Content gibt es in den unterschiedlichsten Formaten. Von Texten über Bilder bis Videos – im Netz spielt sich heute fast alles visuell ab. Doch nicht jeder Inhalt funktioniert in jedem Format gleich gut. Dieser Ratgeber zeigt dir, wann deine Webseite auf welche Content-Formate setzen sollte.
Content in Text-Format
Schwarz auf weiss, wie eine Zeitung – das ist das klassischste aller Content-Formate. Aber Text ist mehr als eine Aneinanderreihung von Sätzen. Schon innerhalb des Text-Formats gibt es diverse Möglichkeiten, wie du deine Inhalte gestalten kannst.
Listenform
Kaum etwas liest sich so übersichtlich und flüssig wie eine Liste. Ein klassisches Beispiel wäre eine Checkliste. Content in Listenform hat den zusätzlichen Vorteil, dass es Besucher zur Interaktion bewegt – etwa indem Nutzer einzelne Punkte abhaken.
Neuigkeiten
News und Pressemitteilungen gehören zu den beliebtesten Text-Formaten auf Webseiten. Sie sorgen für regelmässig frische Inhalte. Wichtig: Sie sollten auf fundierten Quellen basieren. Das schafft gleichzeitig gute Anknüpfungspunkte für Linkbuilding.
Wikis
Ja, auch wir haben eins – kennst du schon unser Wiki? Wikis funktionieren als digitales Lexikon oder Glossar. Solche Nachschlagewerke helfen Besuchern weiter und erhöhen gleichzeitig die Verweildauer auf der Seite.
Erfahrungsberichte und Rezensionen
Wer dieses Format auf seinem Webauftritt einsetzt, gewinnt gleich zweifach: mehr Interaktion und mehr Vertrauenswürdigkeit. Ein Gästebuch gibt Kunden Raum, Erfahrungen zu teilen. Gastbeiträge zu Produkten oder Dienstleistungen funktionieren genauso.
Content im Bild-Format
Nur trockener Text – das reicht selten. Bilder lockern Texte auf, veranschaulichen Inhalte und machen den Webauftritt insgesamt ansprechender.
Thematische Bilder
Ergänze deinen Blog und einzelne Beiträge möglichst immer mit thematisch passenden Bildern. Der kreative Spielraum ist gross – aber der thematische Bezug muss erkennbar bleiben, sonst verwirrt das Bild mehr als es hilft. Starke Bilder leiten ein und wecken das Interesse der Besucher.
Produktfotografie
Nirgendwo eignen sich Produktbilder besser als im Webshop. Die Fotos sollten authentisch zeigen, was der Kunde vom Produkt erwarten darf. Professionelle Produktfotografie – wie etwa von unserem Geschäftspartner Herrn Riehl – wirkt sich direkt auf Absatz, Weiterempfehlungen und Klickraten aus.
Infografiken
Datenbasierte Bilder erhöhen die Glaubwürdigkeit einzelner Beiträge und die Authentizität der gesamten Webseite. Komplexe Sachverhalte lassen sich so verständlich darstellen. Der Nachteil: Infografiken sind in Erstellung und Pflege oft zeit- und kostenaufwändig.
Bewegte Bilder
Noch nicht beim Video-Format – versprochen. Bewegte Bilder wie GIFs sind Momentaufnahmen ohne Ton, häufig humoristisch und können einer Seite den gewissen Pepp verleihen. Aber Vorsicht: Das Format passt nicht zu jeder Webseite, verlängert unter Umständen die Ladezeiten und erfordert konsequent responsives Design.
Content im Video-Format
Videos liegen im Trend. YouTube und Streaming-Dienste verzeichnen seit Jahren steigende Nutzerzahlen – und der Bedarf an gutem Video-Content wächst weiter.
Tutorials
Ein Tutorial zeigt die Handhabung deiner Produkte oder Dienstleistungen in Bewegtbild. Gleichzeitig lieferst du Interessenten und Kunden nützliche, weiterführende Informationen.
Image-Videos
Für die Selbstpräsentation gibt es kaum ein besseres Format. Im Image-Video platzierst du Marke, Logo und Corporate Identity – du gibst deinem Business ein Gesicht und machst es für Kunden greifbarer.
Dokumentationen
Zeig deinen Kunden ein «Making of». Wie beim Image-Video sorgt auch das für einen menschlichen Auftritt – und gibt unsicheren Interessenten einen Blick hinter die Kulissen. Das baut Vertrauen auf.
Events
Direkt auf der Webseite oder auf sozialen Medien – etwa als Live Events bei Facebook. Thema, Produktion, Kulisse und Aufwand bestimmst du selbst. Bei Facebook lässt sich sogar ein Teilnahme-Beitrag erheben, was einen bescheidenen Gewinn ermöglichen kann.
Content im Audio-Format
Geht ins Ohr und bleibt im Kopf. Wer seine Webseite bereits mit vertonten Videos ausgestattet hat, deckt das Audio-Format im Grunde schon ab. Bei der Verteilung lohnt sich Zurückhaltung: Kaum jemand schätzt es, beim Seitenaufruf automatisch mit Musik beschallt zu werden. Gefällt der Sound nicht, ist der Besucher weg – sofort.
Ein breites Spektrum an Audio-Formaten gibt es hier nicht aufzulisten. Das Paradebeispiel ist der Podcast. Podcasts hören wir meist nebenbei – deshalb sollte Audio nie das Hauptmerkmal einer Webseite sein. Der Vorteil von Podcasts: Nutzer können sie pausieren und von einer frei gewählten Stelle weiterplaying.
Das geeignete Content Format finden
Nicht jedes Content-Format passt zu jeder Webseite. Bei der Wahl entscheidend: Die Inhalte müssen zum Rest des Auftritts passen und sich ins Gesamtbild einfügen. Zu aufdringliche Formate schrecken Besucher ab, statt sie zum Verweilen zu bringen.
Auch die Zielgruppe spielt eine zentrale Rolle. Unterschiedliche Interessen geben hier den Ausschlag. Berücksichtige ausserdem die Absichten deiner Besucher: Wer gezielt eine schnelle Information sucht, wird kein einstündiges Video ansehen und auch nicht im Podcast nach der richtigen Stelle suchen.