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IoT Risiken im digitalen Zeitalter: Mit diesen Tipps zu mehr Sicherheit

Geschrieben von
Roger Klein
IoT Risiken

Das Internet of Things, kurz IoT, verbindet auf Wunsch nahezu alle modernen ElektrogerÀte miteinander und erleichtert uns durch Interaktion und Kommunikation das Leben. Viele Menschen richten sich ihr Zuhause als Smart Home ein. Das Licht wird mit Sprachbefehl bedient oder erkennt autonom, ob sich jemand im Raum befindet. Auch Heizung, RolllÀden oder smarte Fenster fallen in die Verwaltung des eigenen Smart Homes.

Auch fĂŒr Firmen bietet die interne Kommunikation im IoT grosse Vorteile – smarte Anlagen findest du in immer mehr LadengeschĂ€ften und Betrieben. Es gibt ausgefeilte Sicherheitsstandards fĂŒr das IoT, die bei korrekter Installation eine umfassende IoT-Sicherheit gewĂ€hrleisten. Einen vollstĂ€ndigen Schutz vor Hackerangriffen gibt es allerdings kaum. Die eigenen IoT-Risiken lassen sich jedoch so weit minimieren, dass ein unbefugter Fremdzugriff so schwer wie möglich wird.

KonnektivitĂ€t und veraltete Firmware der EndgerĂ€te fĂŒhren zu IoT Risiken

Jedes smarte Modul, das an dein Heimnetzwerk angeschlossen ist, ist ein EndgerĂ€t – und muss entsprechend gesichert werden. Definiere also auch fĂŒr jede smarte GlĂŒhbirne oder das smarte Heizungsthermostat eine eigene Sicherheitsregel, die externen Zugriff so gut es geht unterbindet.

Wenn viele ungesicherte EndgerĂ€te rund um die Uhr miteinander kommunizieren, entstehen frĂŒher oder spĂ€ter SicherheitslĂŒcken, durch die Angreifer von aussen leicht eindringen können. Ein daraus folgender Datendiebstahl wĂ€re gerade im geschĂ€ftlichen Umfeld ein ernstes Problem.

Auch Privathaushalte sind nicht sicher: Cyberkriminelle können SmartSpeaker wie Alexa, Echo Dot oder HomePod kapern und darĂŒber direkt in die Wohnung sprechen. Vor allem in den USA hĂ€ufen sich FĂ€lle, in denen Familien ĂŒber ihre GerĂ€te bedroht werden. Das gehört zu den gefĂŒrchtetsten IoT-Risiken im privaten Bereich.

Mehr IoT Sicherheit fĂŒr persönliche und personenbezogene Daten

Besonders kritisch ist die Datenlage in deutschen IoT-Systemen. Mehrere Regierungssprecher vertreten die Ansicht, dass ein blosser Verdacht ausreicht, um polizeilich auf Daten aus Smart Speakern und anderen Heimnetzwerk-GerÀten zuzugreifen.

Alexa und Co. dokumentieren nicht nur deinen gesamten Tagesablauf. Auch Freunde, Verwandte und GĂ€ste werden von den smarten GerĂ€ten ĂŒberwacht und aufgezeichnet. Umso wichtiger ist es, die SicherheitslĂŒcken im eigenen IoT so gut wie möglich zu schliessen.

Sicherheitstipps fĂŒr das Heimnetzwerk & dem IoT in der Firma

Fast alle smarten EndgerĂ€te kommen mit Standardkennungen – hĂ€ufig einfach «00000». Du findest dein Modul damit leicht im Netzwerk. Unbefugte Dritte allerdings auch.

Leg dir eine Liste aller GerĂ€te an, die auf dein Heim- oder Firmennetzwerk zugreifen. Vergib im ersten Schritt eigene Benutzernamen und neue Kennwörter. Nenn deine Kaffeemaschine ruhig «KĂŒhlschrank» oder den Smart Speaker «GlĂŒhbirne» – solange du selbst den Überblick behĂ€ltst, stiftest du damit sinnvolle Verwirrung. Notiere alle neuen GerĂ€tenamen mit den zugehörigen Zugangsdaten, damit du spĂ€ter leicht Änderungen vornehmen kannst.

Dokumentiere alle VorgĂ€nge in deinem IoT und lagere diese Aufzeichnungen auf ein externes Medium aus – das du im Bedarfsfall einfach vom Strom trennst. Wer weiss, welches GerĂ€t sich wie verhĂ€lt, kann im Ernstfall schneller einkreisen, durch welche LĂŒcke ein Angreifer eingedrungen ist.

Bei akuten IoT Risiken

Hast du das Modul identifiziert, ĂŒber das ein Sicherheitsereignis stattgefunden hat, entferne es so schnell wie möglich aus dem Netzwerk. Bei blossem Verdacht eines Fremdzugriffs gilt: sensible Systeme wie eine funkgesteuerte KameraĂŒberwachung sofort vom Strom trennen. Kapp alle weiteren Verbindungen zu smarten Modulen in sensiblen Bereichen – so lange, bis der Zugriff unter Kontrolle ist und kein weiteres AusspĂ€hen möglich ist.

Mehr Sicherheit im privaten IoT und im Betrieb

Informiere dich am besten schon vor dem Kauf eines neuen smarten Moduls, wie sicher es wirklich ist. Schau, welche Methoden zur verschlĂŒsselten DatenĂŒbertragung bereitstehen. Erfahrungsberichte anderer Nutzer zeigen oft, ob ein Produkt bekannte Schwachstellen hat. HĂ€ufig gibt es alternative Hersteller mit Ă€hnlichen Produkten, die aber höhere Sicherheitsstandards einhalten.

Aktualisiere regelmĂ€ssig die Firmware deiner smarten GerĂ€te. Viele Hersteller veröffentlichen Patches, die bekannte LĂŒcken schliessen oder die Leistung verbessern. Ob ein Hersteller ĂŒberhaupt Updates anbietet, lohnt sich schon vor dem Kauf zu prĂŒfen – einige Anbieter smarter Elektronik sehen keinerlei sicherheitsrelevante Aktualisierungen vor.

Überleg zuletzt, wie viel Komfort du wirklich brauchst. Jedes neue smarte Modul ist nicht nur ein weiteres vernetztes GerĂ€t in deinen RĂ€umen, sondern auch ein potenzielles Einfallstor fĂŒr Kriminelle. Nicht alle Hersteller unterliegen den europĂ€ischen Datenschutzrichtlinien.

Themen: DatensicherheitDigitalisierungIT-Sicherheit

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Über die Person

Roger Klein

GeschĂ€ftsfĂŒhrer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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