Hinsichtlich optischer Gestaltung heisst es meistens, es gäbe kein Richtig oder Falsch. Beim Hintergrund für eine Webseite stimmt das nicht immer. Hier erfährst du, wie du deiner Webseite mit dem richtigen Hintergrund mehr Wirkung verleihst.
Der Webseite Hintergrund als Grundlage für Alles
Klar, deine Webseite besteht nicht allein aus Hintergrund. Und trotzdem ist er der zentrale Verbindungspunkt für alle Elemente, die sich darauf bewegen. Obwohl er dem Namen nach im „Hintergrund“ ist, fällt er auf den ersten Blick ins Auge.
Viele Webseitenbetreiber setzen auf schlichte, weisse Hintergründe. Daran ist nichts auszusetzen – Weiss funktioniert fast überall. Trotzdem hängt die Wahl von Zielsetzung, Zielgruppe und einigem mehr ab.
Die Schönheit liegt nicht nur im Auge des Betrachters
Beim Webseiten-Hintergrund geht es nicht allein um Geschmack. Wer den Besuchern eine gute User Experience bieten will, denkt die damit verbundenen Faktoren mit. Schau dazu gern in unseren Wiki-Eintrag zu User Experience Design. Ein solches Design optimiert die Webseite für Benutzer – über das Erscheinungsbild, die Struktur und die enthaltenen Funktionen.
Der Hintergrund vereint diese Faktoren an einer zentralen Stelle. Er ist das sichtbare Erscheinungsbild, bildet die Struktur und ordnet die Funktionen an.
Was der Webseite Hintergrund widerspiegeln soll
Stell dir vor der Auswahl folgende Fragen:
- Welche Zielgruppe/n hat meine Webseite?
- Wie sieht mein Navigationsmenü aus?
- Welche Farben verwende ich für Schrift, Logos und sonstige Inhalte?
- Wo liegt mein Content-Fokus? (Texte, Bilder, Videos, sonstiges?)
- Wie sieht meine Corporate Identity aus, welches Logo hat meine Marke/Firma?
- Welche Zielsetzung hat meine Webseite?
- Welches Thema ist auf meiner Webseite am stärksten vertreten?
Alle Faktoren beeinflussen sich gegenseitig
Das Dilemma bei der Hintergrund-Wahl: Manche der obigen Fragen liefern widersprüchliche Antworten. Es lohnt sich deshalb, einige Best Practices des Webdesigns rund um den Webseiten-Hintergrund zu kennen.
Farbwahl und Kontraste
Ein kleiner Ausflug in die Farbpsychologie hilft weiter. Soll deine Webseite eher gewagt, klassisch oder trendig wirken? Das lässt sich meist aus deiner Zielgruppe ableiten. Achte aber darauf, dass die User Experience nicht leidet – alle Inhalte müssen gut sichtbar bleiben, Texte lesbar.
Wenn du ohnehin viele farbenfrohe Bilder auf der Seite hast, ist ein einfarbiger Hintergrund oft die bessere Wahl. Zu starke Kontraste wirken störend.
Für die passende Farbe ist vor allem dein Logo entscheidend. Wenn deine Corporate Identity bestimmte Farben enthält, macht es Sinn, diese dezent im Hintergrund aufzugreifen – dezent, damit er nicht von der Marke ablenkt.
Animationen auf dem Webseite Hintergrund
Manchmal bringt eine Animation den nötigen Pepp. Bei einem vollständig animierten Hintergrund ist jedoch Vorsicht geboten: Bewegliche Elemente lenken leicht von wichtigen Inhalten ab. Ausserdem belasten Animationen die Ladezeit – und die sollte kurz bleiben.
Die Markenbotschaft über den Hintergrund verstärken
Ob Hintergrundfarbe oder Bild – die Wahl kann deine Markenbotschaft stärken. Ist deine Produktion auf Nachhaltigkeit ausgerichtet, warum nicht ein landschaftliches Panorama als Hintergrund? Slogans und Mottos lassen sich so platzieren, dass sie als optische Highlights wirken.