Mit einer Webseite gut zu ranken, ist mehr oder weniger simpel â die SEO-Methoden dafĂŒr sind hinreichend bekannt. Doch wie verhĂ€lt es sich mit dem Webshop? Lassen sich Produkte und Dienstleistungen so optimieren, dass sie ins Shopping-Ranking einfliessen â und dort bestenfalls auch noch punkten? Ja. Mit ein paar gezielten Kniffen erhöhst du die Chancen deines Webshops, im Ranking StĂŒck fĂŒr StĂŒck nach oben zu klettern.
PrĂ€destiniert fĂŒr den Webshop: Kategorien
Auf nahezu keiner anderen Webseite lassen sich Texte und Inhalte so gut kategorisieren wie in Webshops. Beschreibungen verschiedener Kategorien â sofern vorhanden â verbessern sowohl die Zuordnung innerhalb der Suchmaschine als auch das zugehörige Ranking. Gerade bei Webshops lohnt es sich, das Maximum aus den Keywords herauszuholen. Denn es gibt mĂ€chtige Commercial Keywords.
Diese sogenannten Commercial Intent Keywords sind SchlĂŒsselwörter mit hoher kommerzieller Absicht â also dem Wunsch, zu kaufen. Verwendet der User in der Sucheingabe das entsprechende Schlagwort und bedient dein Webshop dieses, verspricht die Ăbereinstimmung einen erhöhten Platz im Ranking.
Webshop Ranking durch textuellen Content
Bei den Beschreibungen einzelner Kategorien hören die SEO-Arbeiten noch lange nicht auf. ZusĂ€tzlich optimierte Texte zu Produkten und Dienstleistungen sorgen fĂŒr weiteren Ranking-Auftrieb. Gut recherchierte Keywords gehören dabei ebenso zum Repertoire. Eine einheitliche Textstruktur sorgt fĂŒr Wiedererkennung â und nebenbei dafĂŒr, dass Suchmaschinen eine klare Indexierung vornehmen können.
Linkbuilding im Webshop
Linkbuilding ist im Webshop-Kontext etwas kniffliger als anderswo â ein paar Kniffe schaffen aber auch hier Abhilfe. Achte beim Setzen von Links auf sinnvolle Ankertexte â die dĂŒrfen auch gerne lang sein.
Links helfen Suchmaschinen dabei, sowohl den hierarchischen Aufbau als auch die Intention einzelner Unterseiten zu bewerten. Zielgerichtetes Linkbuilding zahlt sich deshalb direkt aus.
Auch externe Links sollten im Webshop nicht fehlen. Hier spielen sogenannte Linkable Assets eine wichtige Rolle.
Linkable Assets
Bei solchen Links handelt es sich um Verweise auf Seiten, die den Webshop bezĂŒglich seiner eigentlichen Intention um echten Mehrwert ergĂ€nzen. In artverwandten Webshops wirst du sie hĂ€ufig antreffen â ein Blick auf die Konkurrenz lohnt sich also, nicht nur beim Ranking. Was alle Linkable Assets gemeinsam haben: Sie dienen dem Kunden â nicht der StĂ€rkung der eigenen Marke.
- Thematische Erweiterung: Gib deinen Kunden durch Linkable Assets die Möglichkeit, die Reise aus deinem Webshop fortzusetzen und sich tiefergehend zu informieren â etwa ĂŒber Verwendungsmöglichkeiten deiner Produkte.
- Ein passender Blog ist eine solide Möglichkeit, deinen Webshop inhaltlich zu erweitern.
- FĂŒr Webshops mit Dienstleistungen eignen sich Linkable Assets auf Checklisten (z. B. fĂŒr Urlaub oder Umzug).
- Webshops mit gestalterischen Elementen setzen oft auf Vorlagen, mit denen Kunden experimentieren oder sich inspirieren lassen können.
- Kostenlose LeitfÀden (Anleitungen, Rezepte, Anwendungsbeispiele) sind bei Webshop-Kunden beliebt.
- Thematisch passende Studien, Infografiken oder Online-Vergleiche funktionieren ebenso gut.
Ein Paradebeispiel fĂŒr Kleidungs-Webshops: ein Link auf eine Grössentabelle, die Konfektionsgrössen verschiedener LĂ€nder in Zentimetermassen auflistet.
Einfluss der Webshop-URL aufs Ranking
Neben der LĂ€nge der URL spielt vor allem deren Inhalt eine ausschlaggebende Rolle. Eine gut rankende URL ist sprechend â klar verstĂ€ndlich, fĂŒr Besucher und Suchmaschine gleichermassen.
Ăber die «richtige» URL-LĂ€nge sind sich SEO-Spezialist:innen nicht einig. In einem anderen Beitrag zu den wichtigsten Ranking-Faktoren bei Google haben wir festgestellt, dass die URL-LĂ€nge so gut wie keinen Einfluss hat.
Eine sprechende URL enthÀlt je nach Webshop-Aufbau: Domain des Shops / Kategorie / ggf. Unterkategorie / Produkt bzw. Dienstleistung.
Ladezeit beim Webshop-Ranking nicht vergessen
Ladezeiten haben massgeblichen Einfluss auf das Ranking â und Webshops tun sich damit oft schwer, weil sie in der Regel mit vielen Bildern gefĂŒllt sind.
Je nach genutztem CMS gibt es nĂŒtzliche Tools zur Komprimierung von Bilddateien. Auch Browser-Caching-Einstellungen sind unabdingbar, um deinen Kunden das bestmögliche Nutzererlebnis zu liefern.