Wie hoch ist die Cybersicherheit deines Systems und Netzwerks? Überprüfst du regelmässig deinen Rechner auf potenzielle Sicherheitslücken und Schwachstellen? Mit diesen Tipps hältst du deinen PC ohne grossen Aufwand sicher.
Erster Schritt zu maximaler Cybersicherheit: starke Passwörter
Kennst du schon unseren Praxisleitfaden zur Erstellung sicherer Passwörter? Falls nicht: ein Blick lohnt sich. Cybersicherheit beginnt mit Passwörtern, die sich nicht so leicht knacken lassen. Im Leitfaden gibt es ausserdem ein paar Eselsbrücken, wie du dir verschiedene Codes besser merken kannst. Schütz nicht nur dein System und all deine Zugänge und Accounts, sondern auch die Passwörter selbst – gib sie nicht an Dritte weiter und speicher sie, wenn überhaupt, nur dort, wo niemand sonst Zugang hat.
Die Firewall ist das Schutzschild Ihres Rechners
Eine Firewall bringt zwei Vorteile: Sie ist meistens einfach zu bedienen und bildet die erste Barriere vor unbefugten Zugriffen – also vor Hacker-Angriffen. Gute Firewalls gibt es sowohl als Open-Source-Software als auch als käufliche Anwendungen.
Die beste Firewall nützt nichts, wenn du die nötigen Einstellungen nicht vornimmst. Ausserdem unterscheidet man zwei Typen: persönliche Firewalls, die auf einem einzelnen Computer laufen, und externe Varianten, die einem ganzen Netzwerk vorgeschaltet sind. Je nach Grösse deines Netzwerks kann es Sinn machen, beide Varianten zu kombinieren.
Virenscanner und Anti-Malware Anwendungen
Die meisten Betriebssysteme enthalten bereits integrierte Tools zum Scan und Entfernen von Viren und Malware. Du musst sie aber auch nutzen. Im Windows Defender zum Beispiel kannst du gezielt einstellen, wann und wie oft das System gescannt wird.
Warnungen immer ernst nehmen. Viele Lösungen erinnern dich automatisch per Kalenderbenachrichtigung an den nächsten Scan. Wie das Betriebssystem selbst gilt auch für Virenscanner: Software ohne aktuelle Updates ist eine offene Flanke.
Bei der Cybersicherheit mobile Geräte nicht vergessen
PCs und Laptops schützen viele – aber allerlei mobile Geräte gehören ebenfalls zum Internet of Things (IoT) und brauchen denselben Schutz. Schau schon beim Kauf smarter Geräte auf die integrierten Sicherheitsfunktionen. Wichtig: Der Hersteller sollte regelmässige Firmware-Updates liefern.
Backups – wenn die Cybersicherheit doch einmal gefährdet ist
Backups – also eine Sicherung deiner Daten – sind immer sinnvoll, nicht nur wenn bereits etwas schiefgelaufen ist. Datensicherungen auf externen Speichermedien haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie quasi ihre eigene Cybersicherheit mitbringen. Separate Speichergeräte sind vom System getrennt und bei einem Angriff entsprechend geschützt. Im Notfall stehen die Daten sofort wieder zur Verfügung.
Immer über maximale Cybersicherheit informiert bleiben
Der vielleicht wichtigste Tipp: Bleib über aktuelle Risiken auf dem Laufenden. Selbst eine teure Firewall oder ein guter Virenscanner bringt wenig, wenn die aktuellen Cyberbedrohungen auf einem ganz anderen Fokus liegen.
Die Digitalisierung schreitet voran – und mit ihr die Dynamik der Angriffe. Welche Daten sind gerade besonders begehrt? Wie gehen Hacker vor? Wie schützt du dich effektiv und ohne grossen Aufwand?
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