Professionelle Produktfotografie bietet Mehrwert für jede Webseite und Webshop

Geschrieben von
Roger Klein
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Im Netz kursieren viele Tipps und Strategien, um gute Produktfotografie ins hauseigene Marketing zu integrieren. Die Fotografie selbst überlassen wir den Profis – sie bringen die nötige Ausrüstung mit: Kamera, Stative, Beleuchtungssysteme. Stattdessen schauen wir uns an, wie ein Produktfoto zu einem erfolgreichen Marketing-Mittel wird. Denn nicht jede bekannte Technik ist automatisch die beste Wahl.

Professionalität in der Produktfotografie

Wie es richtig geht, zeigt Herr Riehl von RiehlFoto. Wir danken ihm herzlich für die zahlreichen Inputs: wann ein Foto für Webseite und/oder Webshop geeignet ist, und wie Bilder platziert werden, um den grösstmöglichen Effekt zu erzielen. Auch für das Bildmaterial sind wir dankbar – es trägt den Kern dieses Beitrags: Mit Professionalität in Gestaltung und Aufnahme wird das Ergebnis einzigartig.

Das Produkt im Fokus

Oberste Priorität: Ein gutes Produktfoto zeigt auf den ersten Blick genau eins – das Produkt. Bunte Hintergründe können Kreativität zeigen, lenken aber oft vom eigentlichen Ziel ab. Produktfotografie steht für die dargestellte Marke – entsprechend soll diese hervorgehoben werden.

Die Marke in der Produktfotografie

Das führt direkt zum nächsten Punkt. Während das Produkt im Vordergrund steht, gilt das bestenfalls genauso für die Marke. Ist ein Logo oder Markenzeichen auf dem Produkt vorhanden, muss es auf dem Foto gut und klar erkennbar sein. Das nachfolgende Beispielbild macht das deutlich:

Proportionen und Echtheit

Produkte sollen auf dem Foto möglichst realitätsnah wiedergegeben werden – das gilt für die Proportionen (also die Grösse) genauso wie für die Farbgebung. Wer das ignoriert, riskiert enttäuschte Kunden nach dem Kauf. Aufmerksamkeit im Marketing zu erzeugen ist richtig. Produkteigenschaften nur visuell vorzutäuschen, nicht.

 

Packshots in der Produktfotografie

Ein Packshot zeigt das Produkt inklusive seiner Verpackung. Dazu gehört meist auch der Freisteller – und der bringt seine eigenen Herausforderungen mit:

  • Die Freistellung entfernt störende Hintergrundeffekte vor dem Druck. Beim Retuschieren kann es passieren, dass das Produkt angefressene Kanten bekommt oder einzelne Feinheiten verschwinden.
  • Für Packshots eignen sich uni-farbige Hintergründe am besten. Die Eigenfarbe des Produkts muss dabei berücksichtigt werden, damit es nicht im Hintergrund untergeht.
  • Produkt und Verpackung müssen absolut unbeschädigt sein. Gebrauchsspuren erzeugen zusätzlichen Retusche-Aufwand.
  • Beim Packshot das verpackte Produkt nicht vergessen: So schön die Verpackung auch sein mag – Käufer interessiert vor allem der Inhalt.

Die Auflösung

Wenn du eine Zoom-Funktion in deinem Webshop anbietest, ist ein hochauflösendes Produktfoto unverzichtbar. Zu kleine Bildformate lassen das Produkt verwaschen und unscharf wirken – besonders bei kleineren Objekten ein Problem. Eine hohe Auflösung bringt Form, Struktur und Farben des Produkts klar in den Fokus.

Close-Ups in der Produktfotografie

Close-Ups sind Nah- beziehungsweise Grossaufnahmen einzelner Produkte. Diese Technik bewährt sich vor allem bei Artikeln mit besonderen Materialeigenschaften – etwa Textilien oder Baumaterialien wie Holz oder Stein. Bei Holz beispielsweise zeigt eine Nahaufnahme die Maserung erst richtig:

 

Der richtige Winkel

Für die beste Wirkung im Webshop braucht es eine einheitliche Darstellung gleichartiger Produkte: Alle Artikel derselben Kategorie werden in der Produktfotografie gleich positioniert.

Das schafft Übersichtlichkeit und hebt die Gleichwertigkeit verschiedenfarbiger Einzelartikel hervor. Asynchron platzierte Inhalte wirken verwirrend – das ist keine Meinung, sondern Wahrnehmungspsychologie.

Die richtige Produktfotografie fürs eigene Marketing finden

Wie in anderen Marketing-Bereichen gilt auch hier: Die gewählte Methode soll individuell und auf die Eigenmarke zugeschnitten sein. Lebensmittelfotografie stellt andere Anforderungen als Modefotografie. Bei Mode wird oft mit Models gearbeitet, um die Ware in der Praxis zu zeigen.

Was grundsätzlich gilt: Fotos erzielen die grösste Wirkung, wenn sie die Unternehmensidentität widerspiegeln. Wer auf Einfachheit setzt, hält auch die Webshop-Bilder simpel und unaufdringlich. Wer für Auffälligkeit und Kreativität steht, wählt experimentierfreudigere, «knallige» Fotos.

 

PS: Herzlichen Dank an Sascha Riehl, Gründer und Inhaber von RiehlFoto fürs Bildmaterial – und für die langjährige, erfolgreiche Partnerschaft.

Tags: DesignWebseiteWebshop
Über die Autor:in

Roger Klein

Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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