Immer auf der Suche nach aktuellen Fällen, wirksamen Abwehrmethoden und Effizienz in Sachen IT-Security, sind wir kürzlich auf eine Studie gestossen. Deren Ergebnisse interessieren uns besonders — denn sie zeigt, wie viele Sicherheitsbedenken rund um Cloud-Dienste heute noch bestehen.
Ausgangslage
Das Sicherheitsunternehmen Ermetic beauftragte den Dienstleister IDC mit einer Umfrage. Befragt wurden 300 Gesamtverantwortliche — also etwa Abteilungsleiter, die für die IT-Sicherheit ihrer Unternehmen zuständig sind.
Obwohl ein Grossteil von ihnen längst umfassende Sicherheitsmassnahmen für Datenverwaltung und -Speicherung einsetzt, fühlen sie sich in ihrer gewählten Cloud nicht ausreichend geschützt. Wir schauen uns die Ursachen dafür genauer an.
Die Top 3 Ansprüche an einen Cloud-Dienst
Die Studienteilnehmer wurden auch gefragt, welche Ansprüche sie grundsätzlich an einen Cloud-Service stellen.
- Compliance-Überwachung
- variables Management für Autorisierung und Berechtigungen
- spezielle und manuelle Konfiguration von Sicherheitseinstellungen
Dass Compliance-Überwachung auf Platz eins landet, überrascht kaum. Dahinter steckt der Wunsch, dass der Cloud-Dienstleister die Regelkonformität selbst sicherstellt — damit sich der Endnutzer nicht mehr um gesetzliche Vorgaben kümmern muss. Die weiteren Ansprüche:
- Wahrung der Vertraulichkeit sensibler Daten
- Bereitstellung der richtigen (personalisierten) Zugriffsebene
- Sicherstellung der korrekten Expertise
- Möglichkeit zur Integration zusätzlicher Sicherheitslösungen
39 % der Befragten sind mit ihren bisherigen Cloud-Diensten unzufrieden, was die Erfüllung dieser Ansprüche betrifft.
Datenlecks und -Pannen im Zusammenhang mit einer Cloud?
79 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen gaben an, in den letzten 18 Monaten mindestens eine Datenpanne erlitten zu haben. Noch beunruhigender: 43 Prozent meldeten sogar 10 oder mehr Datenlecks im gleichen Zeitraum.
Welche Cloud-Dienstleister konkret dahinterstecken, geht aus der Studie nicht hervor. Ebenso bleibt offen, ob es sich um öffentliche (Public Clouds) oder private Anbieter handelt.
Wofür steht die „Wolke“ eigentlich?
Was denkst du zuerst, wenn du das Wort „Cloud“ hörst? Rein übersetzt steht es für Wolke. Warum sich der Begriff im IT-Bereich als Bezeichnung für ein onlinebasiertes Netzwerk zur Datenspeicherung durchgesetzt hat, ist nicht ganz klar. Zur besseren Abgrenzung wurde der Wortstamm auf „Cloud Computing“ erweitert.
Eine Cloud lagert Speicher und weitere Funktionen — etwa Anwendungssoftware — an einen externen Ort aus. Der Hauptgrund: die eigene Rechenleistung schonen.
Zwei Varianten existieren: die „Public Cloud“ und die „Private Cloud“. Die öffentliche Version steht allen Anwendern zur Verfügung — zum Beispiel landesweit. Das sind oft Privatpersonen, da viele solcher Dienste kostenlos im Netz verfügbar sind. Die Private Cloud unterscheidet sich dadurch, dass die Umgebung ausschliesslich für einen bestimmten Kunden bereitsteht.
Oberste Devise: Die Cloud muss sicher sein!
Ein Dienstleister lebt vom Vertrauen seiner Kundschaft — branchenunabhängig. Die Ergebnisse dieser Umfrage kratzen daran.
Dazu passen die Zahlen aus einer weiteren Studie: Das Risiko von Datenlecks und Datenverlust steigt weiter. 2020 dürfte das Vorjahr in Sachen Cyberkriminalität klar übertreffen. Die Ausgaben für IT-Sicherheit sind zwar um 8 Prozent gestiegen — angesichts der Anzahl an Sicherheitsvorfällen reicht das offenbar nicht. Allein im ersten Quartal 2020 waren über 1,6 Milliarden Datensätze von Datenschutz-Verletzungen betroffen.
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