Wenn du WordPress für deine Website nutzt, ist RankMath ein nützliches Plugin, um die SEO-Leistung deiner Beiträge im Blick zu behalten. Aber was sagen die einzelnen Kennzahlen in der RankMath Übersicht eigentlich aus? Such-Traffic, Gesamtimpressionen, Schlüsselwörter insgesamt, durchschnittliche Position – auf den ersten Blick wirkt das wie ein Zahlensalat. Hier bekommst du für jede Kennzahl eine klare Erklärung: was sie misst, wie du sie liest und was du daraus für deine SEO-Arbeit mitnehmen kannst.
Die RankMath Übersicht auf einen Blick
Wenn RankMath als Plugin auf deiner WordPress-Webseite installiert ist, taucht es in der Seitenleiste als eigener Menüpunkt auf. Ein Klick auf «Rank Math SEO» bringt dich direkt ins Dashboard.
Dort findest du die RankMath Übersicht – eine kompakte Ansicht, die zeigt, wie deine Inhalte in den Suchmaschinen performen.

In dieser Übersicht siehst du folgende zentrale Kennzahlen:
- Such-Traffic: Wie viele Besucher über Suchmaschinen auf deine Seite gelangen.
- Gesamtimpressionen: Wie oft deine Seiten in den Suchergebnissen angezeigt wurden – angeklickt oder nicht.
- Schlüsselwörter insgesamt: Für wie viele Keywords deine Seite rankt.
- Durchschnittliche Position: Wo deine Seite im Schnitt in den Suchergebnissen landet.
- Anzahl der Weiterleitungen: Wie viele Seiten oder URLs auf deiner Website auf eine andere Adresse weiterleiten – relevant, um defekte Links oder veraltete URLs unter Kontrolle zu halten.
- Treffer bei Umleitungen: Wie oft diese Weiterleitungen tatsächlich genutzt werden.
Such-Traffic, Impressionen, Keywords und Positionen zeigen dir Sichtbarkeit und Reichweite. Die Weiterleitungs-Kennzahlen geben Hinweise auf die technische Gesundheit deiner Seitenstruktur und die Nutzerführung.
Mit diesem Überblick im Rücken kannst du jede Kennzahl gezielt analysieren – statt blind an Stellschrauben zu drehen.
Such-Traffic: Was wirklich gemessen wird
Der Such-Traffic zeigt, wie viele Besucher über Suchmaschinen auf deine Website gelangen. Ein direktes Mass dafür, wie gut deine Inhalte für relevante Suchbegriffe gefunden werden – und ob Leute tatsächlich klicken.
Such-Traffic ist die praktischste Kennzahl für die Reichweite deiner Inhalte. Nicht nur sichtbar sein, sondern angeklickt werden.
Praxis-Tipp: Vergleiche Such-Traffic immer mit den Impressionen. Viele Impressionen, wenig Traffic? Dann lohnt es sich, Titel, Meta-Beschreibung oder Snippet zu überarbeiten.
Gesamtimpressionen: Die Sichtbarkeit deiner Seite
Die Gesamtimpressionen zeigen, wie oft deine Seiten in den Suchergebnissen aufgetaucht sind – egal ob jemand geklickt hat oder nicht.
Viele Impressionen heissen: deine Seite wird zu vielen Suchbegriffen ausgespielt. Sinkende Impressionen sind ein früher Hinweis darauf, dass die Sichtbarkeit nachgibt – oft bevor der Traffic einbricht.
Praxis-Tipp: Hohe Impressionen, niedriger Such-Traffic? Dann schau dir Titel und Meta-Beschreibungen an. Ein schwaches Snippet drückt die Klickrate (CTR), auch wenn die Position stimmt.
Schlüsselwörter insgesamt: Alles über deine Keywords
Diese Kennzahl zeigt, für wie viele Keywords deine Seite in den Suchergebnissen rankt.
Mehr Keywords bedeuten eine breitere SEO-Abdeckung – und damit mehr Einstiegspunkte für potenzielle Besucher. Die reine Anzahl sagt aber wenig aus. Entscheidend ist, ob die Keywords relevant sind und Suchvolumen mitbringen.
Praxis-Tipp: Schau nicht nur auf die Gesamtzahl. Prüfe, welche Keywords tatsächlich Traffic bringen – und ob sie zu deinem Angebot passen.
Durchschnittliche Position: Dein Ranking
Die durchschnittliche Position zeigt, wo deine Seiten im Schnitt in den Suchergebnissen erscheinen. Position 1 heisst: deine Seite rankt meist ganz oben.
Das ist ein direkter Indikator für die Ranking-Qualität deiner Inhalte – wie du im Vergleich zur Konkurrenz dastehst.
Praxis-Tipp: Den Durchschnitt nie isoliert lesen. Einzelne Keywords können deutlich besser oder schlechter ranken als der Mittelwert vermuten lässt.
Anzahl der Weiterleitungen: So behältst du die Kontrolle
Diese Kennzahl zeigt, wie viele Seiten oder URLs auf deiner Website auf eine andere Adresse weiterleiten. Weiterleitungen kommen zum Einsatz, wenn du Seiten löschst oder URLs änderst – damit Besucher und Suchmaschinen automatisch zur aktuellen Seite gelangen.
Zu viele oder fehlerhafte Weiterleitungen beeinträchtigen die Nutzererfahrung und die SEO-Leistung. Die RankMath Übersicht hilft dir, den Überblick zu halten.
Praxis-Tipp: Kontrolliere die Weiterleitungen regelmässig. Eine überschaubare Anzahl spricht für eine saubere Seitenstruktur. Zu viele Weiterleitungen verlängern Ladezeiten und können Rankingverluste verursachen.
Treffer bei Umleitungen: Wer nutzt die Weiterleitungen?
Die Treffer bei Umleitungen zeigen, wie oft die eingerichteten Weiterleitungen tatsächlich ausgelöst werden – wie viele Besucher über eine Weiterleitung auf die neue URL gelangen.
Das gibt Aufschluss darüber, ob alte Links oder externe Verweise noch aktiv sind. Und es hilft, die Effektivität deiner Weiterleitungen zu beurteilen – und unnötige zu erkennen.
Praxis-Tipp: Häufig genutzte Weiterleitungen sind ein Zeichen, dass diese Zielseiten relevant bleiben. Prüf dort, ob Besucher das finden, was sie suchen. Wenig genutzte Weiterleitungen kannst du unter Umständen streichen, um die Seitenstruktur schlank zu halten.
RankMath Kennzahlen kombiniert lesen
Die RankMath Übersicht liefert eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten SEO-Kennzahlen – aber keine Kennzahl erzählt die ganze Geschichte allein.
Such-Traffic zeigt, wie viele Besucher tatsächlich kommen. Impressionen messen die Sichtbarkeit. Keywords geben Aufschluss über die Reichweite, die durchschnittliche Position darüber, wie gut deine Inhalte ranken. Weiterleitungen und deren Trefferzahlen halten die technische SEO-Performance im Blick.
Was das in der Praxis bedeutet: Schau dir die Übersicht regelmässig an. Traffic und Impressionen zusammen lesen – nicht getrennt. Keywords nicht nur zählen, sondern auf Relevanz und Suchvolumen prüfen. Weiterleitungen sauber verwalten und beobachten, welche tatsächlich genutzt werden.
So wird die RankMath Übersicht zu einem nützlichen Steuerungsinstrument: nicht nur Zahlen, sondern klare Hinweise, wo deine Inhalte funktionieren – und wo nicht.