Unter dem Begriff virales Marketing fallen jene Marketingaktionen, welche auf ungewöhnliche Weise auf Werbebotschaften aufmerksam machen. Grundgedanke dahinter ist das Anstossen einer Aktion, die sich schliesslich selbststĂ€ndig mittels Mund-zu-Mund-Propaganda weiterverbreitet. Die sozialen Netzwerke eignen sich dazu besonders gut. Das Positive in KĂŒrze: Virale Marketing-Aktionen sind Ă€usserst kostengĂŒnstig und effizient.
Emotionalisierender Inhalt ist fĂŒr jede Werbebotschaft unverzichtbar. Wer eine ungewöhnliche oder hintergrĂŒndige Nachricht ĂŒber soziale Netzwerke streut, macht damit auf eine Marke, ein Produkt oder eine Kampagne aufmerksam â und das in kurzer Zeit, von Mensch zu Mensch. Der Aufwand ist minimal; der Effekt ĂŒberproportional gross, wenn die Aktion professionell geplant und durchgefĂŒhrt wird. Gute Inhalte schaffen Reputation, stĂ€rken das Branding, generieren Feedback und bringen eingehende Links.
Stopp der Langeweile mit viralem Marketing
Das Internet gibt dir immer neue Möglichkeiten, andere Menschen auf schnellstem Weg zu erreichen â und verstĂ€rkt den Effekt viraler Verbreitung massiv. Per E-Mail, Chat oder sozialem Netzwerk lĂ€sst sich eine Nachricht in Minuten weitertragen. Lange prallte die Erkenntnis «Ohne wirkungsvollen, emotionalisierenden Inhalt kein effektives Online-Marketing» bei vielen ab. Website-Inhalte und Social-Media-Botschaften galten als lĂ€stiges Mittel zum Zweck.
Mit dem Zusammenwachsen von Public Relations, Redaktion, Suchmaschinenoptimierung und Social-Media-Marketing unter einem Dach hat sich Viral-Marketing als eigenstĂ€ndiges Feld etabliert. Was es antreibt: die tief verwurzelte Motivation â bei vielen fast schon der Zwang â zu teilen, mitzuteilen. Inhalte werden aus vielen GrĂŒnden geteilt, verlinkt, gelesen. Immer dabei: EMOTIONEN.
- Freude / Ekstase
- Ăberraschung
- Erstaunen
- Interesse
- Akzeptanz / Vertrauen
- Neugierde / Erwartung
- Stolz
- Zuneigung
- Mut / Bereitschaft
Wer ist meine Zielgruppe fĂŒr virales Marketing?
Wer virales Marketing erfolgreich gestalten will, muss seine Zielgruppe kennen. Dabei gilt es, zwischen zwei Rollen zu unterscheiden: der Person, die eine gewĂŒnschte Handlung ausfĂŒhren soll (z. B. einen Backlink setzen), und der Person, fĂŒr die der Inhalt eigentlich bestimmt ist. Diese Ziele können sich durchaus unterscheiden. Geht es vor allem um Backlinks, liegt der Fokus auf den Handelnden. Steht Image und Reputation im Vordergrund, muss die Balance zwischen Konsumierenden und Handelnden stimmen. Was eine gute Viral-Kampagne auszeichnet:
- Anderen etwas Gutes tun
- wertvolle und unterhaltsame Inhalte prÀsentieren
- Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen und halten
- Ideen, Marken und Bewegungen unterstĂŒtzen
- ExklusivitÀt
Link versus Social
«Wer viel sĂ€t, wird viel ernten» â ein Backlink ist in der Regel nachhaltiger als ein soziales Feedback. Im Vergleich zu einem Facebook-Share sind Halbwertszeit und Effekt einer Verlinkung deutlich grösser.
Vernetzungsgrad und Einfluss entscheiden ĂŒber den Erfolg viraler Marketing-Kampagnen. Je vernetzter ein Beeinflusser ist, desto mehr Reichweite erzeugt er. Je grösser sein Einfluss, desto höher das Vertrauen in den Content â und desto besser die Erfolgsrate beim gezielten Platzieren einer relevanten Botschaft.