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Daten und Fakten zur Internetnutzung

Roger Klein · 31. Juli 2014 · 2 Min. lesen

Erstmals erschienen im Juli 2014, im Oktober 2026 neu geschrieben.

2014 standen hier Zahlen des Bundesamts für Statistik zum Wachstum der Internetnutzung. Die Reihe begann 1997, als 7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren das Internet mehrmals pro Woche nutzten. Im Frühling 2020 waren es 89 Prozent. Die Kurve ist oben angekommen. Die Frage, ob deine Kunden online sind, stellt sich nicht mehr. Interessant ist, womit und wofür.

Fast alle sind online

Nach den Erhebungen des Bundesamts für Statistik nutzen heute deutlich über 90 Prozent der Bevölkerung zwischen 15 und 88 Jahren das Internet, die grosse Mehrheit davon täglich. Bei den unter 60-Jährigen sind es praktisch alle.

Aufgeholt haben vor allem die Älteren. Wer heute pensioniert wird, hat das halbe Berufsleben mit E-Mail und Internet gearbeitet. «Unsere Kundschaft ist älter, die ist nicht online» stimmt nur noch bei den Hochbetagten.

Das Handy ist oft das erste Gerät

2014 hiess Internet für die meisten: am Computer sitzen. Heute kommt weltweit mehr als die Hälfte der Seitenaufrufe vom Handy, in der Schweiz knapp die Hälfte. Viele suchen unterwegs, auf dem Sofa oder im Laden vor dem Regal.

Für eine Website heisst das: Sie muss auf dem kleinen Bildschirm so gut funktionieren wie auf dem grossen. Die Grundlagen dazu stehen im Beitrag Was ist responsives Design.

Wofür das Internet genutzt wird

Die häufigsten Tätigkeiten haben sich wenig verändert: Nachrichten schreiben, etwas nachschlagen, Nachrichten lesen, einkaufen, Bankgeschäfte erledigen. Dazugekommen sind Videos, Videoanrufe und seit kurzem KI-Assistenten, denen man eine Frage in ganzen Sätzen stellt.

Für ein Geschäft zählt vor allem eines davon: das Nachschlagen vor dem Kauf. Wer einen Handwerker, eine Praxis oder ein Produkt sucht, schaut zuerst im Internet nach. Gesucht werden Öffnungszeiten, Adresse, Angebot, Bewertungen und ein Eindruck davon, mit wem man es zu tun hat.

Was das für deine Website heisst

  • Sie ist Teil des Kundendienstes. Wer nach deinen Öffnungszeiten sucht und eine veraltete Angabe findet, steht vor verschlossener Tür.
  • Sie wird gelesen, bevor jemand anruft. Der erste Eindruck entsteht schon auf der Website.
  • Sie muss die Fragen beantworten, die Leute tatsächlich haben. Was bietest du an, für wen, wo und wie erreicht man dich.
  • Sie wird auch von Bestandskunden gebraucht. Formulare, Anleitungen und Termine sparen dir Anrufe.

Woran du prüfst, ob deine Website das leistet, steht im Beitrag Das macht Websites erfolgreich.

Woher du aktuelle Zahlen bekommst

Das Bundesamt für Statistik erhebt die Internetnutzung der Bevölkerung regelmässig und veröffentlicht die Ergebnisse kostenlos, aufgeschlüsselt nach Alter, Geschlecht und Bildung. Anteile von Geräten und Browsern zeigt der Dienst Statcounter, auch für die Schweiz.

Wichtiger als jede Landesstatistik sind deine eigenen Zahlen. In der Webanalyse deiner Website siehst du, wie viele Besucher mit dem Handy kommen und welche Seiten sie aufrufen. Wie du das einrichtest, steht im Beitrag Google Analytics einbinden.

Roger Klein Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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