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Website Check sollte laut BSI verpflichtend sein

Geschrieben von
Roger Klein
Website Check

Das deutsche Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) machte unlĂ€ngst negative Schlagzeilen. Zwei Leser des IT-Fachmagazins „heise“ fanden Schwachstellen im Webauftritt der Behörde. Die BAFA reagierte unter den gegebenen UmstĂ€nden vorbildlich – ihr Beispiel ist trotzdem eine Warnung an alle, die eine Website betreiben: Ein Website Check durch Fachleute sollte stattfinden, bevor die ersten LĂŒcken auftauchen.

Zwei Cross-Site-Scripting-LĂŒcken in der BAFA-Website

Die beiden Leser fanden innerhalb weniger Stunden zwei Cross-Site-Scripting-LĂŒcken (XSS) im Webauftritt der Behörde. Laut „heise“ sind weitere Schwachstellen aufgrund der Art der Sicherheitsprobleme wahrscheinlich. Die Angriffe waren reflektiert, nicht persistent. Das bedeutet:

  • Schadcode wird nicht auf dem Server eingespeist, der die BAFA-Seite hostet.
  • Stattdessen lĂ€uft er in einer lokalen Kopie der WebprĂ€senz.
  • Im konkreten Fall wurden Alert-Boxen gegen den Schadcode ausgetauscht.
  • Angreifer können eigenen Content so darstellen, als gehöre er zur BAFA-Website.
  • Via Phishing-Mails lassen sich Opfer auf selbst erstellte Formulare locken – und ihre Daten stehlen.

BAFA-Reaktion: Website Check durch BSI

Die „heise Security“-Redaktion berichtet, dass die Behörde schnell und angemessen reagierte. Das Amt erklĂ€rte, es nehme SicherheitsmĂ€ngel sehr ernst – besonders wenn es um die IntegritĂ€t potenziell sensibler Daten der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gehe. Deshalb habe man das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hinzugezogen.

Das BSI sollte einen umfangreichen Website Check durchfĂŒhren, um alle Schwachstellen zu finden und zu beseitigen. Die gemeldeten Fehler beseitigte die BAFA-IT innerhalb von Stunden. Die Kommunikation mit den Mitarbeitenden verlief freundlich und unkompliziert. „heise“ zieht deshalb insgesamt ein positives Bild – sieht aber noch Spielraum nach oben.

BAFA als Warnung: Website Check so frĂŒh wie möglich

Dieser Spielraum betrifft laut „heise“ vor allem den Grundschutz: Staatliche InternetprĂ€senzen sollten von vornherein so gut wie möglich abgesichert sein. Das Beispiel gilt als Warnung fĂŒr jeden, der eine Website betreibt: Sicherheitsexperten sollten so frĂŒh wie möglich einen Website Check nach dem Launch durchfĂŒhren – und ihn in regelmĂ€ssigen AbstĂ€nden wiederholen, um neu entstehende LĂŒcken frĂŒhzeitig zu schliessen.

DafĂŒr brauchst du keine Kontakte zu Behörden wie dem BSI. Viele Spezialisten der Branche bieten einen professionellen Website Check an. Oft lĂ€sst er sich mit anderen Leistungen kombinieren – etwa mit Suchmaschinenoptimierung oder einer Performance-Verbesserung.

Themen: IT-SicherheitRechtWebseite

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Über die Person

Roger Klein

GeschĂ€ftsfĂŒhrer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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