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Vorteile Google AdWords

AdWords heisst seit 2018 Google Ads. Was die Anzeigen können, wo sie an Grenzen stossen und was du brauchst, bevor du die erste Kampagne startest.

Geschrieben von
Roger Klein
Business success

Erstmals erschienen im März 2017, im Oktober 2026 neu geschrieben.

Google AdWords heisst seit Juli 2018 Google Ads. Das Prinzip ist geblieben: Du schaltest Anzeigen, die über oder unter den Suchergebnissen erscheinen, und bezahlst erst, wenn jemand darauf klickt. Geändert hat sich, wie viel davon Google inzwischen selbst steuert.

Was Google Ads gut kann

  • Es wirkt sofort. Eine neue Seite braucht Monate, bis sie in den unbezahlten Ergebnissen vorne steht. Eine Anzeige erscheint, sobald Google sie geprüft hat, meist innert eines Werktags.
  • Du erreichst Leute, die gerade suchen. Wer «Sanitär Notfall Frauenfeld» tippt, braucht jetzt jemanden. Das unterscheidet die Anzeige in der Suche von einem Plakat.
  • Du bestimmst das Gebiet. Die Anzeige läuft in einem Land, in einem Kanton oder im Umkreis von ein paar Kilometern um deinen Betrieb. Für lokale Geschäfte ist das der grösste Vorteil.
  • Du wählst die Tageszeit. Die Anzeige muss nicht rund um die Uhr laufen. Ein Betrieb ohne Pikett schaltet sie ausserhalb der Öffnungszeiten ab.
  • Du legst das Budget fest. Du gibst vor, wie viel du im Schnitt pro Tag ausgeben willst, und kannst jederzeit unterbrechen.
  • Du siehst, was es gebracht hat. Wie oft die Anzeige erschien, wie oft geklickt wurde und was danach geschah.

Wo die Grenzen liegen

Die Klickpreise entstehen in einer Auktion. Je mehr Anbieter auf einen Begriff bieten, desto teurer wird der Klick. In umkämpften Branchen kann ein einzelner Klick so viel kosten, dass sich die Anzeige nur rechnet, wenn aus Besuchern auch wirklich Kunden werden.

Sobald du das Budget stoppst, ist die Wirkung weg. Ein guter Text auf deiner Website bringt auch in zwei Jahren noch Besucher, eine pausierte Kampagne keinen einzigen.

Und eine Anzeige ist nur so gut wie die Seite, auf die sie führt. Wer auf die Anzeige für einen Welpenkurs klickt und auf einer allgemeinen Startseite landet, ist wieder weg, und der Klick ist trotzdem bezahlt.

Was sich seit AdWords geändert hat

Früher hast du Suchbegriffe ausgewählt, Gebote von Hand gesetzt und Anzeigentexte Wort für Wort geschrieben. Heute übernimmt Google einen grossen Teil davon.

  • Automatische Gebote. Du nennst das Ziel, zum Beispiel möglichst viele Anfragen, und Google setzt das Gebot für jede einzelne Suche.
  • Responsive Suchanzeigen. Du lieferst mehrere Überschriften und Beschreibungen, Google kombiniert sie und zeigt die Varianten, die am besten ankommen.
  • Performance Max. Diesen Kampagnentyp gibt es seit 2021. Eine einzige Kampagne läuft über alle Kanäle von Google: Suche, YouTube, Gmail, Maps, Discover und die Bannerplätze auf fremden Websites. Du lieferst Texte, Bilder und ein Ziel, den Rest entscheidet das System.

Das spart Arbeit, kostet aber Kontrolle. Seit 2025 zeigt ein Bericht, wie sich das Geld auf die Kanäle verteilt. Wohin es fliesst, entscheidet weiterhin das System.

Ohne Messung geht es nicht

Die Automatik optimiert auf das, was du als Erfolg meldest. Meldest du nichts, bleibt ihr nur der Klick als Ziel, und Klicks allein bezahlen keine Rechnung.

Bevor die erste Kampagne startet, muss darum feststehen, was als Erfolg zählt: ein abgeschicktes Formular, ein Anruf, eine Bestellung. Und es muss technisch gemessen werden. Diese sogenannte Conversion-Messung ist der Teil, an dem selbst gebaute Kampagnen oft scheitern.

Für wen sich Google Ads lohnt

Es lohnt sich, wenn Leute aktiv nach deinem Angebot suchen, wenn ein neuer Kunde dir genug einbringt, um die Klicks zu tragen, und wenn du jemanden hast, der die Kampagne regelmässig ansieht.

Es lohnt sich weniger, wenn noch niemand weiss, dass es dein Angebot gibt. Wonach niemand sucht, dafür kann in der Suche auch keine Anzeige erscheinen.

Anzeigen und unbezahlte Ergebnisse schliessen sich nicht aus. Mehr dazu im Beitrag Search Engine Advertising.

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Über die Person

Roger Klein

Geschäftsführer dataloft GmbH. WordPress seit Version 3, Frauenfeld. Verantwortet bei dataloft Strategie, Architektur und KI-Integration. Baut mit Mattes und Elena rundum.dog, die grösste deutschsprachige Hunde-Wissensplattform.

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