Googles Websuche «Google Knowledge Graph» hat die Suche im Web grundlegend verÀndert. Die semantische Suche stellt dabei die eigentliche Frage: Was sucht der Suchende wirklich?
Wer im Suchmaschinenranking ganz oben landen will, kĂ€mpft gegen viele. Und die meisten scheitern. Praktisch jede Person, die heute etwas wissen will, tippt es zuerst in eine Suchmaschine â tĂ€glich, reflexartig. Tausende Treffer erscheinen, doch ĂŒber 95 % der Suchenden brechen nach den ersten zwei Seiten ab. Was danach kommt, existiert fĂŒr sie schlicht nicht. Der Run auf die SpitzenplĂ€tze ist deshalb kein Nice-to-have, sondern Teil des GeschĂ€ftserfolgs. Wer oben steht, hat Suchmaschinenoptimierung nicht dem Zufall ĂŒberlassen.
Die «intelligente» Technik
Wenn du heute bei Google einen Begriff eingibst, tauchen manchmal Treffer auf, die weit entfernt sind von dem, was du eigentlich wolltest. Der Knowledge Graph Ă€ndert das: Er zeigt zusĂ€tzlich zu den Suchergebnissen Bilder und strukturierte Daten an â und macht eine weitere Suche oft ĂŒberflĂŒssig. Das Prinzip dahinter ist einfach beschrieben: Knowledge Graph stellt ZusammenhĂ€nge her und versucht den Kontext zu verstehen, nicht nur die Zeichenkette.
FrĂŒher war eine Suchanfrage rein technisch â eine Abfolge von Zeichen, die abgeglichen wurde. Heute liefert das System nicht nur passende Treffer, sondern ordnet Bedeutungen ein und ĂŒberrascht mit ZusammenhĂ€ngen, die du nicht aktiv gesucht hast. Ein Beispiel: «Queen» â Königin oder britische Rockband? Der Knowledge Graph erkennt die Mehrdeutigkeit und lĂ€sst dich bereits in der Seitenleiste die gewĂŒnschte Bedeutung wĂ€hlen. Orte, Personen, Dinge â alles wird erkannt und in Bezug gesetzt. Aktuell prĂŒft der Knowledge Graph bereits 570 Millionen ZusammenhĂ€nge und 18 Milliarden Fakten.
Suchoptimierung auf 3 Ebenen
Treffsicherheit: Sprache ist selten eindeutig. «Tau» kann kondensiertes Wasser sein, ein gedrehtes Seil, den 19. Buchstaben des griechischen Alphabets, ein Protein, ein taiwanesisches Urvolk oder einen Ort in Norwegen. Du kannst die Suche in der Seitenleiste eingrenzen â das System hilft dabei, nicht verwirren.
Zusammenfassung: Bei Orten, GegenstĂ€nden und mehr findest du eine Sammlung hilfreicher Informationen direkt in der Seitenleiste â kompakt wie ein Lexikoneintrag.
Wissensvermittlung: Knowledge Graph liefert neben schnellen, prĂ€zisen Treffern auch Informationen, die du nicht direkt gesucht hast. Du bekommst ein tiefergehendes Wissen â ohne extra nachfragen zu mĂŒssen.
Website entsprechend anpassen
Google nĂ€hert sich mit dem Knowledge Graph der Art an, wie Menschen die Welt tatsĂ€chlich verstehen. Laut Experten könnte die semantische Suche Auswirkungen auf 10 bis 20 Prozent aller Suchanfragen haben. FĂŒr Website-Betreiber heisst das: Die Suchmaschinenoptimierung muss mithalten, damit das System eine Seite auch kĂŒnftig zuverlĂ€ssig einordnet. dataloft geht das frĂŒh an: Als einer der wenigen Anbieter implementiert das auf Online-Marketing spezialisierte Unternehmen die entsprechenden Automatismen bereits bei allen neuen Projekten. Vorwissen brauchst du dafĂŒr keines.