Lässt sich eine mit WordPress erstellte Seite oder ein Blog gut für Suchmaschinen optimieren?
Ja — dank einiger sehr nützlicher SEO-Plugins, die sich in WordPress installieren lassen, ist das gut möglich.
Worauf kommt es an? Und welche SEO-Plugins sind den Blick wert? Hier eine Auflistung.
WordPress SEO-Plugins: Was man beachten muss.
Für die meisten Websites ist mehr Sichtbarkeit in den Suchergebnissen ein zentraler Bestandteil des Online-Marketings. WordPress ist von Haus aus verhältnismässig suchmaschinenfreundlich gebaut — trotzdem macht ein solides SEO-Plugin einen spürbaren Unterschied. Plugin-Hersteller gibt es viele, und die meisten bieten manuelle oder halbautomatische Suchmaschinenoptimierungen an, die sich ohne tiefes technisches Wissen bedienen lassen. Die Frage bleibt: Welche Plugins taugen wirklich?
1. All-in-One: WordPress SEO von Yoast
Die All-in-One-Lösung unter den SEO-Plugins für WordPress: WordPress SEO von Yoast. (Quelle: wordpress.org)
Unter den All-in-One-Lösungen sind WordPress SEO von Yoast, das All in One SEO Pack und wpSEO von Sergej Müller die bekanntesten. Das Plugin von Yoast gilt als besonders nutzerfreundlich: Es hilft bei nahezu allen OnPage-Optimierungen, darunter Titles und Meta Descriptions. Dazu liefert Yoast eine umfangreiche Anleitung für SEO-Einsteiger sowie kostenpflichtige Erweiterungen für Video SEO, Local SEO und News SEO.
2. Bilderoptimierung: SEO Friendly Images
Automatische Alt- und Title-Tags dank SEO Friendly Images. (Quelle: wordpress.org)
Alle Bilder händisch mit keyword-optimierten Alt- und Title-Tags zu versehen ist ideal — aber nicht immer praktikabel, vor allem wenn mehrere Autorinnen und Autoren an einer Website schreiben. SEO Friendly Images löst das automatisch: Das Plugin ergänzt alle Fotos und Grafiken gemäss vorher festgelegter Optionen mit Alt- und Title-Tags.
3. Bildverkleinerung: WP Smush.it
Ein wichtiges SEO-Plugin für WordPress, was die Bilderoptimierung anbelangt. (Quelle: wordpress.org)
Grosse Bilder und Grafiken bremsen die Ladezeit — und das schadet sowohl dem Ranking als auch der Nutzererfahrung. WP Smush.it reduziert die Dateigrösse aller hochgeladenen Bilder automatisch via Yahoo Smush.it. Die Upload-Zeiten steigen dadurch leicht an, der Ladezeit-Gewinn rechtfertigt das aber.
4. Caching: W3 Total Cache
Mit W3 Total Cache lädt die WordPress-Website auf Knopfdruck. (Quelle: wordpress.org)
Statische Elemente per Caching-Plugin serverseitig bereitzuhalten spart Datenbankabfragen und verkürzt Ladezeiten deutlich. Unter den verfügbaren WordPress-Plugins stehen Cachify und W3 Total Cache zur Wahl. Letzteres empfehle ich vor allem erfahrenen Nutzern: Es unterstützt sogar die Integration eines Content Delivery Networks (CDN), dessen Einrichtung TutsPlus in dieser Anleitung beschreibt.
5. Featured Articles: WP One Post Widget
Eine der unzähligen Alternativen zu WP One Post Widget. (Quelle: wordpress.org)
Besonders ausführliche Artikel mit Ranking-Potenzial lohnt es sich, an gesonderter Stelle zu bewerben. Mit WP One Post Widget lassen sich einzelne Artikel als Widget einbinden — die Sidebar der Startseite bietet sich dafür gut an, wie René Dasbeck in der Website Boosting Nr. 19 erklärt. Wer mehrere Texte als „Featured Articles“ auf der Homepage positionieren möchte, findet unter den Featured Article Plugins zahlreiche Alternativen.
6. Related Posts: Microkid’s Related Posts
Eines der besseren „Related Post Plugins“ für WordPress. (Quelle: wordpress.org)
Interne Verlinkung ist ein unterschätzter SEO-Hebel. Microkid’s Related Posts blendet am Ende eines Artikels ähnliche Beiträge ein und führt Besucher wie Suchmaschinen tiefer in die Website-Struktur — ebenfalls eine Empfehlung von René Dasbeck. Wer Alternativen sucht, findet eine gute Übersicht auf Elmastudio.
7. Geschwindigkeit: Plugin Performance Profiler
Diese WordPress-Erweiterung misst, welches Plugin am meisten Ladezeit verursacht. (Quelle: wordpress.org)
Viele Plugins zusammen können die Ladezeit einer WordPress-Website spürbar verschlechtern. Ob sich der Einsatz aller oben genannten Erweiterungen unterm Strich lohnt, ist also auch eine Geschwindigkeitsfrage. Wer genau wissen will, welches Plugin die eigene Website ausbremst, sollte den Plugin Performance Profiler (P3) testen. Er hilft beim Aufspüren der Bremsklötze in der WordPress-Installation — so beschreibt es Kollege Bonset.





