Structured Data: Suchmaschinenoptimierung durch effektive Datenstruktur

Geschrieben von
Roger Klein
structured data

Neben den bekannten Faktoren wie einer passenden Meta-Beschreibung, sinnvollen Keywords und einem sauberen Quellcode gehört auch die Struktur der Daten zu den Kriterien, nach denen die grossen Suchmaschinen deinen Webauftritt bewerten. Google & Co. können noch keine Inhalte von Bildern und Grafiken auslesen — die Benennung dieser Daten spielt aber eine echte Rolle, sobald die Bots deine Seite durchsuchen. Im folgenden Ratgeber findest du Praxis-Tipps, wie du dank Structured Data deine Sichtbarkeit im Netz verbesserst und mehr organischen Traffic holst.

Structured Data für ein besseres Ranking auf Google & Co.

Benenne deine Ordner-Struktur auf dem Firmenserver so präzise wie möglich. Ziffern und Abkürzungen sind verlockend — für Suchmaschinen aber wertlos. Mit Bezeichnungen wie «Produkte», «Karriere», «Erklärungen» sagst du den Bots direkt, was wo liegt.

In den Ordner «Produkte» gehören alle Unterordner rund um dein Angebot — inklusive ordentlich benanntem Bildmaterial. Unter «Karriere» legst du Unterordner wie «offene-stellen», «stellenausschreibungen» oder «vorstellungsgespraech» an. Klar strukturiert, klar benannt.

In den Ordner «Erklärungen» kommen alle Daten, die deine Waren oder Dienstleistungen näher beschreiben. Videos kannst du direkt ablegen — oder auf YouTube, Vimeo oder einen anderen Dienst hochladen und im Quellcode nur den Link hinterlegen.

Die zweite Variante hat einen konkreten Vorteil: die Ladezeit deiner Seite bleibt unbelastet. Die Google-Bots werten Ladezeiten aus — langsame Seiten verlieren Punkte.

Structured Data bei der allgemeinen Webseitengestaltung

Alle Daten aus deinem «Produkte»-Ordner sollten auch bei der Platzierung auf deiner Webseite ordentlich benannt sein. «1.jpg» oder «2.png» mag beim Erstellen schneller gehen — für Suchmaschinen ist das keine verwertbare Information.

Benenne Grafiken, Fotos und sämtliches Bildmaterial so, dass die Bots etwas damit anfangen können. Wenn du am Branding deiner Marke arbeitest, lohnt es sich, den Firmennamen in die Dateinamen zu integrieren.

Durch Sprungmarken im Text kannst du kostenlos dafür sorgen, dass in der Google-Suche weiterführende Informationen angezeigt werden. Diese Unterpunkte unter deinem Firmeneintrag gibt es entweder kostenpflichtig bei Google — oder du strukturierst Daten und Quelltext so geschickt, dass du ohne Mehrkosten ein ansehnliches Angebot in den Google SERPs bereitstellst.

Mehr Verkäufe im Webshop durch die Strukturierung Ihrer Daten

Das Google Testing Tool eignet sich gut, um JSON-LD-Code für die Datenstrukturierung einzusetzen. Das Skript wird direkt aus dem Seitenquellcode ausgeführt — ähnlich wie JavaScript muss es ordnungsgemäss im Head und Body deiner Homepage eingetragen sein. Suchmaschinen können deine Daten dann einfacher interpretieren. Alternativen sind Microdata oder RDFa.

Auch ohne komplexe Scripts kannst du durch eine gute Datenstruktur viel dafür tun, dass dein Onlineshop in den Google-Ergebnissen nach oben klettert. Du musst kein SEO-Profi sein, um Struktur in deine Daten zu bringen — und besser gefunden zu werden.

Datenstruktur in Html5 definieren

Grundkenntnisse in HTML5 helfen dabei, den Quellcode sauber zu strukturieren. Im Gegensatz zu den früher üblichen Div-Containern bietet HTML5 semantische Elementboxen: du definierst, ob ein Bereich Hauptcontent, Seitennavigation, Randbemerkung oder Fussnote ist. Mit JSON-LD lassen sich diese Bereiche noch weiter spezifizieren — was den Quellcode allerdings verlängert.

Was Structured Data für dein SEO leistet

Es gibt verschiedene Wege, Daten im Netz so zu strukturieren, dass dein Webauftritt mehr Reichweite bekommt. Ordentliche Benennung und thematisch sinnvolle Ordner sind ein solider Anfang.

Zusätzliche Skripte im Quellcode sind aufwendiger — aber wirkungsvoller. Wer mit JSON-LD oder einer Alternative arbeitet, sollte vorher klären, welche Suchbegriffe potenzielle Kunden tatsächlich eingeben. Diese Begriffe fliessen dann in die Ordner-Struktur und die Skript-Definitionen ein.

Damit deine Online-Angebote für Suchmaschinen funktionieren, musst du wissen, wonach potenzielle Käufer wirklich suchen. Nachhaltige Rohstoffgewinnung? Erklärungsbedürftige Dienstleistungen? Besondere Unterschiede zum Mitbewerb? Rabattaktionen oder kostenloser Versand? Bediene genau diese Punkte auf deiner Firmen- oder Shopseite.

Tags: SEOWebseiteWebshop
Über die Autor:in

Roger Klein

Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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