Warum benötigen Websites Text um gefunden zu werden?

Geschrieben von
Roger Klein
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Webseiten über Suchmaschinen auffindbar machen

Ziel eines Webseitenbetreibers ist es, die eigene Webseite auffindbar zu halten, damit Besucher leichter über Google und andere Suchmaschinen auf diese gelangen. Search Engine Optimization, kurz SEO, ist der Begriff dafür.

Bei SEO geht es zum Teil auch darum, den Text auf Webseiten zu optimieren. Wir schauen uns an, wie und warum das funktioniert. Das Internet bietet längst mehr als Text — aber Text bleibt der entscheidende Faktor, damit Webseiten gefunden werden.

Warum brauchen Websites Text?

Inhalte können wertvoll sein, auch wenn der Fokus auf Bild-, Video- oder Audiomaterial liegt. Suchmaschinen brauchen aber Text, um Inhalte und deren Themen zu erkennen. Wenn jemand nach bestimmten Begriffen sucht, finden Suchmaschinen passende Webseiten hauptsächlich anhand der Texte.

Es geht darum, Suchmaschinen ein Verständnis dafür zu geben, worum es auf der jeweiligen Webseite geht. Die Algorithmen sollen erkennen, dass es sich um sinnvolle Inhalte handelt, die zur Suchanfrage und den verwendeten Begriffen passen.

Google versteht Texte mithilfe von künstlicher Intelligenz. Die KI ist zu sehr vielem in der Lage — Texte analysieren gehört zu ihren wichtigsten Aufgaben. Als selbstlernende Software hat sie dabei einiges an Erfahrung gesammelt.

Das heisst: Die KI erkennt, ob ein Text inhaltlich sinnvoll und schlüssig ist — nicht nur, ob er gut strukturiert und mit relevanten Keywords versehen ist. Sie versteht, worum es geht, kann logische Zusammenhänge erkennen und diese mit früheren Suchanfragen sowie dem Nutzerverhalten in Relation setzen.

Videos, Audio und Bilder auf diesem Niveau automatisch zu analysieren — das ist noch Zukunft. Bis dahin bleibt guter Text der zuverlässigste Weg. Gesprochenes Wort lässt sich von Programmen noch nicht fehlerfrei erfassen. Texte hingegen können analysierende Programme problemlos verarbeiten.

Wie können Sie am besten Text in eine Website einbauen?

Wenn der Content sich auf Bilder, Videos, Audioinhalte oder anderes wie Spiele und Downloads fokussiert, kann es schwerfallen, gute Texte einzubauen und trotzdem über Suchmaschinen auffindbar zu bleiben.

Bilder sind ein Element, das Inhalte bereichert — das steht ausser Frage. Ein Text ohne Bilder wird von Suchmaschinen schlechter eingestuft als derselbe Text mit Bildern. Text, der die jeweiligen Bilder beschreibt oder die Geschichte dahinter erklärt, wirkt sich genauso positiv auf die Einstufung als hochwertiger Inhalt aus.

Ausserdem verbessert beschreibender Text die Auffindbarkeit über die Bildersuche. Wichtig dabei: Die Alt-Attribute bei Bildern dürfen nicht leer sein oder fehlen — sie sollen beschreiben, was im jeweiligen Bild zu sehen ist.

Liegt der Fokus auf einem Video oder einem Podcast, muss der Text nicht zwingend für die Besucher geschrieben werden. Viele werden sich das Video anschauen oder den Podcast hören, ohne den nachfolgenden Text zu lesen. Für diejenigen, die es doch tun — und für die Suchmaschinen — sollte der Text informativ und gut lesbar sein.

Wie sollte der Text aufgebaut sein?

Am wichtigsten sind die Keywords, mit denen Nutzer die Seite finden sollen. Du musst also überlegen, welche Begriffe höchstwahrscheinlich verwendet werden, um das zu finden, was du auf der Webseite an Content bereitstellst. Die relevanten Keywords sollten sich im Text befinden — am besten auch in Überschriften und Zwischenüberschriften.

Ein bestimmtes Wort möglichst oft einzubauen ist nicht nötig — der Text wirkt dadurch seltsam, und Suchmaschinen merken das. Der Text soll einfach sinnvoll und korrekt sein: zum Inhalt und zur Webseite passend, auch wenn er nicht der Hauptgrund ist, warum Nutzer die Seite besuchen.

Geht es um Videos, Musik oder Podcasts auf der Seite, ist eine gute Inhaltsangabe das Beste. Diese kann in mehrere Abschnitte mit Zwischenüberschriften unterteilt werden, wenn sich die Möglichkeit bietet. Aufzählungen lassen sich gut einbauen — eine solche Struktur verleiht dem Text zusätzliche Glaubwürdigkeit.

Eine weitere Möglichkeit: den Inhalt eines Podcasts auch in schriftlicher Form anbieten. Bei Downloads wären Installationsanweisungen oder Tutorials denkbar.

Weitere Tipps zum Optimieren von Websites mit vielen Bildern

Wichtig ist, Webseiten auch für Mobilgeräte optimiert zu halten. Ein grosser Teil des Traffics erfolgt heute mobil. Ladezeiten spielen dabei eine zentrale Rolle. Bei Webseiten mit vielen Bildern kann die Datenmenge auf Mobilgeräten schnell zum Problem werden — die Seite lädt langsam, Datenvolumen geht verloren. Eine Lösung: Für Mobilgeräte nur verkleinerte, komprimierte Bildversionen laden, damit die Datenmenge drastisch sinkt.

Nutzer, die mit langen Ladezeiten konfrontiert werden, verlassen die Seite eher wieder. Google registriert das, wenn der Nutzer zur Ergebnisseite zurückkehrt — und wertet es als Signal, dass er nicht gefunden hat, was er suchte. Das kann das Ranking verschlechtern und die Seite wird seltener angezeigt.

Für die Optimierung von Ladezeiten und andere SEO-Aspekte gibt es entsprechende Programme und Tools. Viele SEO-WordPress-Plugins machen es einfach, Meta-Beschreibungen von Seiten anzupassen — diese erscheinen in den Google-Ergebnissen als Textvorschau. Auch das beeinflusst, ob Nutzer auf ein Ergebnis klicken und dabei keine falschen Erwartungen bekommen. Andernfalls wird ein Teil des Seitentextes automatisch als Vorschau angezeigt.

Tags: ContentWebseite
Über die Autor:in

Roger Klein

Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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