Ab Juli macht Google die Mobile-First-Indexierung neuer Webseiten zum Standard. Frisch registrierte Domains werden damit gleich vom Smartphone-Googlebot gecrawlt.
Ende 2018 hatte Google erklärt, dass schon mehr als die Hälfte aller weltweit angezeigten Suchergebnisse aus dem Mobile-First-Index stammt. Das Verhältnis dürfte sich bald noch weiter verschieben. Denn ab dem 1. Juli 2019 ist die Mobile-First-Indexierung für neu registrierte Domains und bisher nicht indexierte Websites Standard — so steht es im offiziellen Google-Blogeintrag. Gecrawlt wird dann mit dem Smartphone-Googlebot.
Mobile First: Indexierung für neue Websites
Google geht davon aus, dass neue Websites heute standardmässig für Mobile-First-Crawling vorbereitet sind — also mobilen und Desktop-Nutzern denselben Inhalt ausliefern. Ältere Websites werden zunächst geprüft. Wer bereit ist, bekommt in der Search Console einen Hinweis.
Unter «URL-Prüfung» → «Abdeckung» siehst du, ob deine Seite vom Smartphone- oder Computer-Googlebot gecrawlt wurde. Steht dort «Googlebot für Computer», ist die Website noch nicht im Mobile-First-Index.
Mobile First bedeutet konkret: Google zieht die mobile Version einer Website für das Ranking heran — auch bei Desktop-Suchen. Den Mobile-First-Index hatte Google im November 2016 angekündigt und im Frühjahr 2018 gestartet. Schrittweise soll er den klassischen Suchindex ablösen.
Mobile First: Google rät zu Responsive Design
Google empfiehlt responsives Design als einfachsten Weg zur mobilen Unterstützung. Dabei gilt: Strukturierte Daten und Metadaten müssen auch in der mobilen Version vorhanden sein. Bilder sollten Alt-Texte tragen. Laut SEO Südwest unterstützt Google aber weiterhin auch Dynamic Serving und getrennte URLs.
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