Zum Inhalt springen

Bedienbarkeit vor Schönheit? UX-Design versus Grafikdesign

Geschrieben von
Miriam Schäfer
UX-Design

Wahre Schönheit liegt im Auge des Betrachters – so hiess es zumindest. Heutzutage zählt im Designprozess vor allem eines: die Bedienbarkeit. Aus dieser Devise folgt die Ausrichtung auf Benutzerfreundlichkeit, auch bekannt als User Experience (UX). Wenn UX-Design direkt in den Wettstreit mit dem herkömmlichen Grafikdesign zieht, wer gewinnt?

UX-Design vs. Grafikdesign: auf die Schnittstelle kommt es an

Webdesign umfasst in der Praxis beides – ein guter Designer kennt sich sowohl mit UX als auch mit grafischen Anforderungen aus. Das Web ist unsere Arena. Betrachten wir das Internet als Schnittstelle, dann stellt sich zuerst eine Frage: Von wo aus ruft der Anwender diese Schnittstelle auf?

Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone. Selbst wenn das Gerät eine hochauflösende Anzeige hat, steht heute ein durchdachtes UX-Design im Vordergrund. Auf kleinen Bildschirmen muss alles schnell gehen – das ist keine Empfehlung, das ist Realität.

Moderne Interfaces drängen Grafikdesign zurück

Benutzeroberflächen kommen ohne ausgefeiltes UX-Design schlicht nicht mehr aus. Am Desktop tippst du deine Suchanfrage, auf dem Handy gibt es oft schon ein vorinstalliertes Suchfeld auf dem Startbildschirm.

Doch selbst die klassische Suche verändert sich. Integrierte Mikrofone ermöglichen Sprachsteuerung. Nutzst du das, spielt das visuelle Design theoretisch keine Rolle mehr. Sprachassistenten lesen Suchergebnisse vor – kein Display, keine Grafik. Die Visualisierung entfällt komplett.

Support via Chatbot – UX-Design schlägt Grafikdesign

Ein weiteres Paradebeispiel: Chatbots. Sie ersetzen nicht nur klassisches Grafikdesign, sondern auch telefonischen und persönlichen Support. Gut programmierte Chatbots verstehen und interpretieren Eingaben so treffsicher, dass sich die Interaktion wie ein echtes Gespräch anfühlt.

Auf Optik kommt es dabei nicht an. Was zählt, sind KI (künstliche Intelligenz) sowie Machine- und Deep Learning. Wieder ein Teilsieg für UX-Design.

Schnelligkeit vor Schönheit – UX-Design schlägt Grafikdesign

Unterwegs, nur mit dem Handy: alles muss schnell gehen. Der Akku ist begrenzt, die Zeit auch. Die Akkuleistung, die eine App beansprucht, ist übrigens einer von vielen UX-Faktoren – einer, den viele unterschätzen.

Beim Kauf eines neuen Smartphones achtest du auf Prozessorleistung und Internetgeschwindigkeit. Die maximale Datenübertragungsrate beeinflusst die Kaufentscheidung. Das ist UX, auch wenn es nicht so heisst.

Abgrenzung erfolgt über Funktionalität

Schau dich auf dem Markt um. Rein optisch unterscheiden sich Produkte einer Kategorie kaum noch – Smartphones sehen sich oft zum Verwechseln ähnlich. Wie heben sich Anbieter trotzdem von der Konkurrenz ab?

Die Antwort steckt im Detail. Beim Design ist es nicht das Optische, sondern die Funktionalität. Grafikdesign erkennst du an der Optik. UX-Design erkennst du an den Features.

Sprachassistenten und Chatbots bewertest du nicht nach Aussehen. Liefern sie klare, verständliche Antworten und helfen tatsächlich weiter, nutzt du sie. Amazon zeigt das mit seinem Sprachdienst Alexa. Das Design des Geräts ist rein funktionell – damit es in der heimischen Umgebung nicht stört.

Wandel zum UX-Design erfordert Umdenken

Der Fokus auf Bedienbarkeit gefällt nicht allen. Wer im Fluss der Zeit mitkommt, setzt künftig stärker auf UX-Design. Schau dir die positiven Seiten an: Fokus auf User Experience bedeutet Fokus auf den Kunden. Wer seiner Kundschaft zuhört, wird mit Treue und Umsatz belohnt.

dataloft unterstützt dich bei allen Fragen zum Designprozess deiner Website – und hilft deinem Unternehmen bei Bedarf auch bei der Digitalisierung. Meld dich einfach bei uns.

Themen: DesignVergleich

Hat dich der Artikel ins Grübeln gebracht?

Wir besprechen sowas gerne im Erstgespräch — unverbindlich, persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags.

Direkt zum Kontakt
Noch was Grösseres?

rundum.dog — unsere Hunde-Wissensplattform.

Unser Eigenprojekt und Live-Beweis: eigenes KI-Plugin auf Anthropic-API-Basis, 17 Custom Post Types, ein Betrieb, den wir täglich am Laufen halten.

rundum.dog ansehen ↗
Über die Person

Miriam Schäfer

Erstellt und betreut Fachinhalte für dataloft zu Datenschutz, Online-Recht, KI und digitalen Trends. Verantwortlich für Content, Redaktion und Social Media bei rundum.dog.

Mehr über uns →

Schreib uns oder ruf an.
Meist antwortet ein Mensch innerhalb eines Werktags.

Roger Klein
Geschäftsführer
E-Mail
info@dataloft.ch
Telefon
+41 52 511 05 05
Adresse
dataloft GmbH · Rietweg 1 · 8506 Lanzenneunforn TG