desto relevanter der Output.
- Gib an, welche Textstruktur du willst. Absätze, Bullet Points, Untertitel? Anleitung, Erklärung, Produktbeschreibung?
- Definiere die Textlänge. Einige Textgeneratoren erlauben eine Mindest- oder Höchstwortzahl als Parameter.
- Fordere den Generator auf, Keyword-Varianten zu verwenden — das macht den Text lesbarer und natürlicher.
- Nutze eine Überarbeitungsfunktion, falls vorhanden. Feedbackschleifen helfen dir, generierten Text zu prüfen und anzupassen, bis er die SEO-Anforderungen erfüllt.
Was die meisten Textgeneratoren nicht leisten
Textgeneratoren decken viele Anwendungsfälle ab — bestimmte SEO-Bereiche aber nicht. Hier musst du regelmässig selbst eingreifen.
- Textgeneratoren arbeiten mit Daten bis zu ihrem letzten Trainingszeitpunkt — ChatGPT ist das bekannteste Beispiel. Aktuelle Trends, Ereignisse und Entwicklungen fehlen im Output.
- Local SEO: Konkrete lokale Details wie Geschäftsadressen, Öffnungszeiten oder lokale Veranstaltungen fügen Textgeneratoren selten korrekt ein.
- Grammatikalische Fehler oder falsche Informationen kommen vor und werden nicht zuverlässig erkannt. Eine manuelle Kontrolle ist deshalb Pflicht.
- Automatisch generierte Texte neigen dazu, generische Informationen zu wiederholen, statt einen eigenen Beitrag zu leisten — Stichwort: Unique Content.
- Plattformspezifische Anforderungen — Amazon-Produktbeschreibungen, YouTube-Beschreibungen und ähnliches — berücksichtigen die meisten Textgeneratoren nicht.
Welches ist das beste Tool für Textgenerator SEO?
Auf dem Markt gibt es viele Textgeneratoren, aber nur wenige eignen sich wirklich für Textgenerator SEO. Welches Tool passt, hängt von deinen konkreten Anforderungen, deinem Budget und deinen Präferenzen ab.
Im Folgenden stellen wir ein paar der bekanntesten Textgeneratoren vor, die sich für die Integration von SEO-Aspekten eignen.
OpenAI’s GPT-3
OpenAI’s GPT-3, auch bekannt als ChatGPT, ist ein leistungsstarker Textgenerator, der qualitativ hochwertige und themenrelevante Inhalte produziert. Der Einsatzbereich ist breit. Für SEO-optimierte Texte brauchst du jedoch konkrete Vorgaben im Briefing — eine automatische Berücksichtigung gibt es nicht, und SEO-spezifische Shortcuts fehlen.
Neuroflash
Neuroflash bringt dedizierte Funktionen für Textgenerator SEO mit. Die stärksten Features gibt es allerdings nur in der bezahlpflichtigen Version. Dazu gehören etwa die Generierung von SEO-relevanten Bildern oder das Erstellen einer ausführlichen „Nutzer fragten auch“-Sektion.
EasyPeasy
EasyPeasy bietet eine überschaubare Anzahl an SEO-spezifischen Funktionen: „Titel und Meta-Beschreibungen für SEO erstellen“ und die sogenannte „SEO-Inhaltskurzübersicht“. Für ganze Texte mit SEO-Inhalten bist du auch hier auf ein sauberes Briefing angewiesen.
Google Bard
Google brachte mit Bard einen eigenen Textgenerator auf den Markt. Das Tool steckt noch in der experimentellen Phase, punktet aber mit Echtzeitzugriff auf aktuelle Informationen. Komplexere Texterstellung ist noch ausbaufähig — auch hier steht und fällt der Output mit dem Briefing. Wer sich einarbeitet, bekommt mit Google Bard dennoch einen Textgenerator, der für SEO-Zwecke brauchbar ist.