Das Internet ist für viele Unternehmen die Plattform, über die sie ihre Geschäftsziele umsetzen. Webmaster setzen dabei gezielt auf Werbemöglichkeiten und nutzen den Einfluss der Suchmaschinen. Suchmaschinen bieten Nutzenden zahlreiche Möglichkeiten, sich gezielt über Produkte zu informieren – mit dem Ziel, eine Kaufentscheidung zu treffen. Zwei Disziplinen prägen die Online-Werbung: die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Suchmaschinenwerbung (SEA).
SEO übernimmt die organische Suche: Bestimmte Webseiten sollen besser gefunden werden. SEA gewinnt Besucher über bezahlte Suchergebnisse, die gezielt bestimmte Zielgruppen ansprechen.
Zusammengefasst:
- SEO: Suchergebnisse über organische Suche erzeugen
- SEA: Bezahlte Suchergebnisse schalten
SEO und SEA unterscheiden sich im Aufbau deutlich – teilen aber eine zentrale Gemeinsamkeit: Beide wollen mit gezielten Keywords bestimmte Zielgruppen erreichen und gewünschte Suchergebnisse erzielen.
Damit beide Disziplinen optimal zusammenwirken, brauchen sie eigene Kennzahlen und eine klare Beurteilungsbasis. Erst dann können SEO und SEA sinnvoll koordiniert werden und sich gegenseitig verstärken.
Zielgruppen im Fokus: Abschätzung Verhalten, Keywords platzieren
Damit Unternehmensziele erreicht werden, müssen SEO und SEA so aufeinander abgestimmt sein, dass sie sich gegenseitig ergänzen. Dafür braucht es verlässliche Prognosen über das Verhalten der anvisierten Zielgruppen.
Ein zentrales Werkzeug dabei: eine umfassende Keywordrecherche. Sie macht es möglich, Suchanfragen so zu gestalten, wie Zielgruppen sie tatsächlich formulieren.
Zur Identifikation relevanter Suchanfragen kommen verschiedene Werkzeuge zum Einsatz:
- Analyse von Konkurrenzseiten
- Keyword-Tools wie XOVI oder Sistrix
- Google Search Console und Bing Webmaster Tools
- Bestehende Adwords-Definitionen (Keywords, CTRs, Conversion-Rates …)
- Daten aus Analyse-Tools wie Google Analytics
Diese Werkzeuge sollen strategische Möglichkeiten eröffnen – gebündelt, bereinigt um Duplikate und nach Themenschwerpunkten sortiert. Suchanfragen werden dabei auch nach Nutzerabsichten geclustert.
Unternehmen und Webmaster sollten nicht auf allgemeine Standards abdriften, bei denen Suchanfragen nur einseitige Reaktionen auslösen. Die Bedürfnisse der Suchenden dürfen nicht ignoriert werden.
Erkennbare Absichten aus Suchanfragen lassen sich mit passenden Inhalten bedienen. Wer suchende Nutzende mit gehaltvollem Angebot abholt, macht aus Interessierten potenzielle Kunden.
Konkret geht es dabei um Angebote wie:
- Ratschläge, die Nutzenden weiterhelfen
- Markenartikel bestimmter Unternehmen
- Hinführung zu Webseiten oder Dokumenten
- Downloads zur Detailrecherche
- Anregungen zur Kaufentscheidung
Bei jeder Suchanfrage, die durch gezielte Keyword-Recherche ausgelöst wird, sollten die Erwartungen der Nutzenden in gebührender Weise berücksichtigt werden.
Erfolgreiche Zusammenarbeit von Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung kann gelingen.
Ein Praxisbeispiel zeigt, wie eine gelungene Kombination aus SEO und SEA aussehen kann.
Stell dir Unternehmen X vor: ein Online-Shop für Rasenmäher und Gartenutensilien, der erst seit wenigen Wochen online ist. Bisherige Verkäufe liefen ausschliesslich über soziale Netzwerke. Unternehmen X will mehr Umsatz – über mehr Präsenz in Suchmaschinen. Bestimmte Keywords, aus gezielter Recherche abgeleitet und auch nach saisonalen Gegebenheiten ausgewählt, sollen die Zielgruppen auf die Produkte lenken. Dabei wurden von Anfang an sowohl SEO als auch SEA berücksichtigt.
Ein erfolgreiches Zusammenwirken beider Disziplinen lässt sich durch folgende Massnahmen fördern:
- Aussagekräftige Keywords auswählen (SEA)
- Zielsetzungen in kurz- und langfristige Abschnitte unterteilen (SEO und SEA)
- Besondere Merkmale hervorheben (SEO)
- Gemeinsame Leistungskennzahlen festlegen
- Conversion-Ziele gemeinsam strukturieren
- SEO und SEA koordiniert in die Website-Strategie einbinden
Wenn Zielgruppen ihre Suchanfragen starten, kann SEA schneller passende Treffer liefern. Am Anfang einer Kampagne stützt SEA mit den richtigen Keywords den Einstieg – SEO übernimmt dann die langfristige Bindung der Nutzenden.
Gut gestaltete Landingpages, die mit gezielten SEA-Keywords angesprochen werden, steigern das Interesse der Nutzenden nachhaltig.
Der Fokus liegt auf allen SEO- und SEA-Prozessen: Personalisierte SEO-Sichtbarkeitsindices unterstützen das Keyword-Monitoring. Suchanfragen werden analysiert, um Marketingbudgets effizienter einzusetzen. Mit den richtigen Keywords lassen sich mehr relevante Ergebnisse erzielen als mit klassischen Marketing-Strategien. Webanalyse und kontinuierliche Kommunikation bleiben dabei unverzichtbar.
Gelingt Unternehmen X die schnelle Identifikation vieler relevanter Suchanfragen, werden künftige Strategien effizienter – mit messbaren Auswirkungen auf den Umsatz.
Verbesserungen sind möglich, wenn:
- Starke Keywords die Suchmaschinenoptimierung positiv beeinflussen
- Sichtbarkeitsindices durch passende Keyword-Sets verbessert werden
- Marketingbudgets gesenkt werden können
- SEO und SEA die Unternehmensziele kurz- und langfristig näherbringen
- Customer Journeys nachhaltig gestaltet werden
SEO und SEA zusammen: Was zählt
SEO und SEA können bei gezielter Abstimmung messbare Umsatzsteigerungen erzielen. Entscheidend ist, dass Themenschwerpunkte, Nutzerabsichten und Keywords gebündelt werden – und dass sich daraus die erwarteten Ergebnisse in der richtigen Dosierung einstellen. Als Nebeneffekt sinken langfristig die Marketingausgaben.