Google Keyword
Erstmals erschienen im März 2014, im Oktober 2026 neu geschrieben.
Der Mythos hält sich seit vielen Jahren: Keywords müssen ins Meta-Tag. Die kurze Antwort lautet nein. Google wertet das Meta-Tag «keywords» für die Platzierung nicht aus und hat das im September 2009 öffentlich bestätigt.
Was das Meta-Tag «keywords» ist
Im Kopf jeder HTML-Seite stehen Angaben, die Besucher nicht sehen. Eine davon war eine Liste von Stichwörtern, mit der der Betreiber der Suchmaschine mitteilte, worum es auf der Seite geht.
In den Neunzigerjahren verliessen sich Suchmaschinen auf diese Liste. Das ging nicht lange gut. Wer vorne stehen wollte, schrieb einfach hinein, wonach viele Leute suchten, ob es zum Inhalt passte oder nicht.
Warum Google es ignoriert
Eine Angabe, die niemand sieht und die jeder beliebig füllen kann, taugt nicht als Signal. Google hat daraus früh die Konsequenz gezogen und bewertet stattdessen, was tatsächlich auf der Seite steht und wer auf sie verweist.
Bing hat 2014 erklärt, das Tag habe für die Platzierung keinen Wert mehr.
Schadet es, wenn es noch drin ist
Nein. Ein altes Meta-Tag mit ein paar Stichwörtern schadet der Platzierung nicht. Zwei Gründe sprechen trotzdem dafür, es zu leeren:
- Jeder kann es im Quelltext lesen. Du zeigst der Konkurrenz, auf welche Begriffe du zielst.
- Es ist Arbeit ohne Wirkung. Die Zeit ist im Text besser angelegt.
Welche Angaben im Kopf der Seite zählen
- Der Title-Tag. Er wird zur anklickbaren Überschrift in den Suchergebnissen und ist die wichtigste Zeile im Kopf der Seite. Mehr dazu im Beitrag Title-Tag einer Webseite.
- Die Meta-Beschreibung. Sie beeinflusst die Platzierung nicht, aber Google zeigt sie oft als Text unter dem Titel. Eine gute Beschreibung bringt Klicks.
- Die Angabe «robots». Damit legst du fest, ob eine Seite in den Suchergebnissen erscheinen darf.
- Die Angabe «viewport». Sie sorgt dafür, dass die Seite auf dem Handy in der richtigen Breite erscheint.
Wo Keywords heute hingehören
Keywords sind vom unsichtbaren Teil der Seite in den sichtbaren gewandert. Der Begriff, für den eine Seite gefunden werden soll, gehört in den Titel, in die Hauptüberschrift, in den ersten Absatz und in die Adresse der Seite. Und danach so oft in den Text, wie es beim Schreiben von selbst passiert.
Wie du herausfindest, welche Begriffe das sind, steht im Beitrag Keywords für deine Internetseite.
Und das Keyword-Tool von Google?
2014 verwies dieser Beitrag auf das Keyword-Tool von Google AdWords. Das gibt es unter diesem Namen nicht mehr. Seit 2013 heisst es Keyword-Planer, und AdWords selbst heisst seit 2018 Google Ads. Der Planer zeigt weiterhin, wie oft ein Begriff gesucht wird und welche verwandten Begriffe es gibt.