Landingpage – Marketing und Design als Einheit

Geschrieben von
Miriam Schäfer
Landingpage

Als privater Internetsurfer kennst du den Unterschied zwischen einer Homepage und einer Landingpage vielleicht nicht. Für Marketer hingegen ist der zwar schwer erkennbare, aber triftige Gegensatz ein wichtiges Werkzeug — um Traffic auf dem Webauftritt zu steuern und zu lenken.

Home- und Landingpage – die Unterschiede

Fangen wir mit dem an, was beide Begriffe gemeinsam haben: Es sind Webseiten im Internet. Übersetzt steht «Home» für Zuhause, «Landing» für Landung.

Eine Homepage ist quasi die Heimat des Betreibers in der digitalen Welt. Sie steht gleichbedeutend für den gesamten Internetauftritt — mit diversen Unterseiten, die der Besucher über Menüpunkte oder Navigationselemente erreicht.

Die Landingpage ist eine dieser Unterseiten. Nicht jeder Webauftritt enthält eine solche. Sie wird erst dann relevant, wenn es ums Marketing geht. Wer wenig Fokus auf Ranking, SEO und Werbemittel legt, verzichtet entsprechend darauf.

Landingpage fürs Marketing

Weitere Begriffe für die Landingpage sind Landeseite, Zielseite oder einfach Marketing-Seite. Wie landet jemand auf so einer Seite? Über einen Klick auf ein Werbebanner irgendwo im Web — oder auf eine andere Form der digitalen Werbung.

Viele Marketer leiten Besucher auch über Suchmaschinenergebnisse direkt auf ihre Landingpage. Die speziell eingerichtete Seite wird so zum Werbeträger.

Das Design gibt den Ausschlag

Als Werbeträger hat die Landingpage ein klares Ziel: ein Produkt oder eine Dienstleistung auf einer überschaubaren Seite vorstellen. Die Präsentation entscheidet.

Alle Elemente dienen dazu, den Kunden zum Kauf zu bewegen. Die meisten gut gemachten Seiten teilen dabei einige Merkmale:

  • Das Produkt oder der Service steht im Vordergrund — bei Waren vor allem durch eine bildliche Darstellung.
  • Neben Bildern braucht es eine klare Beschreibung im Textformat.
  • Alle weiteren Design-Elemente — Farben, Hintergründe, Akzente — heben das Produkt positiv hervor.
  • Interaktive Elemente wie ein Button führen den Kunden direkt zum Bestellvorgang.

Weniger ist mehr!

Landingpages mit hohem Traffic und guten Conversion Rates haben vor allem eines gemeinsam: verhältnismässig wenig. «Weniger ist mehr» ist beim Landingpage-Design kein Klischee, sondern Praxis.

Storytelling funktioniert im Marketing — auf einer Werbeseite aber eher nicht. Der Grund ist simpel: Wer auf einen schnellen Blick genau das erfährt, was er braucht, lässt sich von einer gut gestalteten Landingpage überzeugen — und wird vom Interessenten zum Käufer.

Das Produktbild

Eine Landingpage braucht keine Dutzend Fotos vom selben Produkt. Eine interaktive Alternative: eine 360-Grad-Ansicht, die der Kunde per Mausklick selbst dreht. Oder probier es mit einer Slideshow — wähl die besten Bilder aus und lass den Kunden entscheiden, wie viele er sehen möchte. Das stärkste Bild kommt an erste Stelle.

Wenig Text, viel „Call-to-Action“

Der Begriff «Call-to-Action» (CTA) steht für die Aufforderung zum Handeln. Ein guter CTA ist kurz — je schneller er sich liest, desto rasanter überzeugt er. Trotzdem muss er wertvolle Aussagen transportieren. Und: Zu offensiv darf er nicht sein. Ein aggressiver CTA schreckt eher ab.

Unterschwellige Botschaften funktionieren — solange sie nicht zu aufdringlich wirken. Zwei Beispiele:

  • Mach endlich den nächsten Schritt! Autsch. «Endlich» erzeugt Zeitdruck, das Ausrufezeichen verstärkt ihn. Der Kunde fühlt sich schuldig — das funktioniert nicht.
    • Bereit für den nächsten Schritt? Wir helfen dir dabei. Besser: Die Frage bezieht den Leser direkt ein. Die Antwort folgt sofort — in Form des angebotenen Service.
Tags: DesignWebseite
Über die Autor:in

Miriam Schäfer

Social Media und redaktionelle Inhaltspflege rundum.dog seit April 2026. Schreibt für dataloft zu Datenschutz, Online-Recht, Social-Media-Trends und KI-Themen.

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