Neuer Master-Studiengang MSE „Information and Cyber Security“ ab Herbst 2024

Geschrieben von
Miriam Schäfer
Studiengang MSE Information and Cyber Security

Ab Herbst 2024 gibt es den neuen MSE-Schwerpunkt „Information and Cyber Security“. Dahinter stehen die Fachhochschulen Bern, Luzern, Ostschweiz, Südschweiz und die ZHAW — sie reagieren damit auf den anhaltenden Mangel an Fachkräften in der Cybersecurity. Was den Studiengang ausmacht und warum der Zeitpunkt passt: das schauen wir uns hier an.

Dringlichkeit der Cybersecurity in der digitalen Ära

Geräte, Systeme und Daten sind heute so eng vernetzt wie nie zuvor. Wer das als Angriffsfläche begreift, versteht, warum Cyberangriffe und Datenschutzverletzungen zunehmen — nicht weil die Angreifer cleverer werden, sondern weil es schlicht mehr zu holen gibt.

Für Unternehmen, Behörden und Organisationen bedeutet das: Sie müssen digitale Assets schützen und gleichzeitig Datenschutzvorgaben einhalten. Beides gleichzeitig, mit immer weniger Zeit zwischen zwei Vorfällen.

Qualifizierte Fachkräfte, die das können, fehlen. Der neue MSE mit Schwerpunkt „Information and Cyber Security“ an Schweizer Fachhochschulen setzt genau dort an.

Das Berufsbild MSE Information and Cyber Security

Auf der Website der ZHAW findest du alle relevanten Informationen zum Masterstudiengang mit Vertiefung im Bereich Information and Cyber Security. Die Profilinhalte im Einzelnen:

Software Security

Software Security meint den systematischen Schutz von Software gegen Sicherheitslücken — von der Analyse bekannter Schwachstellen über sicheres Coding bis zu Penetrationstests. Ziel ist die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Software über ihren gesamten Lebenszyklus.

Network Security

Network Security schützt Netzwerke vor unbefugtem Zugriff, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen. Das Werkzeugset umfasst Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS) und Verschlüsselung — alles mit dem Ziel, Netzwerke betriebssicher und vertraulich zu halten.

Security Architecture

Security Architecture ist das strukturelle Fundament der IT-Sicherheit: Sicherheitsrichtlinien entwickeln, IT-Infrastrukturen absichern, Kontrollen implementieren und die Sicherheitslage laufend überwachen. Wer Architekturen entwirft, denkt Bedrohungen von Anfang an mit.

Security Assurance, Resilience and Safety

Hier geht es um die Frage: Was passiert, wenn es trotzdem schiefläuft? Risikobewertungen, Sicherheitsaudits, Business Continuity Planning (BCP) und Disaster Recovery Planning (DRP) sorgen dafür, dass Organisationen handlungsfähig bleiben — auch unter echtem Druck.

Security of Embedded Devices

Sensoren, Steuergeräte, IoT-Geräte: Embedded Systems sind überall, und ihre Sicherheit wird oft unterschätzt. Dieser Bereich befasst sich mit Sicherheitsprotokollen, Verschlüsselung, Authentifizierungsmechanismen und Update-Strategien, um Vertraulichkeit und Integrität eingebetteter Geräte zu gewährleisten.

Ein Meilenstein für die Zukunft der Cybersecurity

Wir begrüssen den Schritt der Schweizer Fachhochschulen. Cyberangriffe und Datenverletzungen nehmen zu — und die Fachkräfte, die dagegen arbeiten können, sind Mangelware.

Ein spezialisierter Masterstudiengang ist keine garantierte Lösung, aber ein konkreter Beitrag. Die beteiligten Hochschulen positionieren die Schweiz damit als ernstzunehmenden Standort für Cybersecurity-Kompetenz.

Absolventen dieses Programms werden in einer Branche arbeiten, die jeden Abschluss brauchen kann. Wir freuen uns darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Tags: DigitalisierungIT-Sicherheit
Über die Autor:in

Miriam Schäfer

Social Media und redaktionelle Inhaltspflege rundum.dog seit April 2026. Schreibt für dataloft zu Datenschutz, Online-Recht, Social-Media-Trends und KI-Themen.

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