Was ist Social Media

Geschrieben von
Roger Klein
Google Keen

Social Media bezeichnet digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich online auszutauschen und Inhalte einzeln oder gemeinsam zu gestalten (User Generated Content). Die Nutzer beziehen sich durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf Inhalte – und bauen so soziale Beziehungen zueinander auf.

Das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen von Inhalten – unterstützt durch interaktive Anwendungen – ist auch gemeint, wenn von Web 2.0 die Rede ist. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Massenmedien: Social Media setzt auf Interaktion statt auf das Sender-Empfänger-Modell. Wer Fernsehen schaut oder Zeitung liest, konsumiert. Wer Social Media nutzt, ist Teil des Mediums. Facebook und Twitter sind zwei der bekanntesten Beispiele dafür.

Nutzungsmöglichkeiten von Social Media

Social Media lässt sich auf vielfältige Art für Unternehmenszwecke einsetzen. Besonders relevant ist dabei das Social Media-Marketing – eine Teildisziplin des Online Marketings, bei der die Beteiligung in Social Media-Diensten konkrete Ziele der Marketingkommunikation erreichen soll. Facebook bietet dafür Fanpages an, über die Unternehmen direkt mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten.

Ziel des Social Media-Marketings ist es, Aufmerksamkeit für eine Marke oder ein Produkt zu erzeugen und Unternehmensinhalte zu vermitteln – oft unter aktiver Einbindung der Nutzer.

Social Media-Monitoring meint das systematische Beobachten von Netzwerken, Blogs, Foren, Communities und Microblogging-Diensten. Wer weiss, was über sein Unternehmen gesagt wird, kann schnell auf Feedback, Kritik und Anregungen zu Produkten oder Dienstleistungen reagieren.

Beispiele für Social Media

Facebook, Twitter und Google+ gehören zu den grössten Social Media-Plattformen – aber das Feld ist deutlich breiter. Neben diesen Platzhirschen gibt es eine Vielzahl von Diensten, die sich auf bestimmte Inhaltsformate oder Funktionen spezialisiert haben.

Beispiele:

  • Video-Portale (YouTube)
  • Foto-Sharing-Dienste (Flickr)
  • Bookmark-Dienste (Digg)
  • Blogs (Blogger)
  • Location-basierte Netzwerke (Foursquare)
  • Präsentations-Sharing (Slideshare)

Für nahezu jede Nische existiert ein Social Media-Dienst, bei dem Nutzer aktiv bestimmen, welche Inhalte zählen.

Über die Autor:in

Roger Klein

Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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