In Google Ads kommt alles auf die genutzten Keywords an. Sie entscheiden über Budget, Reichweite und den letztlichen Erfolg der Werbekampagne. Google kündigte kürzlich Anpassungen innerhalb der Keyword-Optionen an. Wir schauen uns die Änderungen konkret an.
Die verfügbaren Google Keyword Optionen
In der Google Ads Hilfe sind die aktuell verfügbaren Keyword-Optionen beschrieben. Sie unterteilen sich in drei Kategorien:
- Genau passend
- Weitgehend passend
- Passende Wortgruppe: eine Kombination der ersten beiden Varianten zuzüglich einem Modifikator
Am 4. Februar 2021 kündigte Google an, dass eine Vereinfachung dieser drei Optionen ansteht. Wie so oft bei Google steckt der Teufel im Detail — deshalb haben wir uns die geplanten Anpassungen einmal konkret angeschaut.
Was ändert sich?
Konkret wird die Keyword-Option «Passende Wortgruppe» erweitert. Der enthaltene Modifikator gibt den Ausschlag: Durch ihn erfassen Ads künftig gleichzeitig die «weitgehend passenden» Keywords.
Google begründet die Änderung damit, dass beide Kategorien ohnehin meist identische Suchanfragen abdecken. Im offiziellen Post zu den Änderungen liefert Google auch direkt ein bildhaftes Beispiel, wie das Ganze danach aussieht:

Welche Auswirkungen haben die Änderungen?
Google verspricht Marketern durch die Änderung sowohl stärkere Kontrolle als auch höhere Reichweite der Ads-Kampagnen. Bei der Kontrolle stellt sich aber die Frage, ob das wirklich so ist. Schliesslich nimmt Google die Möglichkeit weg, eigenständig Modifikatoren für weitgehend passende Keywords zu erstellen.
Angesichts der ausgeklügelten Machine-Learning-Methoden von Google sind wir trotzdem zuversichtlich. Google verspricht zudem, dass sich im Smart-Bidding-Verfahren zusätzliche Chancen ergeben — und dass Leistungsdaten zu bestehenden Kampagnen unverändert erhalten bleiben.