Dass eine eigene Website heute zum Pflichtprogramm für Unternehmen und Selbstständige gehört, steht ausser Frage. Mit dem wachsenden Vertrieb und Marketing über das Netz ist die Homepage der Drehpunkt für alle Aktivitäten im Internet. Die Frage, die dabei immer öfter gestellt wird: Was bringt die Seite eigentlich — konkret, messbar, heute? Die ehrliche Antwort: Daten.
Den eigenen Nutzer durch Tracking kennen – die Sinnhaftigkeit der Daten
Nicht jede Website verkauft Produkte oder Dienstleistungen per Klick. E-Commerce-Seiten sind nach wie vor eher die Ausnahme. Die meisten Unternehmen nutzen ihre Homepage zur Präsentation — und hoffen auf Kontaktanfragen. Darauf sind auch die Online-Marketing-Massnahmen ausgerichtet. Damit das Marketing am Ende tatsächlich zu einem Kontakt führt, brauchst du Daten: über das Verhalten deiner Besucher, über ihre Bedürfnisse, über das, was sie auf deiner Seite tun — und was sie abbricht.
Für diese Daten gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die sich direkt in die eigene Website einbinden lassen. An vorderster Stelle steht Google Analytics — auf beinahe jeder professionellen Website zu finden. Das Standard-Tracking der Google-Tools ist zum Goldstandard der Webanalyse geworden. Ergänzt wird Analytics durch den Google Tag Manager, der die Datenerfassung präziser und flexibler macht.
Nutzerverhalten erkennen und für die eigenen Bedürfnisse auswerten
Analytics und Tag Manager verfolgen dasselbe Ziel: Du bekommst verwertbare Daten über deine Nutzer — und kannst damit deine Online-Marketing-Massnahmen gezielt optimieren. Das kann vieles bedeuten: eine überarbeitete Navigation, besseres Linkbuilding, oder eine direkte Ansprache passend zur Herkunft der Besucher. Die Daten, mit denen auch Agenturen zuerst arbeiten:
Seitenaufrufe: Im Standard siehst du, welche Unterseiten aufgerufen werden und auf welcher Seite Nutzer abspringen. Mit erweitertem Tracking erkennst du zusätzlich, wie weit jemand scrollt — ein direkter Indikator, wie gut dein Content zieht.
Social Tracking: Die Interaktion mit Facebook, Instagram und Co. ist für viele Websites heute Standard. Tracking zeigt, über welche Kanäle diese Interaktionen entstehen, welche Inhalte ankommen — und welcher Content als Nächstes sinnvoll wäre. Mit der wachsenden Bedeutung sozialer Netzwerke wird dieser Datenpunkt noch relevanter.
Externer Traffic: Viele Besucher kommen aus externen Quellen. Welche Suchanfrage bei Google hat jemanden auf deine Seite gebracht — und welches Keyword steckt dahinter? Hat der Gastartikel beim befreundeten Blog tatsächlich Traffic gebracht? Und wie verhält sich dieser Traffic im Vergleich zu anderen Quellen? Das lässt sich alles messen.
Das Ziel von Tracking: Die Conversion
Am Ende zielt Tracking immer auf eine Conversion ab — ob Newsletter-Anmeldung, E-Book-Download oder Kontaktformular. Wer mit den richtigen Analyse-Tools arbeitet, die Daten konsequent auswertet und daraus Optimierungen ableitet, erreicht Ergebnisse schneller und nachhaltiger. Der Google Tag Manager ist dabei kein Nice-to-have, sondern das Werkzeug, das deinen Marketing-Erfolg im Internet messbar macht.