Design Fehler in Marketing und Web: Erkennung und Umgehung

Geschrieben von
Miriam Schäfer
Design Fehler

Fehlerhaftes Design begegnet uns vielerorts, nicht nur im World Wide Web. Es fängt mit dem Markenlogo an und hört beim Webseiten-Design auf? Nicht ganz. Wir befassen uns heute mit häufigen Design Fehlern und liefern Tipps zur erfolgreichen Behebung.

Der häufigste Design-Fehler: zu viel des Guten

Viele Details machen ein Firmenlogo zwar nicht zwangsläufig schlecht, aber sie erschweren die Übertragung auf weitere angrenzende Bereiche. Ein Fehler im Logo-Design ist die Integration extrem vieler einzelner Elemente — zu viele unterschiedliche Farben, zu viele Bild-Elemente, zu viele Textkörper.

Gutes Design steht für Einfachheit. Einfachere Bilder lassen sich problemlos auf Printmedien oder Werbeartikel übertragen. Auch im Webdesign zählt Einfachheit: Ist das Design nicht responsive, wird es auf mobilen Geräten verzerrt. Im schlimmsten Fall sieht es grässlich aus.

Dazu kommen längere Ladezeiten durch zu grosse Bilder und Logos — ein klassischer Webseiten-Fehler. Lange Ladezeiten drücken die Suchmaschinen-Bewertung der Webseite und damit das Ranking.

Relevanz und Genauigkeit

Design-Fehler passieren auch bei Relevanz und Genauigkeit. Ein Logo soll gleichbedeutend für die präsentierte Marke stehen. Berücksichtigt das Design diesen Aspekt nicht, scheitert es beim Branding und bei der Wiedererkennung.

Das gilt für den Gestaltungsprozess selbst genauso wie für das spätere Webdesign. Dein Design sagt aus, wer du bist, wofür du stehst und was du anbietest. Hat dein Unternehmen einen komplexen Namen, kann bildhafte Sprache oder eine Abkürzung aus einzelnen Buchstaben sinnvoller sein. Hat dein Name Ähnlichkeit mit bekannten Begriffen? Dann erzielen Logos mit Tieren, Landschaften oder markanten Objekten die passende Wirkung.

Design-Fehler Verwechslungsgefahr

Ein kritischer Blick auf die Konkurrenz lohnt sich. Kopieren geht über Studieren ist im Design allerdings ein Motto, dem du unter keinen Umständen folgen solltest. Achte während des gesamten Prozesses — von der Ideenfindung bis zur Ausgestaltung — darauf, dass dein Design einzigartig bleibt.

Nichts ist im Marketing schlimmer, als mit einem Konkurrenten verwechselt zu werden. Die Wiedererkennung funktioniert zwar, spielt aber der Konkurrenz in die Kasse. Generisch ist im Design-Prozess die falsche Wahl. Generische Elemente ordnen dich einer Kategorie zu, nicht einer Marke. Das sorgt zwar für eine leicht verständliche Aussage — führt aber dazu, dass du mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung in der Masse „verschwindest“.

Zeitgemässe Techniken nutzen

Auch veraltete Techniken sind ein häufiger Design-Fehler. Manche Logos sehen aus, als wären sie vor Jahrzehnten erschaffen worden — obwohl sie neu sind. Das hinterlässt einen bescheidenen Eindruck.

Schau dir dazu unseren Beitrag zu den zehn Trends im Logo Design für das Jahr 2020 an. „Old-School“ oder „Retro“ sind zwar beliebte Stilrichtungen — entscheidend ist, sie mit modernen Techniken ansprechend umzusetzen.

Dreidimensionale Farbverläufe und Clip Arts sind zu vermeiden. Der Markt ist damit regelrecht übersättigt.

Unser Expertenteam unterstützt Sie beim Design

Du suchst nach einer völlig neuen Corporate Identity? Ob Einzelunternehmer oder KMU — wir unterstützen dich beim dazugehörigen Prozess. Von der Ideen-Findung über die Entwicklung bis zur Ausgestaltung des responsiven Webdesigns beraten wir dich in allen Belangen.

Tags: DesignFehlerbehebung
Über die Autor:in

Miriam Schäfer

Social Media und redaktionelle Inhaltspflege rundum.dog seit April 2026. Schreibt für dataloft zu Datenschutz, Online-Recht, Social-Media-Trends und KI-Themen.

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