B2B – also Business-to-Business – ist fester Bestandteil des Marketings. Im digitalen Umfeld laufen diese Beziehungen zunehmend über Social Media. Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie sich die Nutzung einzelner Kanäle verändert.
Studie zur Nutzung von Social Media für B2B
Die Agentur Althaller, Gesellschaft für Marktkommunikation, hat diese Umfrage bereits zum zehnten Mal durchgeführt. Enthalten ist auch ein Drei-Länder-Vergleich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Frage dahinter: Entwickelt sich B2B im Social-Media-Bereich weiter – und wenn ja, in welche Richtung? Die Erkenntnisse helfen bei der Planung gezielter Marketing-Massnahmen.
LinkedIn ist Rangführer im Social Media B2B
Laut Umfrage vernetzen sich Unternehmen am liebsten auf LinkedIn. Das überrascht wenig: Die Plattform ist auf branchenspezifische Themen ausgerichtet, eignet sich für Fachbeiträge und wird zunehmend auch für Live-Präsentationen via Streaming genutzt.
Schon 2019 belegte LinkedIn Platz eins. Was damals wie ein Ausreisser wirkte, setzt sich damit zum klaren Trend. Besonders Unternehmensteilhaber nutzen den Kanal für den Aufbau von B2B-Geschäftsbeziehungen.
Instagram nimmt den Platz von Twitter ein
Überraschend: Twitter ist aus der Platzierung ganz verschwunden. 2019 noch auf dem letzten (fünften) Platz, taucht es 2020 gar nicht mehr auf. Instagram hat diesen Rang übernommen.
Der Grund dürfte sein, dass sich B2B-Kommunikation über professionelle Bilder allmählich durchsetzt.
Übrige Social Media Kanäle wenig für B2B genutzt
Was ist mit Facebook und Xing?
Xing dreht sich zunehmend um Recruiting. Der Kanal eignet sich zwar zur Erweiterung des Kontaktnetzwerks, weniger aber für den Aufbau von Geschäftsbeziehungen.
Facebook geht in eine andere Richtung: Die Plattform lebt von ihrer Community – mit Fokus auf privaten Gruppen.
Wenn du tiefere Einblicke in die Umfrageergebnisse von Althaller möchtest, findest du hier den Download der B2B-Social-Media-Studie.