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Instagram Cybermobbing: Neue Features sollen Abhilfe schaffen

Geschrieben von
Roger Klein
Instagram Cybermobbing

Leider ist Cybermobbing in den letzten Jahren zu einem Thema geworden, das sich nicht mehr so einfach ignorieren lĂ€sst. Besonders viele User des sozialen Netzwerks Instagram leiden darunter. Die Betreiber suchen bereits seit Jahren Mittel und Wege, um das Problem zu lösen. KĂŒrzlich kĂŒndigte der Konzern zwei Massnahmen an, die User zusĂ€tzlich schĂŒtzen sollen. Hier ein genauerer Blick auf beide.

Instagram Cybermobbing – ein bekanntes Problem

Mobbing ĂŒber Social Media kann jeden treffen: Jugendliche, Erwachsene und sogar Prominente sind oft nicht davor geschĂŒtzt. Wie viele User tatsĂ€chlich betroffen sind, lĂ€sst sich schwer beziffern. Studien des BĂŒndnisses gegen Cybermobbing zeigen aber: Rund jeder fĂŒnfte Jugendliche wurde bereits einmal zum Mobbing-Opfer im Netz.

Die Gefahr ist dabei deutlich grösser als in Schule oder Arbeit. In der Offline-Welt hat man nach Schulschluss oder Feierabend seine Ruhe – im Internet findet das Mobbing rund um die Uhr statt. Genau deshalb ist es Instagram ein Anliegen geworden, Betroffene aktiver zu schĂŒtzen.

Neuer Algorithmus: Das erste Instagram-Feature gegen Cybermobbing

Mit einem neuen Algorithmus prĂŒft Instagram Nachrichten und Kommentare, bevor sie abgeschickt werden. Der Text wird auf Schlagworte gescannt – taucht ein verdĂ€chtiger Begriff auf, erscheint eine RĂŒckfrage: Willst du das wirklich absenden?

Der Gedanke dahinter ist simpel: Wer kurz innehalten muss, schickt weniger Verletzendes ab. Erste Zahlen geben Instagram recht – einige User ĂŒberarbeiteten ihre Worte, bevor sie auf «Senden» drĂŒckten.

Die Blockierfunktion

Wer Opfer von Cybermobbing auf Instagram wird, kann andere User gezielt blockieren. Das Problem: Viele junge Menschen zögern, ihre Peiniger komplett zu blockieren – aus Angst vor weiteren Konsequenzen im echten Leben.

Deshalb arbeitet Instagram an einer EinschrĂ€nkungsfunktion. SchrĂ€nkst du jemanden ein, kann diese Person ihre eigenen Kommentare zwar noch sehen – fĂŒr alle anderen bleiben verletzende Worte aber unsichtbar. Der Peiniger bekommt keine Reaktionen mehr und sieht auch nicht, ob du aktiv warst oder seine Nachrichten gelesen hast.

Neue Schutzfunktionen: GenĂŒgen die Massnahmen gegen Cybermobbing auf Instagram?

Instagram geht mit diesen Features einen spĂŒrbaren Schritt in Richtung besserer Schutz. Beide Funktionen befinden sich noch in der Testphase, sollen aber bald fĂŒr alle Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt werden. Ob bösartige User sich davon beeindrucken lassen, bleibt abzuwarten. Am Ende trĂ€gt jeder selbst Verantwortung dafĂŒr, was er online tut – und auch dafĂŒr, wie viel Raum er Angriffen anderer einrĂ€umt.

Themen: InstagramSocial Media

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Über die Person

Roger Klein

GeschĂ€ftsfĂŒhrer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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