Richtiges Retargeting kann eine starke Strategie sein — solange du aufpasst, dass du deinen Interessenten nicht nervst.
Wir alle kennen das: Ein Produkt kurz angeschaut, schon verfolgt es einen über alle Kanäle. Egal ob bereits gekauft oder nur kurz angeklickt.
Dabei hat Retargeting das Potenzial, aus einem Interessenten einen Kunden zu machen. Das Werkzeug wird zwar geschätzt, die Optimierung aber oft vernachlässigt. Wer die Kampagnen regelmässig anpasst, holt deutlich mehr aus dem Return on Investment heraus.
Wie aus einer normalen Kampagne eine erfolgreiche Retargeting-Kampagne wird — hier ein paar konkrete Tipps.
Verschiedene Kundentypen = verschiedenen Bedürfnisse
Interessenten und Erstkäufer ticken anders als Stammkunden. Ein langjähriger Kunde kauft aus Erfahrung — er kennt das Produkt, er hat es schon mehrfach bestellt. Ein möglicher Neukunde braucht mehr: Informationen zum Produkt, zum Shop, zum Ablauf.
Wichtig ist, genau zu tracken, wann jemand abgesprungen ist. Schon nach dem Produkt im Warenkorb? Oder erst beim Bezahlen, weil seine Zahlungsmethode fehlte? Das Retargeting muss genau dort ansetzen.
Auswertung der Daten, für besseres Retargeting
Um Daten zu sammeln, muss der Interessent ein eigenes Kundenkonto anlegen. Das lässt sich mit kleinen Anreizen fördern — ein Gutschein für den ersten Einkauf eignet sich dafür gut. Hat jemand erst einmal ein Login, wird es einfacher, sein Verhalten präziser zu tracken.
Die ausgewerteten Daten zeigen dir, wo du mit Retargeting ansetzen kannst. Schon einfache Hinweise helfen: «Hat nach einem Ferienort in Europa gesucht» oder ein bestimmtes Login-Muster geben dir ein klares Signal, wie wahrscheinlich ein Kauf ist.
Interessen und Bedürfnisse erkennen
Welche Produkte interessieren jemanden? Wann bricht er ab? Was sucht er? — das sind die Fragen, mit denen du arbeiten musst. Eine gut angepasste Retargeting-Kampagne wird nicht als störend wahrgenommen, sondern als relevante Information. Das erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit.
Behalte die Umgebung im Auge
Beim Auswerten einer Anzeige zählen auch die Umstände. Hat jemand zuhause entspannt am Laptop gestöbert — oder war er unterwegs und im Stress? Auf welches Format reagiert er gut, auf welches gar nicht? All das hilft dir, die Kampagne gezielt zu optimieren.
Klassifizierung der Kunden
Jeder Interessent hat eine andere Wahrnehmungsschwelle. Deshalb lohnt es sich zu wissen, was ihn zum Klicken gebracht hat. Reagiert er stark auf Aktionen und Rabatte? Oder ziehen ihn emotionale Bildwelten eher an? Aus diesen Informationen baust du eine Grundlage für zukünftige Kampagnen — und kannst Interessenten in Kategorien einteilen, um gezielter zu werben.
Nur: Übertreib es nicht. Wer sich durch eine Anzeige gestört fühlt, verschwindet schneller, als er je gekauft hätte.
Bei Fragen meld dich einfach — wir helfen dir gerne weiter.