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Mit Webdesign auch 2020 voll im Trend sein – 12 Stilmittel

Geschrieben von
Roger Klein
Content Pruning
Trends im Webdesign unterliegen einem stĂ€ndigen Wandel – und verbinden dabei alte und neue Stile zu etwas völlig Neuem. Auch 2020 vermischen sich Experimentelles und beliebte Retro-AnsĂ€tze zu einem spannenden Mix: Trends aus dem Vorjahr werden aufgegriffen, neue kommen dazu. Nachfolgend findest du eine Liste der zwölf vielversprechendsten Trends – fĂŒr interessantes und zeitgemĂ€sses Webdesign.

1. Organische Elemente im Webdesign

Waren in den vergangenen Jahren geometrische Formen und gerade Linien angesagt, zeigt sich jetzt die Wende hin zu organischen, fliessenden Elementen – anstelle von Kreisen und Quadraten sieht man Kleckse und andere flexiblere Formen im Browser. Die fehlende Symmetrie verleiht der Website mehr Tiefe, wodurch Seitenelemente klarer hervorgehoben werden. Auch die Besucher-FĂŒhrung ist deutlich vereinfacht. Das Resultat: ein lebendiges, natĂŒrliches Design.

2. „Unfertiges“ Webdesign

Scheinbar unfertig gestaltete, handgezeichnete Elemente vermitteln ein GefĂŒhl von Persönlichkeit und NĂ€he. Das Auge ist an perfekte, aber unpersönliche Grafiken gewöhnt, die das Webdesign lange Jahre dominierten – von Hand gezeichnete Designs stehen fĂŒr das genaue Gegenteil: Einzigartigkeit und einen direkten Ansatz, der den Besucher bei der Hand nimmt. Wer bei seiner Marke auf Menschlichkeit und Emotionen setzt, sollte handgefertigte Illustrationen und Grafiken in Betracht ziehen.

3. Dark Mode

Ein anderer, aber ebenso aktueller Ansatz ist Webdesign im sogenannten Dark Mode. Der Look ist ultra-modern, lĂ€sst Farben und einzelne Komponenten hervortreten – und schont die Augen. Die Ästhetik passt zu den Trends 2020, die von Cyberpunk und dĂŒster-dystopischen Stilen inspiriert sind. Dazu verbindet sich Optik mit FunktionalitĂ€t: Auf OLED-Displays spart der Dark Mode Energie und verlĂ€ngert die Lebenszeit des Bildschirms.

4. Schwebende Elemente und weiche Schatten

Weiche Schlagschatten und ĂŒbereinander liegende Elemente erzeugen mehr Tiefe im Design und vermitteln ein GefĂŒhl von Transparenz. Dieser Trend steht im deutlichen Kontrast zum klassischen Flat-Design mit flachen, undurchsichtigen Ebenen. Der resultierende 3D-Effekt ist interessant und unaufdringlich – und lĂ€sst sich nicht nur bei Grafiken, sondern auch bei Text und Fotos einsetzen.

5. Long Scrolling im Webdesign

Heute kennt sie jeder: die endlos langen Seiten, die nicht mehr geklickt, sondern gescrollt werden. Die ErklĂ€rung ist simpel – Scrolling reduziert die Anzahl Entscheidungen, die der Besucher treffen muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Seite komplett durchgescrollt wird, ist deutlich höher, als dass alle Unterseiten einzeln aufgerufen werden. FĂŒr den Webdesigner bedeutet das mehr Spielraum, eine Geschichte zu erzĂ€hlen. Wichtig dabei: Eine Long Page sollte konsistent und ĂŒbersichtlich gestaltet sein, damit einzelne Bereiche erkennbar bleiben.

6. FarbverlÀufe mit starkem Kontrast

Was frĂŒher im Webdesign eher verpönt war, gehört mittlerweile zu den beliebtesten Trends. Kontrastreiche FarbverlĂ€ufe und knallige Farben sind gefragt – besonders der Einsatz bunter Retro-Farben als Kontrast zu einer sonst homogenen Gestaltung. Das Re-Design des Instagram-Logos von 2016 ist hier das bekannteste Beispiel. Kontrastreiche FarbverlĂ€ufe bieten sich dabei nicht nur fĂŒr Backgrounds an, sondern auch als Icons oder Logos.

7. Grafiken mit Fotos kombinieren

Dieser Collagen-artige Stil steht fĂŒr KreativitĂ€t und Charme – einer der Top-Trends 2020. Echte Fotos mit Grafiken zu ĂŒberlagern, bietet unzĂ€hlige Möglichkeiten: Ein graues Produktfoto gewinnt Wiedererkennungswert und Charme. Auch komplexe oder abstrakte Sachverhalte lassen sich so anschaulich vermitteln, was gerade in der Tech- und Finanzbranche gefragt ist. Die Illustrationen sollten dabei unbedingt zum Image der Marke passen – sonst entsteht Verwirrung.

8. Minimalistische Navigation im Webdesign

Minimalismus steht hier fĂŒr Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit – und ermöglicht gleichzeitig ein moderneres Design. Grossformatige Bilder mit wenig Text erzeugen einen visuellen Eindruck, der Besucher in den Bann zieht. Wer weniger Navigationspunkte sieht, denkt weniger darĂŒber nach, wie er sich bewegt – und taucht einfach ein.

9. Split Screen Webdesign

Das Split-Screen Design teilt die Website in zwei vertikale Bereiche auf. Beide Bereiche sind unterschiedlich gestaltet und heben sich voneinander ab: links etwa die Navigation, rechts der Inhalt. Der Look erinnert an ein Print-Magazin und wirkt modern und eigenstÀndig.

10. Fixed Navigation

Diese Art der Navigation gilt immer noch als en vogue. Fixed Navigation bedeutet – wie der Name sagt – die Fixierung des Navigationsbereichs am oberen Bildschirmrand. Auch beim Weiterscrollt bleibt die Navigation stets im Bild. Der Vorteil: nicht wieder zum Seitenanfang scrollen, um auf eine andere Unterseite zu wechseln. Das Resultat ist eine einfachere Orientierung und ein klarer Überblick darĂŒber, was noch auf einen Besuch wartet.

11. Strahlende Farbschemata

Gerade in Kombination mit dem Dark Mode und minimalistischen Designs springen bunte, futuristische Neon-Farben förmlich vom Bildschirm. Der Einsatz leuchtender Farben erzeugt auch im Wechselspiel mit gedeckten Schattierungen ein aussergewöhnliches Design.

12. Minimalistische Designs

Der Minimalismus setzt dort an, wo das Flat Design endete. Unnötige Designelemente fallen weg, weisse FlĂ€chen werden zum primĂ€ren Gestaltungselement. Was ĂŒbrig bleibt: etwas Schrift und sehr viel Weiss. Genau darin liegt der Reiz – die Gestaltung lenkt nicht mehr vom Inhalt ab und ist trotzdem ein Design-Statement. Als Beispiel dient hier der schwarze Apfel der Marke Apple. Wichtig: Besucher werden durch Farbe und Gestaltung gelenkt – ein minimalistischer Ansatz ist daher nicht automatisch der richtige. Er bietet interessante Möglichkeiten, sollte aber zur Marke und zur Intention der Website passen.

Themen: DesignWebseite

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Über die Person

Roger Klein

GeschĂ€ftsfĂŒhrer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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