Zum Inhalt springen

Augmented Reality: Snapchat vs. Facebook

Geschrieben von
Roger Klein
AR Brille

Der Kampf geht weiter. Beinahe zeitgleich haben beide ihre neuen Funktionen angekündigt. Zwei verschiedene Firmen, zwei unterschiedliche Wege, um Augmented Reality anzugehen.

Social Media und Augmented Reality

Der Konkurrenzkampf zwischen den beiden läuft ja schon eine Weile. Facebook hat erst vor Kurzem die Story-Funktion von Snapchat kopiert und in Instagram, Facebook und den Messenger integriert. Dass es so weitergehen würde, war absehbar.

Nun folgt der nächste Schritt. Beide haben in den letzten Wochen ihre AR-Funktionen vorgestellt. Zufall? Wohl kaum.

Im Moment liegt Facebook noch zurück. Snapchat erkennt mit seinen Linsen, wo sich der Boden befindet, und erlaubt damit die genaue Positionierung von animierten Objekten. Das ist ein klarer Vorsprung — und die Linsen werden laufend erweitert. So kennt man Snapchat.

Facebook schläft trotzdem nicht. Der Konzern öffnet die Facebook-Kamera für Drittanbieter und gibt ihnen die Möglichkeit, neue Effekte einzubauen. Dafür hat Facebook ein eigenes Entwicklerwerkzeug geschaffen: das AR Studio. Es macht Drittanbietern den Einstieg leicht. Im Moment steckt es noch in der Beta-Phase. Nominierte Unternehmen wie Nike, EA Sports und Fussballvereine wie Manchester United und Real Madrid sind dabei.

Neue Möglichkeiten für die Werbekundschaft

Mit dem AR Studio erhalten Entwickler nicht nur ein Tool zur Content-Erstellung, sondern auch Zugriff auf Gesichtserkennung, Sensordaten des Smartphones und mehr. Je kreativer der Entwickler, desto wertvoller kann die Plattform werden. Für Werbekunden etwa eröffnet das eine völlig neue Möglichkeit, ihre Marke beim Endkonsumenten zu verankern. Bis es so weit ist, braucht es noch etwas Geduld.

Snapchat ändert daran wenig. Wie bisher werden die Linsen mit neuen Funktionen ausgestattet und den Nutzern bereitgestellt. Facebook setzt dagegen klar auf eine langfristige Lösung.

Was das bedeutet:

Ich nutze Snapchat selbst nicht besonders oft. Klar, ein Video mit Stimmverzerrer oder ein Bild mit Hundeohren ist ab und an unterhaltsam — aber wie lange noch? Facebook bringt hier etwas Neues in Gang. Ich freue mich darauf, mit Kunden spannende Inhalte für ihre Werbekampagnen zu entwickeln. Augmented Reality kann da ganz neue Massstäbe setzen. Im Moment hat Snapchat die Nase vorn — langfristig ist Facebook hier aber schon weiter.

TIPP: Auf der F8 wurde dieses Thema ebenfalls aufgegriffen. Hier findest du die Keynotes dazu.

Themen: FacebookTechnologienTools

Hat dich der Artikel ins Grübeln gebracht?

Wir besprechen sowas gerne im Erstgespräch — unverbindlich, persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags.

Direkt zum Kontakt
Noch was Grösseres?

rundum.dog — unsere Hunde-Wissensplattform.

Unser Eigenprojekt und Live-Beweis: eigenes KI-Plugin auf Anthropic-API-Basis, 17 Custom Post Types, ein Betrieb, den wir täglich am Laufen halten.

rundum.dog ansehen ↗
Über die Person

Roger Klein

Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

Mehr über uns →

Schreib uns oder ruf an.
Meist antwortet ein Mensch innerhalb eines Werktags.

Roger Klein
Geschäftsführer
E-Mail
info@dataloft.ch
Telefon
+41 52 511 05 05
Adresse
dataloft GmbH · Rietweg 1 · 8506 Lanzenneunforn TG