Marketing ist weit mehr als das Schalten von Werbeanzeigen. Besonders online ist Kreativität gefragt, um Besucher schnell vom eigenen Webauftritt zu überzeugen. Mit einem Content Hub kanalisierst du nicht nur wichtige Massnahmen fürs Online-Marketing – du schaffst zugleich eine Internetpräsenz, die Besucher anzieht und hält.
Was genau ist ein Content Hub?
Das Wort Content ist Online-Marketern längst ein Begriff. Es beschreibt alle Inhalte auf Internetauftritten. Als Hub versteht man in der Netzwerktechnik einen Verbindungspunkt.
Der Content Hub ist aber nicht bloss eine simple Verbindung verschiedener Unterseiten, sondern die zentrale Anlaufstelle für erste Webseiten-Besucher.
Dazu gibt es verschiedene Formen: Marketer führen über bezahlte Links häufig nicht auf Landingpages, sondern direkt auf ihren Content Hub – der in diesem Fall fast gleichbedeutend ist. Online-Magazine, aktive Blogs oder Community-Portale sind ebenso Varianten. Sie dienen dem Informationsaustausch und der Wissensvermittlung.
Den Content Hub für die Navigation nutzen
Stell dir die Sammelstelle für deine Online-Inhalte als eine Art Verteiler vor. Über diesen Knotenpunkt kanalisierst du Inhalte für deine Webseiten-Besucher – und kaum etwas eignet sich dafür besser als gezieltes Linkbuilding.
Die Content-Hub-Seite lebt von starkem Linkbuilding. Von diesem Startpunkt aus führst du deine Besucher auf weitere Seiteninhalte und Unterseiten weiter – der Hub ist damit gleichzeitig ein Mittel für die gezielte Navigation. Er hilft den Surfern, sich bei dir zurechtzufinden.
Gezieltes Linkbuilding sorgt ausserdem nicht nur fürs bessere Zurechtfinden, sondern belohnt dich bei etwas Geschick auch mit einem besseren Ranking in den Suchmaschinen.
Content Hub sorgt für einheitliche User Experience
Um Verweildauer und Conversion Rates nachhaltig zu erhöhen, ist kaum etwas so wichtig wie eine positive User Experience. Auch dafür ist der Content Hub gut geeignet. Ein gepflegter Hub ist eine hochwertige Sammlung von Inhalten mit hoher Relevanz zum eigenen Produkt oder zur Dienstleistung – das schafft eine rundum angenehme Kundenerfahrung.
Kennst du schon das „Voice of Customer“ Prinzip? Der Kunde und seine Stimme stehen im Vordergrund. Über verschiedene Mittel gelangst du dabei an das Feedback deiner Kundschaft. Bestimmte Methoden – wie Feedback Polls – ermöglichen es, aktiv die Meinung der Kunden einzuholen. Planst du, so etwas in deinen Webauftritt zu integrieren, ist der Content Hub ein guter Platz dafür.
Der Content Hub als Lead Generator
Ein zentraler Begriff im Online-Marketing: das Generieren von Leads. Es geht darum, potenzielle Kunden zu Interaktionen zu bewegen und sie so zu späteren Käufern zu machen.
Das kann bereits über Feedback Polls geschehen – die sind schon ein interaktives Element. Die Generierung von Leads beinhaltet aber noch mehr: überzeugte Kunden werben weitere Neukunden. Dein fertiger Content Hub braucht daher passende Elemente.
Empfehlenswert ist zum Beispiel ein Button zum Teilen des ausgewählten Inhalts. Grosshandelsplattform Amazon macht das geschickt vor: Nach einem Kauf kann der Kunde das bezogene Produkt via Social Media verlinken. Das kommt einer Weiterempfehlung gleich und überzeugt mit etwas Glück weitere Neukunden.
Webanalyse des Content Hubs
Neben den aktiven Methoden bei der Verwaltung eines Content Hubs liefert diese inhaltliche Sammelstelle noch weitere tiefergehende Erkenntnisse – nämlich über die Webanalyse. Je nach Tool erhältst du wichtige Daten über:
- Anzahl der Webseiten-Besucher
- deren jeweilige Verweildauer
- Abfolge der Bewegungen und Klicks
- Konversionsraten
- Anzahl generierter Leads
- Klassifizierung von Kunden und Interessenten
Weitere Vorteile eines Content Hubs
Selbst Webseiten-Betreiber ohne gezielte Marketing-Massnahmen präsentieren sich heute oft in Form eines inhaltlichen Hubs. Der Grund: Ein solches Sammelsurium an verschiedensten Inhalten ist, im Gegensatz zu Posts auf sozialen Medien, langlebig.
Ein Social-Media-Post gerät meistens schon dann in Vergessenheit, wenn der nächste Inhalt auf der Unternehmensseite erscheint. Der vorherige Post wandert automatisch weiter nach unten. Dagegen anzukämpfen bleibt schwer – maximal einen Beitrag lässt sich ganz oben anheften.
Beim Content Hub in Form eines Blogs eröffnen sich hingegen ganz andere Möglichkeiten der Sortierung. Sortiere alle Inhalte ganz nach Belieben, zum Beispiel nach:
- eigener Priorität
- Relevanz zum ausgewählten Thema
- Qualität
- Aktualität