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Am Ziel vorbeigeschossen – von Branding-Fehlern im Marketing

Geschrieben von
Roger Klein
Branding Fehler

Auch die ausgefeilteste Marketing-Strategie birgt Risiken. Branding lässt sich nicht einfach steuern – es ist ein schwer kontrollierbarer Fluss. Trotzdem gibt es Ansätze, aus einer Marke das Optimum herauszuholen. Wir zeigen dir einige der klassischen Branding-Fehler, damit du sie vermeiden kannst.

Der gröbste Fehler im Branding-Prozess

Mit einer Marke definierst du nicht nur deine Identität – du gibst den Kunden gleichzeitig ein Versprechen. Das Markenversprechen ist der Kern jedes Brandings, und genau hier gehen viele Unternehmen in die Irre.

Das Problem: Das Markenversprechen wirkt auf unbewusster Ebene. Die Identität, die du nach aussen trägst, öffnet Raum für Missverständnisse. Die Wahrnehmungsdifferenz – deine und die deiner Kunden – kann erheblich sein.

Unklarheit oder Fehlinterpretation

Hier liegt die Hauptursache für Branding-Fehler. Du legst im Vorfeld eine klare Zielsetzung für deine Marke fest – inklusive der Zielgruppe, die du ansprechen willst. Diese Zielgruppe muss die Aussage deines Brandings verstehen. Sonst folgen die eingangs erwähnten Missverständnisse.

Schwammige Botschaften schaden dir. Alle Elemente deiner Corporate Identity müssen stimmig sein und zueinander passen. Was widersprüchlich wirkt, zieht Folgefehler nach sich.

Zu hoher Tellerrand

«Über den Tellerrand schauen» – das gilt beim Branding besonders. Egal wie gross oder klein deine Zielgruppe ist: Denk auch an die Menschen ausserhalb. Jedes Individuum ist ein potenzieller Interessent. Responsives Design – optimierte Darstellung auf Desktop und Mobilgerät – ist ein guter Anfang, aber nicht das Ende. Denk auf internationaler Ebene.

Wir leben in einer Welt der Anglizismen. Aber was nützt ein englischer Markenname, den der Grossteil deiner Kundschaft nicht aussprechen kann? Das Gegenteil gilt genauso: zu national gefärbte oder umgangssprachliche Botschaften schrecken alle ab, die sie schlicht nicht verstehen.

08/15 statt 24/7

Rundumservice rund um die Uhr klingt gut. Branding-Fehler entstehen aber, wenn man sich gerade zu Beginn zu hohe Ziele steckt. Das «perfekte» Branding existiert nicht. Erfolg kommt selten von heute auf morgen.

Beim Design – vom Webdesign bis zur Corporate Identity – gilt: weder überladen noch zu simpel. Die Mischung entscheidet. «Unkompliziert» ist stark, aber «einfach» wird oft mit billig gleichgesetzt.

Branding-Fehler vermeiden

Ein Leitmotto reicht als Strategie: das Markenversprechen einhalten. Führ dir die Kernaussage deiner Markenidentität regelmässig vor Augen. Pass alle weiteren Elemente gezielt daran an – und halte den Feinschliff aktuell.

Wer Branding ganzheitlich denkt, vermeidet die häufigsten Fehler.

Themen: MarkenbildungOnline-Marketing

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Über die Person

Roger Klein

Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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