Die Suchintention: Den Kunden im ersten Schritt abholen

Geschrieben von
Miriam Schäfer
Suchintention

Die SEO-Trends gehen immer mehr in Richtung Kundenerwartung als oberstem Ranking-Faktor. Keywords allein reichen nicht mehr. Hier sind die sechs Arten der Suchintention – und wie du den Interessenten schon im ersten Schritt abholst, bevor er weiterzieht.

Die Suchintention kennen und verstehen

Sechs Arten der Suchintention gibt es – manche davon liegen nah beieinander. Fangen wir beim Begriff an: Intention bedeutet Ausrichtung auf ein Ziel. Wer etwas in eine Suchmaschine eingibt, hat ein Ziel vor Augen – und damit eine Erwartung. Richten wir unsere SEO-Arbeit daran aus, holen wir den Kunden genau dort ab, wo die Customer Journey beginnt.

Intention steht ausserdem für Absicht. Je besser wir uns in die potenzielle Kundschaft hineinversetzen, desto mehr verstehen wir, was sie wirklich will.

Die Suchintention bei Google

Trifft eine über Google gefundene Webseite die Intention des Nutzers, steigt die Chance auf ein hohes Ranking. Google selbst unterteilt die Suchintention in drei Grundtypen: Do-, Know- und Go-Intention.

Do- steht für transaktionell – der Wunsch nach einer Handlung oder einem Handel. Know- ist der reine Informationsbedarf. Go- steht für Navigation: nicht zwingend eine physische Reise, sondern die Orientierung im Web.

Google bewertet Seiten heute nicht mehr nur anhand von Keywords. Die Suchmaschine prüft, ob der Inhalt zur Suchintention passt. Passt er, gibt es eine bessere Bewertung – und ein höheres Ranking.

Informative Suchintention

Bei Google ist das die Know-Intention. Der Nutzer sucht Wissen, Daten, Fakten. Er hat eine Frage oder ein Problem und will es durch seine Sucheingabe lösen. Typische Signalwörter sind die W-Fragen: Wer, Wie, Wo, Was? Die informative Suchintention ist mit bis zu 80 Prozent die häufigste.

Kommerzielle Suchintention

Hier verfolgt der Nutzer eine konkrete Kaufabsicht. Er sucht nach Webshops, die ein bestimmtes Produkt führen, oder nach näheren Produktinformationen. Bei Google läuft das unter Do-. Die kommerzielle und die informative Suchintention sind dabei oft eng miteinander verzahnt.

Navigierende Suchintention

Der Nutzer hat ein klares Ziel – eine bestimmte Webseite –, aber keinen direkten Link und keine URL im Kopf. Er tippt Keywords ein, die er sich gemerkt hat. Auch die klassische Navigation über Google Maps gehört zur Go-Intention, auch wenn der Zusammenhang auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist.

Transaktionelle Suchintention

Ein Kauf muss es nicht immer sein. Die transaktionelle Suchintention dreht sich eher um die Absicht einer Handlung als eines Handels – ein Video schauen, ein Lied anhören, Software herunterladen. Trotzdem gibt es Überschneidungen mit der kommerziellen Intention: aus einer transaktionellen Absicht kann eine kommerzielle werden.

Brand-Intention

Der Nutzer will sich über eine bestimmte Marke informieren – oder er gibt statt der URL einfach den Markennamen ein, um auf die offizielle Homepage zu gelangen. Andere Quellen sind in diesem Fall vor allem unabhängige Seiten, die weitere Informationen zur gesuchten Marke bereitstellen.

Trend-Intention

Hier zählt Aktualität. Die Trend-Intention ist meistens eine Unterkategorie der informativen Suchintention – aber der Kontext zeigt, dass der Nutzer explizit das Neueste sucht. Typische Beispiele: das Wetter, aktuelle Aktienkurse.

Erwartungen erfüllen, Kunden gewinnen

Bei allen sechs Arten zeigt sich dasselbe: der thematische Zusammenhang – also der Kontext – entscheidet. Triffst du die Erwartung des Nutzers, wird er mit grösserer Wahrscheinlichkeit zum Kunden. Kennst du deine Zielgruppe, kennst du auch ihre Intention.

Die einzelnen Suchintentionen sind so unterschiedlich wie die Zielgruppen dahinter – und trotzdem gibt es Verbindungspunkte. Wer möglichst viele dieser Erwartungen abdeckt, stärkt die Überzeugungskraft seiner Webseite.

Für die informative Suchintention lieferst du dem Interessenten so viele und detaillierte Informationen wie möglich. Für die kommerzielle und transaktionelle Intention bietest du Inhalte an, mit denen der Nutzer interagieren kann. Die Brand-Intention deckst du durch gezieltes Branding ab. Und bei der Trend-Intention punktest du, wenn deine Seite regelmässig aktuelle Beiträge liefert.

Tags: GoogleMarkenbildungSuchmaschine
Über die Autor:in

Miriam Schäfer

Social Media und redaktionelle Inhaltspflege rundum.dog seit April 2026. Schreibt für dataloft zu Datenschutz, Online-Recht, Social-Media-Trends und KI-Themen.

→ Wir

Hat dich der Artikel ins Grübeln gebracht?

Wir besprechen sowas gerne im Erstgespräch — schreib uns oder ruf an. Unverbindlich, persönlich, in der Regel innerhalb von 24 Stunden werktags.

→ Direkt zum Kontakt

Wenn du gleich noch was Grösseres anschauen willst

rundum.dog — unsere Hunde-Wissensplattform.

Die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform. Unser Eigenprojekt, unser Live-Beweis. Mit ca. einer Million Sessions pro Monat, eigenem KI-Plugin auf Anthropic-API und 17 Custom Post Types.

→ rundum.dog ansehen

Schreib uns oder ruf an.
Wir antworten in der Regel innerhalb von 24 Stunden werktags.

Roger Klein
Geschäftsführer
E-Mail
info@dataloft.ch
Telefon
+41 52 511 05 05
Adresse
dataloft GmbH · Rietweg 1 · 8506 Lanzenneunforn TG