Die Kernprinzipien des UX Design

Geschrieben von
Miriam Schäfer
UX Design

UX Design beinhaltet weit mehr als die gestalterische Orientierung am Nutzererlebnis. Der richtige Fokus, einheitliches Design mit einer klaren Hierarchie und durchdachte Interaktionsmöglichkeiten sind nur ein kleiner Ausschnitt. Hier sind die wichtigsten Prinzipien, um auf deiner Webseite die bestmögliche User Experience zu schaffen.

Die Definition von UX Design

UX ist die Abkürzung von User Experience – auf Deutsch: Nutzer-Erfahrung. Im Designprozess steht der Begriff für eine konsequente Orientierung am Erlebnis der Person, die ein Angebot nutzt. Die Nutzer-Erfahrung rund um einen Service kommt dabei immer zuerst.

UX Design begegnet uns allerdings nicht nur bei der Erstellung von Webseiten oder im Web. Branchenübergreifend stehen die Grundprinzipien dafür, das bestmögliche Nutzererlebnis im Zusammenhang mit dem eigenen Angebot zu schaffen. Ein positives Erlebnis ist das Ziel – nicht ein beeindruckendes.

UX Design: Der User stets im Fokus

Das ist die oberste Priorität im UX Design. Mit dem richtigen Design willst du weder Konkurrenten noch andere Marketer beeindrucken, sondern allein deine Kunden. Was Marktforscher oder namhafte Gestalter als „Regeln“ definieren, ist dabei zweitrangig.

Das führt dazu, dass das eigene UX Design letztlich individuell bleibt – abhängig von der Art des Unternehmens. Wie jeder Geschäftsbetrieb anders ist, sind auch die dazugehörigen Zielgruppen unterschiedlich.

Um den ersten Ansatz für das passende UX Design zu finden, ist eine vorherige Recherche kaum zu umgehen. Am besten: schon an diesem Punkt die Kunden einbeziehen.

Direktes Feedback einholen

Bleiben wir beim konkreten Beispiel: einen Webauftritt erstellen, der zur Selbstpräsentation dient und gleichzeitig Kunden informiert. Hol dir schon während der Erstellung, wo immer möglich, Feedback von deiner Kundschaft ein. Das funktioniert etwa mit einfachen Buttons, über die Besucher interagieren können. Ein schlichtes «Hat dir der Beitrag gefallen?» mit Ja-oder-Nein-Antwort wirkt bereits.

Wichtig ist ausserdem, jede vorgenommene Anpassung zu kommunizieren – zum Beispiel über deine bevorzugten Social-Media-Kanäle. Dort stehen ähnliche Möglichkeiten für Reaktionen ohnehin bereit. Bei allen weiteren Änderungen orientierst du dich am zuvor erhaltenen Feedback. Eine weitere Möglichkeit sind direkte Befragungen: flüssige, humorvolle oder interessante Umfragen, die Lesende neugierig machen. So steigerst du die User Experience direkt – und gewinnst zusätzliche Erkenntnisse.

Einheitlichkeit im Design

Egal, wie kreativ du dich im Gestaltungsprozess auslebst – das fertige UX Design sollte immer eine gewisse Einheitlichkeit aufweisen. Dein Design steht quasi für deine unternehmerische Identität.

Einheitliches UX Design in allen Bereichen sorgt ausserdem für eine bessere Orientierung auf Seiten der Nutzenden – und das verbessert die User Experience automatisch. Kunden finden sich zurecht, statt sich in einer chaotischen Navigation zu verlieren.

Für Einheitlichkeit kannst du zum Beispiel einen hierarchischen Aufbau verfolgen. Baumartige Menüs auf Webseiten: macht jeder, kennt jeder. Es gibt keinen Grund, von bewährten Methoden abzuweichen.

Den Auftritt aus den Augen des Kunden sehen

Ein weiteres Grundprinzip: einmal auf die andere Seite wechseln. Betrachte dein Angebot aus der Kundensicht. Da du selbst kaum unvoreingenommen bist, lohnt es sich, dafür einen neutralen Betrachter hinzuzuziehen. So stellst du sicher, dass nicht allein dein persönlicher Geschmack den Ausschlag gibt.

Kontext im UX Design

Kontext spielt in allen unternehmerischen Bereichen eine Rolle – so auch im UX Design. Alle dargestellten Inhalte passen im besten Fall sowohl zur Unternehmensidentität (Stichwort Corporate Identity) als auch zum Service, den der Kunde nutzt.

Kontext herzustellen gelingt auf vielen Wegen: Feedback und direkte Befragungen der Kunden gehören dazu. Hier ist es wieder wichtig, die Zielgruppe genau zu kennen. Wer sind deine Kunden? Wie nutzen sie dein Angebot? Von wo aus greifen sie darauf zu? Wann bevorzugen sie deinen Service? Die W-Fragen helfen bei der Kontext-Erstellung.

Eines lässt sich nicht oft genug sagen: responsives Design ist gute UX. Auch Barrierefreiheit gehört dazu, damit kein potenzieller Kunde sich ausgegrenzt fühlt.

Usability im UX Design

Jedes Design, das sich als nicht benutzerfreundlich erweist, ist im Grunde wertlos. Wie der Kunde selbst steht beim UX Design die Benutzerfreundlichkeit immer im Mittelpunkt. Aber wie stellt man Usability sicher?

Regelmässige und umfangreiche Tests sind dafür unerlässlich. Der Prozess des UX Designs endet nicht mit der Veröffentlichung – er ist ein kontinuierlicher, dynamischer Fluss. Für Usability-Tests gibt es verschiedene Ansätze. Viele Marketer haben gute Erfahrungen mit User Testing gemacht: Der Kunde schlüpft dabei in die Rolle des Anbieters – und liefert genau den neutralen Blick, der weiter oben bereits als wertvoll beschrieben wurde.

Tags: DesignMarkenbildung
Über die Autor:in

Miriam Schäfer

Social Media und redaktionelle Inhaltspflege rundum.dog seit April 2026. Schreibt für dataloft zu Datenschutz, Online-Recht, Social-Media-Trends und KI-Themen.

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