Hat dein Unternehmen schon ein Security Konzept für die IT-Sicherheit? Falls nicht, wird es Zeit. Wir zeigen dir in konkreten Schritten, wie du ein passendes und umsetzbares Sicherheitskonzept erstellst.
Das Security Konzept – ein konkreter Plan für die Sicherheit
Ein Sicherheitskonzept analysiert potenzielle Angriffsszenarien und ihre Folgen. Im Bereich IT-Security sind das konkret die Bedrohungen aus dem Internet.
Die Liste möglicher Szenarien ist lang: Schadsoftware per Mail, gezielte Hacker-Angriffe, Datenlecks durch Systemschwachstellen. Das sind keine Randfälle — das sind die häufigsten Schadensfälle.
Für ein Security Konzept braucht es vier grundlegende Schritte:
- Bestimmung der zu schützenden Objekte und Ziele
- Bewertung der aktuellen Sicherheit und des Gefährdungsrisikos
- Entwicklung passender Massnahmen zur Schadenabwehr und -Reduktion
- Bereitstellung der entsprechenden Mittel
Technische und organisatorische Aspekte des Security Konzepts
Das zu schützende Objekt haben wir bereits bestimmt. Schritt zwei überspringen wir hier, weil eine Bewertung grundsätzlich individuell ausfällt — und das gilt auch für das optimale Security Konzept. Alle Massnahmen sind bestenfalls bedarfsgerecht.
Wir sind also bei Schritt 3: der Entwicklung passender Massnahmen. Ein Security Konzept teilt diese in zwei Kategorien auf: technische und organisatorische.
Technische Aspekte
- Konfigurationsmanagement: zielt darauf ab, Regeln für den „Lebenszyklus“ eines Produkts zu definieren — in unserem Fall die IT-Sicherheit. Darunter fallen die Definition aller Prozesse, Dokumentation und Versionierung.
- Sicherheit der Netzwerkzugänge: das potenzielle Einfallstor schlechthin. Wer den Zugang kontrolliert, kontrolliert die Angriffsfläche.
- Passwort-Management: Passwörter brauchen einen eigenen Schutzplan — Richtlinien, Tools, Rotation.
- Server Hardening: die IT-Sicherheit grundsätzlich erhöhen. Nur Software einsetzen, die wirklich für den Geschäftsbetrieb notwendig ist.
Organisatorische Aspekte
- Awareness für IT-Sicherheit: Schulungen der Mitarbeitenden schaffen die nötige Sensibilisierung — und sind oft die günstigste Massnahme mit dem grössten Effekt.
- Identity Management: im IT-Kontext geht es dabei um die Authentifizierung jedes Nutzers. 2FA (2-Faktor-Authentisierung) ist ein bewährter Einstieg.
- Security Operations: ein Zentrum zur Verwaltung der IT-Sicherheit — mit klarem Expertenteam, benannten Verantwortlichen und definierten Ansprechpartnern.
- Disaster Recovery: alle Massnahmen, die im Ernstfall greifen — bei einem Hack, Systemabsturz oder anderen Ausnahmesituationen.
Sparen ist gut – Investieren lohnt sich
Erinnerst du dich an unseren Beitrag „Was darf Cyber-Security kosten — und was ist sie wirklich wert“? Wenn man alle technischen und organisatorischen Aspekte auf einen Blick sieht, klingt das erst einmal viel. Gezielte Tipps sind schwer, weil die tatsächlichen Anforderungen stark variieren.
Deshalb ist unser Ansatz: Sparen und Investieren zusammenbringen. Im persönlichen Gespräch ermitteln wir deinen Bedarf und berücksichtigen alle Ansprüche — auch Extra-Wünsche an die IT-Sicherheit. Gemeinsam finden wir einen Weg, die Sicherheit deiner IT nachhaltig zu gewährleisten.