Vor Kurzem wurde WordPress 5.2 veröffentlicht. Die neue Version bringt verschiedene Funktionen zur Verbesserung der Sicherheit mit.
Infoseiten zum Website-Zustand und Schutz vor PHP-Fehlern
WordPress 5.2 „Jaco“, benannt nach dem Jazz-Bassisten Jaco Pastorius, bringt im Backend unter Werkzeuge › Website-Zustand zwei neue Seiten mit: Eine zeigt die Ergebnisse verschiedener Tests für deine Site – ob du die aktuelle WordPress-Version nutzt, HTTPS aktiv ist oder PHP auf dem neuesten Stand. Über den Tab Info siehst du Details zur Site und zum Server, die du in die Zwischenablage kopieren kannst – nützlich, wenn du beim Support konkrete Informationen einreichen musst.
Neu ist ausserdem eine Funktion für fatale PHP-Fehler. Tritt ein „Fatal Error“ auf, sehen Besucher deiner Website eine entsprechende Fehlermeldung. Gleichzeitig geht eine Mail an dich als Administrator – mit einem Link zum Wiederherstellungs-Modus. Dort werden Plugins und/oder Themes, die den Fehler verursachen, pausiert. Du kannst dich dann im Backend einloggen und die betroffenen Plugins oder Themes deaktivieren, um die Site wieder zum Laufen zu bringen.
Verbesserungen für alle mit WordPress 5.2
Die neue Version verbessert die Barrierefreiheit: Kontextuelle Wahrnehmung und Tastaturnavigation für Nutzer von Screenreadern und anderen Hilfstechnologien wurden überarbeitet.
Dazu kommen neue Dashboard-Icons. Ausserdem prüft WordPress vor der Aktivierung eines Plugins, ob die installierte PHP-Version der vom Plugin geforderten Mindestversion entspricht.
Änderungen unter der Haube von WordPress 5.2
Die Mindestversion von PHP wurde von 5.2 auf PHP 5.6.20 angehoben. Falls du noch eine ältere PHP-Version betreibst, aktualisiere vor dem WordPress-5.2-Update – am besten direkt auf PHP 7.2 oder höher. Für die Entwicklung mit ES6 wurden Webpack und Babel ins @worpress/scripts-Paket integriert, und es gibt einen neuen Body-Hook für Themes.
Core-Updates werden jetzt mit einer Signatur versehen, mit der bei einem Update die Integrität der Dateien geprüft wird. Mehr dazu erklärt der Entwickler, der diese Funktion massgeblich mitgestaltet hat, in einem eigenen Beitrag.