Das Foto-Sharing-Netzwerk Pinterest zählt mittlerweile 150 Mio. Nutzer – 70 Mio. davon in den USA, 80 Mio. ausserhalb. Damit gehört Pinterest zu den grösseren Plattformen und wird zunehmend als visuelle Ideenfundgrube genutzt.
Doch was sind die Vorteile für ein Unternehmen auf Pinterest?
Pinterest bringt visuellen Content direkt auf die Webseite – und zieht dabei auch Nutzer an, die klassische Social-Media-Kanäle sonst meiden. Kostenloses Posten, visuelle Wirkung, direkter Traffic: Das kann sich lohnen.
Bevor du einen Pinterest-Auftritt aufbaust, lohnt es sich, ein paar Fragen ehrlich zu beantworten. So findest du heraus, ob der Kanal zu deinem Produkt passt – und ob der Aufwand gerechtfertigt ist.
Nr.1: Wie oft kann ich aktiv sein?
Pinterest funktioniert nur mit Kontinuität: täglich pinnen, kommentieren, liken. Das kostet Zeit – mehr, als viele am Anfang einplanen.
Nr.2: Ist mein Content attraktiv genug?
Das Bildmaterial muss professionell sein. Pinterest ist eine visuell getriebene Plattform – wer dort mit mittelmässigen Fotos antritt, erreicht kaum jemanden. Die Arbeit ins Bildmaterial zu stecken zahlt sich aus.
Nr.3: Ist meine Zielgruppe auf Pinterest aktiv?
Der grössere Teil der Pinterest-Nutzenden ist weiblich. Wer eine weibliche Zielgruppe anspricht, ist hier gut aufgehoben. Bei gemischter oder männlicher Zielgruppe braucht es deutlich mehr kreative Arbeit – das solltest du einkalkulieren.
Nr:4: Habe ich spannenden Content?
Verkauf nicht auf Pinterest. Verpack dein Produkt in eine Geschichte, bau eine Welt darum herum. Direkte Verkaufsaktionen in sozialen Netzwerken kommen schlecht an – das gilt auf Pinterest genauso. Wer eine echte Story erzählt, landet eher bei den richtigen Leuten.